Zuerst einmal ist das Cover dieses Buchs wirklich wunderschön und hat mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Ich hätte vorher nie gedacht, dass mich das Buch so mitnehmen würde. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, besonders die Botschaften an Irgendjemand und auch die poetische Schreibweise an vielen Stellen war außergewöhnlich und wirklich sehr gelungen. Die Illustrationen haben mich zudem sehr angesprochen und haben das Buch noch einmal aufgewertet, wobei es sowieso schon rundum gelungen ist. Die Gefühle, die einen während der Trauerbewältigung beschäftigen, werden hier auf eine sehr mitreißende Weise ungeschönt und authentisch dargestellt. Ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten, mich in Bekkas Gefühls- und Gedankenwelt hineinzuversetzen. Der Schmerz, den Bekka fühlt, wird mehr als deutlich. Sie weiß oft nicht, was sie sagen oder tun soll, da da einerseits diese Stille in ihr ist, aber manchmal wird diese Stille eben sehr laut und ihr wird alles zu viel. Zudem fällt es ihr extrem schwer, sich zu öffnen. Und ich finde die Entwicklung der Protagonistin gelungen dargestellt, da sie langsam doch lernt, ihre Gefühle zu verarbeiten und doch wieder Positives in ihr Leben zu lassen. Zugegebenermaßen ist es mir an machen Stellen wirklich nicht leichtgefallen, das Buch weiterzulesen, da es mich teilweise sehr nachdenklich gemacht und mich tief berührt hat. Nichtsdestotrotz finde ich es sehr wichtig, auch Bücher zu lesen, in denen es um Tod und den Umgang mit diesem geht. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der auch gerne mal Bücher liest, die tief berühren und nachdenklich machen.
6. Juli6. Juli 2023
Die Stille in mirvon Eli BethBoD – Books on Demand
