
Eine tolle Geschichte über Gegensätze und Kompromissbereitschaft
Frau Dachs und Herr Pinguin sind Nachbarn, und sie sind sehr unterschiedlich. Die eine liebt Blumen und ihren verwilderten Garten, der andere mag Ordnung und Sauberkeit. Trotz der großen Unterschiede stellen sie fest, dass sie vieles miteinander teilen können und es Spaß macht, sich gegenseitig etwas Neues zu zeigen. Bis sie merken, dass sie sich zu sehr für den anderen verändert haben und es besser ist, wenn beide so bleiben wie sie sind. Genau deshalb mögen sie sich nämlich so sehr! 🦡 Das Buch überzeugt zu erst mit seinen wundervollen Illustrationen und unsere große Tochter (5 Jahre) hat es bereits mehrmals angesehen und an Hand der Bilder nacherzählt. So verändert sich der Garten von Frau Dachs nach und nach von einem blühenden Paradies in einen recht sterilen Garten. Bei Herrn Dachs passiert dies genau andersrum und gerade die Bilder verdeutlichen dies für die kleinen Zuhörer. Jeder der beiden war recht eingefahren und sie haben dann Stück für Stück etwas vom anderen angenommen. Nur war das irgendwann so viel Veränderung, dass sie sich nicht mehr wohlgefühlt haben. Hier wird sehr schön gezeigt, dass man offen gegenüber Neuem sein sollte, dass man sich jedoch auch nicht verbiegen braucht. Hauptsache man fühlt sich wohl und ist zufrieden. Ein bisschen seltsam war allerdings, dass sich die beiden erst am Ende ihrer Hochzeitsreise ihre Namen verraten haben. Darüber ist auch unsere große Tochter gestolpert und auf ihr „warum“ wusste ich keine Antwort. Zum Ende hin finden Sie einen Blumen-Eis-Kompromiss und das zeigt sehr schön, dass man unterschiedlich sein kann und trotzdem einen gemeinsamen Nenner findet. 🐧 Eine tolle Geschichte über Gegensätze und Kompromissbereitschaft

