22. Jan.
Bewertung:4

Nach einem gelungenen Auftakt, musste natürlich auch Teil 2 gelesen werden. Ich war gespannt, wie es weitergehen würde. Also Achtung noch einmal, dies ist die Fortsetzung zu "Der Siebenschläfer erwacht" und lest unbedingt Teil 1 vorher, um euch gut zurechtfinden zu können. Erstmal muss ich der Autorin dafür danken, dass es zu Beginn noch einmal eine kleine Zusammenfassung zu Teil 1 gibt. Das hilft mir persönlich immer, wieder ins Geschehen zu finden. Ebenfalls hilfreich ist der Stammbaum, um mit den vielen Figuren mit gleichen Nachnamen klar zu kommen und wieder hinein zu finden. Bei den Meisten bleibt das Gefühl nicht so wirklich zu wissen, auf welcher Seite sie stehen und ich bin gespannt, wie sich das im Finale fortsetzen wird. Der Schreibstil ist wieder angenehm und einnehmend. Sowohl Julia, als auch der Siebenschläfer erzählen hier immer mal wieder abwechselnd aus ihren Perspektiven. Ich muss sagen, dass es einem die Autorin nicht gerade einfach macht, der Lösung näher zu kommen. Wenn man denkt: Jetzt hab ich es aber, ging es wieder in eine andere Richtung. Sowas hält natürlich die Spannung hoch, strengt aber auch etwas an und verwirrt leicht. Man hat eben das Gefühl auf der Stelle zu treten und dem Täter nicht wirklich näher zu kommen. Bei Julia merkt man an, dass sie zwar durchaus versteht, dass die Sache gefährlich ist, aber der letzte Groschen scheint irgendwie dann doch noch nicht so ganz gefallen zu sein. Die Frage ist halt, wie lange es noch gut geht, dass sie in immer größere Gefahren gerät und am Ende recht glimpflich davon kommt. Fazit Es geraten immer weitere Personen unter Verdacht und somit erweitert sich gefühlt der Kreis der Täter im weiter, statt zu schrumpfen. Ich bin mir ehrlich gesagt unsicher, was ich davon halten soll, aber es macht definitiv neugierig auf den dritten Teil. Auch hier gibt es wieder 4 Sterne und eine Leseempfehlung, wenn man den Auftakt schon kennt.

Der Siebenschläfer schlägt zu
Der Siebenschläfer schlägt zuvon Anika SawatzkiBoD – Books on Demand