21. Dez.
Bewertung:5

Grossartiger Erzählstil

Ich habe "Wiener Todesmeldodie" von Mina Albich als Rezensionsexemplar bekommen und war sehr gespannt darauf, weil mich das Thema klassische Musik im Zusammenhang mit einem Krimi interessiert hat. Im Kofferraum einer Pianistin wird nach einem ihrer Klavierkonzerte eine Leiche gefunden. Dummerweise ist es ihr Freund, der ermordet aufgefunden wird. Bezirksinspektor Grohsman ist zufällig am Tatort, da er ein großer Fan von klassischer Musik ist. Natürlich ist er derjenige, der in diesem Fall ermittelt. Er bekommt Hilfe von Nicky Witt, die ihn als Kriminalpsychologin unterstützt. Vorab kann ich dir sagen, dass ich den Erzählstil der Autorin sehr mochte. Als Leserin konnte ich den Gedanken des Bezirksinspektors folgen und so hautnah an den Ermittlungen teilnehmen. Spannend war es, denn die Pianistin, Dorothee Zauner, kam nicht nur mir verdächtig vor. Sie hatte eine seltsam distanzierte Art an sich, dass ich direkt geglaubt habe, dass sie die Täterin sein muss. Sicher kann man sich aber nicht sein, denn die Autorin hat mehrere Fährten ausgelegt, denen ich bereitwillig gefolgt bin und die sich nach und nach in Luft aufgelöst haben. Gleichzeitig habe ich ein wenig über klassische Musik gelernt, denn Franz Liszt hat weite Teile des Buches eingenommen. Ich muss sagen, dass das Thema gar nicht so uninteressant war. Das ein oder andere habe ich im Nachgang noch ergoogelt. Selbst wenn du nichts mit klassischer Musik anfangen kannst, solltest du dir das Buch auf jeden Fall ansehen, denn die Story ist spannend und kurzweilig. "Wiener Todesmelodie" ist der zweite Teil einer Reihe, den man aber problemlos auch unabhängig vom ersten Teil lesen kann. Ich hatte zumindest nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

Wiener Todesmelodie
Wiener Todesmelodievon Mina AlbichEmons Verlag
28. Sept.
Bewertung:5

Ausnahmslos alle der Hauptprotagonist:innen waren mir sofort super sympathisch und haben mir den Einstieg in die Welt der Wiener Klassikszene, einfach gemacht. 🤗 Ich habe mir tatsächlich einige der erwähnten Musikstücke angehört und hatte direkt ein ganz anderes Gefühl für die Handlung und Charaktere. Den Erzählstil und die Ermittlungen empfand ich als schnell und lebendig oder wie man in der Musikbranche sagen würde: Vivace. 🤌🏼🎶 Das Ende habe ich so überhaupt nicht kommen sehen. Klar gab es die eine oder andere Vermutung, aber der Abschluss hat mich überrascht und meine Begeisterung für historisches und Familiengeheimnisse befeuert. Denn hier stecken jede Menge Geschichte und Recherche drin. 🤗

Wiener Todesmelodie
Wiener Todesmelodievon Mina AlbichEmons Verlag
8. Juli
Jede Menge los im zauberhaften Wien
Bewertung:5

Jede Menge los im zauberhaften Wien

Wien, Resselpark, Samstagabend. Bis eben hat Bezirksinspektor Groshman noch einem hervorragenden Klavierkonzert gelauscht und nun wird er zurück zum Salon Rettenbach beordert. Man hat im Kofferraum eines alten Wagens in der Tiefgarage, eine Leiche gefunden. Es handelt sich dabei um Mariusz Lión, dem Lebensgefährten der Pianistin, der Groshman vorhin zugehört hat. Gemeinsam mit Nicky Witt, der Kriminalpsychologin die sich noch in der Ausbildung befindet, nimmt er die Ermittlungen auf. Auch wenn die Ermittlungen schleppend voran gehen, fängt die Fassade der Wiener Kulturszene an zu bröckeln… Das Cover und der Klappentext machen neugierig. Den Zauber Wiens bringt die Autorin hier wundervoll mit ein und durch ihren fantastischen bildlichen Schreibstil, hat man das Gefühl direkt mittendrin zu stehen. Auch die Protagonisten kann man sich hervorragend vorstellen. Dieser Kriminalroman ist nicht nur voller Wortwitz, sondern auch voller Spannung. Schön finde ich auch, die eher kurzen Kapitelabschnitte, die das Lesen sehr angenehm machen. Für mich war das eine sehr gelungene Lesezeit und ich kann dieses Buch definitiv empfehlen.

Wiener Todesmelodie
Wiener Todesmelodievon Mina AlbichEmons Verlag
29. Juni
Klassische Musik trifft auf einen spannenden Fall.
Bewertung:4

Klassische Musik trifft auf einen spannenden Fall.

Inhalt: Bei einem Privatkonzert tritt die junge Pianistin Dorothea Zauner auf. Der im Publikum sitzende Bezirksinspektor Grohsman bewundert das junge Talent, bemerkt aber auch eine ziemliche Nervosität an ihr. Noch nicht richtig zu Hause angekommen, wird er wieder zurück gerufen. Im Kofferraum von Dorotheas Auto liegt die Leiche ihres Freundes. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig und Grohsmans Team kommt schnell an seine Grenzen...... Leseeindruck: "Wiener Todesmelodie" ist der 2. Band mit Bezirksinspektor Felix Grohsman, Psychologin Nicky Witt und Kripobeamtin Joe Kettler. Dieses Mal entführt die Autorin ihre Leserschaft in die Welt der klassischen Musik und hat daraus einen spannenden Fall gesponnen. Der Krimi beginnt rasant, nimmt jedoch nach kurzer Zeit das Tempo etwas raus, um die Figuren näher vorzustellen. Dadurch lässt sich der vorliegende Band gut unabhängig vom Vorgänger lesen und "Wiederholungstäter" bekommen eine gedankliche Erinnerungsstütze. Ab etwa Mitte des Buches konnte ich den Krimi dann fast nicht mehr aus der Hand legen. Die Cliffhanger nehmen zu und damit auch die Spannung. Verdächtige gibt es einige. Vergeblich habe ich versucht alles in Einklang zu bringen, um den Täter zu ermitteln. So war für mich das Ende vollkommen unvorhersehbar. Mein persönliches Highlight im Showdown war eine tierische Superheldin, die gezeigt hat, was in ihr steckt. Sehr gut hat mir auch eine kleine Nebengeschichte um Grohsmans Neffen gefallen. Gerne darf er in einem Folgeband wieder dabei sein. Fazit: "Wiener Todesmelodie" konnte mich trotz des Themas um die klassische Musik, die nicht so ganz meine Welt ist, überzeugen. Die Autorin hat es verstanden daraus einen spannenden Fall zu entwickeln. Auch hat sie ihren Figuren Privatleben eingehaucht, so dass der Krimi lebendig wirkt. Genau diesen Mix liebe ich. Lediglich der kurze Spannungsabbau am Anfang, hätte es für mich als ungeduldige Leserin, nicht gebraucht. Das ist jedoch Geschmackssache. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Wiener Todesmelodie
Wiener Todesmelodievon Mina AlbichEmons Verlag