09. Buch im Jahr 2026 Dieses Buch zu lesen war wirklich eine Herausforderung, da es einen sehr ungewohnten Schreibstil hat, der natürlich sehr viel in diesem Buch einnimmt. Allerdings konnte mich die Story gerade am Ende doch noch so packen, dass ich dann darüber hinwegsehen konnte und das war am Ende gut gemacht. Trotzdem halte ich das Buch für ein Jugendbuch als viel zu komplex und wirr. Die Geschichte hat mich aber am Ende doch auch etwas zum Nachdenken gebracht. Insgesamt war es für mich aber ein ziemlich durchschnittliches Buch, weswegen ich es auch mit 3⭐️ bewerte. Unbezahlte Werbung, selbst gekauft
Verwirrt aber Klarheit am Ende, etwas zu kurz
Ich mochte den Stil da am Anfang man noch nicht wirklich wusste was abging, die Wiederholungen waren manchmal jedoch viel zu lang, ausserdem habe ich nicht verstanden wer 1000 wirklich war auch jetzt mit dem Ende, obwohl der Rest erklärt wurde. Das Ende war auch einbisschen zu stark offen.
Zuerst möchte ich NetGalley für das Leseexemplar danken. 1000 und ich ist eine moderne Dystopie, welche unscheinbar und Kurz wirkt, mich aber komplett vom Stuhl gefegt hat. Auf den wenigen Seiten baut man eine unglaubliche Sympathie zur Protagonistin auf und fiebert in jedem Moment mit. Genau deswegen haut einem das Ende auch den Boden unter den Füßen weg. Das Buch regt zum Nachdenken über aktuelle Themen an, welche wir oft und schnell einfach abtun. Meiner Meinung nach ein Buch, welches auch gut im Schulunterricht gelesen werden kann aber auch von einem älteren Publikum gelesen werden kann. Eine große Empfehlung von mir.
Kurz um: Ein reiner Fiebertraum.
Das Buch fühlt sich zu 80 Prozent so an, als ob man geträumt hätte und nun die Mitschrift liest. Die Story ist zuerst spannend, zum Ende hin gibt es zu viele missglückte Wendungen, bei denen einen schwindlig wird. Das Ende hat es für mich etwas gerettet, mich hat aber dieses oberflächliche philosophische Gelaber etwas gestört, da es für mich wenig bis gar nichts mit der Story zu tun hatte.
👀 Die Story war okay, packend an manchen Stellen, aber nicht mega überwältigend. Von mir gibt’s 3,5 Sterne.
💜 Ich habe '1000 und Ich' gelesen – kurz, spannend und irgendwie anders. Andauernd hab ich gerätselt, wo das „Ich“ (8) eigentlich ist: Traum, Koma, andere Welt? Kurz zum Inhalt: 8 lebt in Surdus, einer Welt voller Gleichheit. Alle Mädchen sehen gleich aus, jeder Tag verläuft streng geregelt. Doch 8 fühlt anders – und das ist verboten. Als sie „die eine“ unter den Tausenden entdeckt, weiss sie: Es gibt kein Zurück. Flucht ist die einzige Chance. Noch etwas: Eine interessante Dystopie über Identität, Freundschaft und Individualität. Empfehlenswert für Jugendliche ab 12, die gern in alternative Welten eintauchen, ohne dass es zu komplex wird. Idee: 3/5 Stil: 4/5 Cover: 3/5 ➡️ Gesamt: ⭐⭐⭐✨ (3.5/5)
Sei keine Abtrünnige
8 lebt ein monotones Leben in einer monotonen Masse, zischen Menschen die alle das gleiche tun und niemals von der Norm abweichen. Doch 8 will mehr. Sie will wissen, was es noch mehr da draußen gibt, was passiert wenn sie die unausgesprochenen Regeln bricht. Und es gibt nur eine, die ihr den wichtigen Schubser verpassen kann... Dieses Buch stellt so viele Fragen, gibt so viele Anreize zum Nachdenken und das auf so wenig Seiten. Das zu schaffen ist große Kunst. Der große Wow-Effekt kommt natürlich erst zum Schluss und auch, wenn das Thema nicht ganz neu ist, fand ich das Buch trotzdem sehr lesenswert!
