Die kleine Mariah lebt mit ihrer nicht so freundlichen Mutter und einem gemeinen Papagei in einem kleinen, schiefen Häuschen. Sie wird von den anderen Kindern ausgegrenzt und gemobbt, weil sie kein wohlhabendes Leben führt. Auch ihre Mutter und der Papagei scheinen nicht oft liebe Worte für sie übrigzuhaben. Ihr Leben ist also alles andere als fröhlich, lediglich das Singen und ihr Klavier schenken ihr Trost. Aber auch ein Tag im Jahr gibt es, welcher sie immer wieder Freude spüren lässt: Weihnachten! 🎄
Und dieses Weihnachten passiert dank ihrer bezaubernden Stimme etwas Magisches, sodass sie ein Fest voller Liebe feiern können!
Mariah Carey ist vielen bekannt und ich war ganz angetan, als ich von diesem Kinderbuch gehört habe. Doch leider konnte mich dieses nicht überzeugen.
Für mich waren viele Handlungsstränge zu oberflächlich und auch inhaltlich fand ich manche Geschehnisse irgendwie nicht logisch. In den wenigen Seiten ist so vieles passiert, dass es sich für mich beim Abschluss nicht rund angefühlt hat. Aber vielleicht sehe ich das auch zu kritisch — so lange Kinder beim Vorlesen Spaß haben und die Geschichte genießen, sehe ich kein Problem. Die Illustration haben mir jedenfalls sehr gut gefallen und haben perfekt zum Inhalt gepasst.
Mit dieser Geschichte spiegelt Mariah Carey ihre Kindheit wider und die Vorstellung, dass (ihre Leidenschaft) das Singen, ihr ein Happy End schenkte — oder neue Hoffnung, finde ich wirklich sehr schön. Mit diesem Gedanken behalte ich die Geschichte in Erinnerung. 🌟❤️
Meine Meinung zum Kinderbuch:
Die Weihnachtsprinzessin
Aufmerksamkeit:
Tatsächlich wollte ich dieses Buch entdecken, weil es mir dauernd entgegengesprungen ist, sei es auf der Instagramseite oder auch anderswo, deswegen weckte es meine Neugier. Aber nicht wegen der Sängerin, die dieses Buch schrieb ;). Wie ich das Werk empfand? Da versuche ich gleich näher drauf einzugehen, nur soviel, ich hatte irgendwie ein Fragezeichen am Ende der Geschichte vor mir und wusste nicht so recht, wie ich es bewerten soll. Manchmal ist es aber auch wirklich kniffelig.
So und los gehts:
Inhalt in meinen Worten:
Mariah ist ein kleines Mädchen, sie muss im Haushalt helfen, ihrer Mutter die Haare kämmen und wird irgendwie von jedem gehänselt. Bis sie einen Stein findet, der gar kein Stein ist. Denn ab dort ändert sich alles für Mariah.
Magst du mit ihr auf die Reise gehen?
Wie ich das Gelesene empfand:
Es ist schwer dieses Buch gut zu bewerten, ohne in das ein oder andere Extrem abzurutschen. Denn irgendwie wollte mir die Geschichte am Ende nicht so komplett gefallen, dafür waren für mich zu viele Fragezeichen vorhanden, zudem fand ich die Satzwiederholung mit dem Papagei im Buch ziemlich verstörend. Für mich war die erste Hälfte wie Cinderella, nur das klar war, das hier kein Prinz auftauchen wird, der Mariah rettet.
Dann wiederum an eine Mobbing- und Ablehnungsgeschichte und wie das arme Kind damit umging. Was ich stark fand, das ein Stein, der ihr schaden sollte, doch zu einem riesigen Gewinn wurde.
Der Schreibstil:
Gewöhnungsbedürftig fand ich leider auch ein wenig den Schreibstil. Das lag daran, das sich ein bestimmter Satz immer wieder wiederholte. Ansonsten ist das Buch leicht zu lesen.
Illustrationen:
Diese wiederum finde ich super schön. Es ist jedoch so, wenn man ein Bild sieht und die Geschichte nicht liest, kommt etwas anderes heraus, wenn man zu erst den Text las und dann das Bild bewusst betrachtete. Das fand ich interessant und auch besonders. Denn so sprechen die Bilder zwar eigentlich das aus, was man sieht, aber irgendwie auch nicht, so das Kinder vielleicht dadurch nochmal eine ganz andere Geschichte wahrnehmen als ich.
Spannung:
Die Spannung gelang jedoch, weil ich einfach nicht wusste, wohin mich diese Geschichte führen mag. So war ich erst bei Cinderella, für mich war der Papagei fast wie der Kater Luzifer aus dem Disneyfilm, dann dachte ich aber auch seltsamerweise an die Sterntalergeschichte. Ich glaube, wenn man offen ist für diese Geschichte, dann wird jeder etwas ganz eigenes in dieser Geschichte für sich entdecken.
Empfehlung:
Nachdem ich mit vielen Fragezeichen und vielen Was war denn das? Gedanken aus dem Buch auftauchte, und merkte, das es dennoch seinen ganz eigenen Flair hat und seine ganz eigene Aussage, tue ich mir schwer das Buch abzulehnen oder gar richtig genial zu finden. Für mich ist es ein wenig dazwischen. Es ist definitiv ein Kinderbuch ab vier Jahren, und wenn man das Buch laut vorliest und vielleicht zusammen als Familie das Buch entdeckt, nimmt man noch mal etwas völlig anderes und besonderes war, als ich es wohl in der Schnelle tat. Es ist dennoch eine besondere Geschichte und für mich trumpften definitiv die Illustrationen.
Bewertung:
Es ist für mich wirklich schwer hier eine gute oder schlechte Bewertung zu geben, denn aus jedem Blickwinkel kann man etwas ganz eigenes für sich heraus nehmen. Deswegen entscheide ich mich für drei Sterne und falls du das Buch gelesen hast, dann bin ich auf deine Meinung zu diesem Buch gespannt