28. Juni
Bewertung:3.5

Gut für zwischendurch

Außergewöhnliche Typen und schwarzer Humor – spannendes Lesevergnügen zwischen Meer und Dünen. Ein Toter am Strand des Heiligenhafener Graswarders gibt Kommissar Heimdahl Rätsel auf. Der Mann gehörte zu einer Fastenwandergruppe, die in der Strandvilla nebenan wohnt. Heimdahl überredet seinen Freund Paul Lupin, sich der Gruppe anzuschließen und für ihn nach Hinweisen zu suchen. Die Spur führt Paul bis in die siebziger Jahre und zu einem legendären Hippiefestival, bei dem auch sein Vater auf der Bühne stand. Doch bevor Vater und Sohn Lupin erste Schlüsse ziehen können, schlägt der Täter erneut zu ... Dies ist der 3. Fall von Paul Lupin. Ich selber hatte vorher noch kein Buch aus der Reihe gelesen. Doch dieses Buch reizte mich, da ich in Heiligenhafen häufig meinen Urlaub verbringe. Allerdings wurde ich hier etwas enttäuscht, da die Autorin sich einige Freiheiten herausgenommen hat, was die Beschreibung der Umgebung betrifft. Inhaltlich hatte ich jedoch keine Probleme, obwohl ich die Vorgängebände nicht gelesen habe. Das Buch ist kurzweilig und unterhielt mich bis zum Schluss. Der Lokalkrimi spielt auf zwei Zeitebenen und gerade die Ausflüge in die Vergangenheit gefielen mir sehr. Die Charaktere waren mir sehr sympatisch, auch wenn sie schon recht skurril waren - oder vielleicht deswegen. Der angepriesene schwarze Humor kam mir jedoch zu kurz. Es ist ein solider Krimi für zwischendurch. Die Vorgängebände werde ich jedoch wahrscheinlich nicht mehr lesen. Es fehlte mir etwas das WOW-Erlebnis.

Tod im Strandhaus
Tod im Strandhausvon Petra TessendorfEmons Verlag