Überraschend gut
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Es war sehr kurzweilig, vermutlich auch weil es nicht sehr viele Seiten hat. Es gab in dem Sinne nicht viele einzelne Kapitel, sondern viel mehr immer mal wieder Abschnitte. Das lies sich super lesen. Die Geschichte hat mich zunächst etwas überrascht und lies viele Fragen offen. Es geht um Mädchen, die jeden Tag alle dasselbe erleben und immer wieder zu Tests müssen, wo sie sehr einfache Fragen beantworten müssen. Ich hab mich immer wieder zwischendurch gefragt, wann die Protagonistin etwas isst, wann sie mal duschen geht oder Kontakt mit anderen hat. Am Ende wusste ich dann warum. Es war wie ein Aha-Moment, der das bereits gelesene nochmal völlig anders dargestellt hat. Das Buch hätte ich vermutlich wegen des unscheinbaren Covers nicht gekauft. Ich bin aber sehr froh, dass ich es gelesen habe.

Es ist einfach eine Geschichte, die mich immer noch beschäftigt. Denn Yorick Goldewijk hat mit seinem Schreibstil eine unglaubliche Atmosphäre geschaffen und auch wenn es vielleicht für ein Jugendbuch zu lyrisch ist, hat der Autor bei mir Gänsehaut erzeugt. Diese dystopische Stimmung, die ich sofort gespürt habe, hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Ich war wirklich, wie hypnotisiert. Denn all das, was uns als Mensch ausmacht, war eliminiert worden. Dieses beklemmende Gefühl nahm für mich mehr und mehr zu. Einzig allein 8 war wie ein bunter Farbklecks in dieser tristen Welt mit all den Gedanken und Emotionen. Fazit 1000 und ich ist beklemmend und hat etwas an sich, das mir Angst macht. Denn ich stellte mir die Frage: Zu was werden wir, wenn all das, was das Menschsein ausmacht, ausgelöscht wird. Das ist die zentrale Frage des Buchs. Ein großartiges Buch von Yodrick Goldewijk und eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Ein Gedankenspiel - gewaltig und leise zugleich.
"1000 und ich" ist eine recht experimentelle, kurze Geschichte, die ich super schwer zu bewerten finde, weil sie in vielen Dingen genau meinen Geschmack getroffen hat, aber ich dennoch beim Lesen nicht so richtig hooked war. Mein Guess dazu ist, dass es dem Autor um ein bestimmtes Gedankenspiel ging, um eine interessante Prämisse, die er mittels einer Geschichte untersuchen wollte, diese aber, damit es eine Geschichte wird, mit viel Füllmaterial ausstaffiert hat, das den Lesefluss leider gebremst hat. Ich will gar nicht zu viel verraten, weil das Lesen zu einer eigenen Odyssee wird und man bis zuletzt nur spekulieren kann, was eigentlich abgeht. Dabei begegnet man genialen Twists und einem (meinem Lieblings-) Schreibstil, der zwar durch kurze Sätze und wenig Blumigkeit distanziert und kühl wirkt - übrigens sehr passend zum Setting - aber es doch schafft, unglaublich intense und tiefgreifend emotional zu sein. Ich habe mit ChatGPT nach einem konkreten Begriff dafür gesucht und keinen gefunden, aber einen ansatzweise passenden Vergleich, nämlich den von Hemingways Eisberg: Nur ein Bruchteil steht tatsächlich im Buch geschrieben und ist sichtbar, wie die Spitze des Eisbergs. Der gesamte Sinn, die Emotionen, die Lösung des Ganzen liegt unter der Oberfläche. Ich liebe die Genialität dieses Schreibstils enorm und ich habe deutlich gemerkt, dass der Autor genau dort hin wollte. Leider war es aber einfach etwas zu viel. Vieles hat sich wiederholt, viele Szenen wurden unnötig ausgeschlossen, zweifelsohne, um wenigstens auf ein paar Seiten mehr zu kommen, um es von einem Essay zum Buch werden zu lassen. Schade, aber auch verständlich. Die Auflösung fand ich am Ende gar nicht mal so unique, wie den Verlauf des Buches. Ob ich wirklich hinter den 4 Sternen stehe, weiß ich gar nicht, es ist - wie gesagt - super schwer. Für philosophisches Einfallsreichtum und angestrebten Schreibstil volle Punktzahl, aber drei Viertel der Geschichte haben sich wirklich unnötig gezogen, leider, sodass mein Leseerlebnis an sich nicht auf 4 Sterne kommen würde. Trotzdem ist es lesenswert! Paradoxes Buch!

