Zunehmender Fanatismus
In dem Buch lernen wir die Protagonistin Akari kennen, welche von einem Idol aus einer berühmten J-Pop Gruppe bessesen ist. Als Masaki, ihr Idol, jedoch einen Fan geschlagen haben soll und in einem Skandal verwickelt wird, wird unsere Protagonistin zunehmender obsessiv und verliert immer mehr den Bezug zur Realität. Nicht nur wird hier das parasoziale zwischen Fan und Idol aufgegriffen, sondern auch was diese toxische Fankultur mit der psyche junger Menschen anstellt. Unsere Protagonistin verliert nämlich immer und immer mehr den Verstand. Die Geldmacherei und Ausbeutung dieser Branche, werden ebenfalls behandelt. Und auch wenn es in dem Buch nicht zu 100% rauskommt, wird Japans Misogynie wieder einmal deutlich. Der Sänger wird nämlich nicht zur Rechenschaft gezogen sondern darf seinen Job weiterhin machen. Sowas ist kein Phänomen, da es im Bereich der Kpop und Jpop immer wieder vorkommt das insbesondere männliche Idols (für auch wesentlich grauenhaftere Verbrechen) einfach nicht genug bestraft werden was eben auch immer wieder Zeigt das Länder wie Japan und Südkorea eben kein Paradies sind, sondern von Misogynie nur so überkochen. Ist im Buch wie gesagt nicht gezielt genannt wurden, wollte es aber dennoch einmal hier aufgreifen. Der Schreibstil an sich war recht unspektakulär, hat aber gereicht um die Message des Buches gut rüber zu bringen. Trotz das das Buch so kurz ist, ist es ein fantastisches Werk mit unheimlich viel Tiefe. Dennoch muss ich aber sagen das ich auch schon ähnliche Bücher gelesen habe die mir besser gefallen haben. Aber es ist ein gutes Buch und ich finde das man es wirklich mal gelesen haben sollte, gerade wenn man selber vielleicht auch Kpop oder Jpop Fan ist.























