Ruhige Dystopie, die zum Nachdenken anregt
"Vielleicht ist all das hier gar nicht wirklich, vielleicht ist es nur ein Traum." (Kapitel Traum) Ein Buch, das mich gerade sehr überrascht hat, ist "1000 und ich - Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht." von Yorick Goldwijk. 8 ist der Name der Hauptfigur dieser Geschichte, einer Unbeseelten. Sie lebt jeden Tag das gleiche durchstrukturierte Leben wie alle anderen Mädchen um sie herum, die ihr in Aussehen und Verhalten gleichen sollten. Doch 8 ist anders, denn sie fühlt, denkt, träumt – alles, was sonst für ihresgleichen verboten ist. Sogar Einsamkeit kann sie empfinden. Bis sie ein Mädchen sieht, das ebenso anders erscheint und in ihr Hoffnung und den Wunsch zu fliehen weckt. Yorick Goldwijks Schreibstil ist meist ruhig und nachdenklich. Es passiert tatsächlich gar nicht so viel und durch die Ich-Perspektive liegt der Fokus sehr stark auf 8 und ihren Gedanken. Ihre Welt erscheint so fremd und unwirklich und vor allem der Umgang mit Abtrünnigen ist erschreckend. Doch ihre Gefühle des Andersseins und des Nicht-dazu-Gehörens sind stark und greifbar. Beim Lesen der Geschichte hatte ich zunächst an manchen Stellen große Fragezeichen im Kopf: Was ist Traum? Was ist Wirklichkeit? Außerdem kommen tiefgründige Fragen zum Tragen, wenn sich 8 Gedanken über ihre Existenz macht. Wer ist sie? Was unterscheidet sie von anderen? Die Auflösung ist überraschend und klärt einiges auf, stimmt aber nachdenklich und berührt auf eine ganz andere Weise. "1000 und ich" ist eine langsame und tiefgründige Dystopie für Jugendliche über Individualität, das Wesen des Seins und die Realität. Die Altersempfehlung ab 12 Jahren ist durchaus passend. Mein 13-jähriger Sohn fand das Buch ganz okay, ihm wäre mehr Handlung und Spannung lieber gewesen. Dafür hat ihm aber das Ende und die Auflösung der Geschichte gut gefallen. Für Jugendliche, die gerne ruhigere Geschichten mit philosophischen Fragen lesen und auch zunächst verwirrende Szenen wertschätzen, ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen.
gutes Buch, nur nicht für mich
Ich finde die Idee dahinter richtig gut, aber irgendwie bin ich mit dem Text nicht warm geworden. Für mich hat sich alles zäh angefühlt und obwohl das Buch so dünn ist, hatte ich das Gefühl sehr lange daran zu lesen. Das klingt jetzt vielleicht seltsam, aber ich könnte es mir sehr gut als Klassenlektüre vorstellen. Die Geschichte gibt viel her, es gibt genug Diskussionspotenzial, es ist nicht dick und Klassenlektüren müssen sich nicht von allen gut lesen lassen, sondern die Möglichkeit bieten darüber sprechen zu können.

1000 und ich von Yorick Goldewijk ⭐️⭐️⭐️⭐️💫 (4,5/5) [Rezensionsexemplar | Werbung] Ich war nicht darauf vorbereitet, wie sehr mich dieses kleine Buch beschäftigen würde. 8 Leben in einer Welt, in der nichts wirklich real sein soll. Gefühle? Verboten. Neugier? Gefährlich. Individualität? Undenkbar. Alle existieren einfach nur… folgen den Regeln. Und dann gibt es da 8, die nicht aufhören kann zu denken, zu träumen und mehr zu wollen. Und dann trifft sie auf 1000 – plötzlich beginnt alles, was sie je gekannt hat, zu wanken. Der Schreibstil ist atemberaubend: leise und minimalistisch, aber er trifft wie ein Flüstern, das nachhallt. Surdus ist kalt, steril, perfekt… bis auf 8, deren Gedanken alles lebendig erscheinen lassen. Ich habe mich immer wieder in ihrem Kopf verloren, zwischen ihren Zweifeln, ihrem Verlangen und den kleinen Funken von Rebellion, die sie kaum benennen kann. Und das Ende… ich will nicht zu viel verraten, aber es lässt einen innehalten und fragen: Was ist Realität? Was macht einen Menschen aus? Am Ende zeigt sich, dass nichts so ist, wie man denkt. Es sind vielleicht nicht viele Seiten, aber die Geschichte ist eindringlich, nachwirkend und zum Nachdenken anregend











