Wunderbare, oft persönliche Darstellung des vielfältigen Kosmos von einem uns zu zu oft unbekannten faszinierenden Teil Europas & seiner Geschichte
Tut nicht weh, aber auch nichts Überraschendes/Spannendes
Unterhaltsam, anekdotisch, harmlos
Ich kann die teilweise vernichtenden Kritiken diesem Buch gegenüber nicht nachvollziehen. Ja, es ist teilweise etwas schnulzig, ja, auch recht anekdotisch gestrickt und mit reichlich eigener Familie ausgeschmückt. Aber es braucht auch solche Bücher. Und auch wenn ich anfangs etwas fremdelte - die schnurrenhafte Ansammlung von Schwänken mit der der Autor durch Kultur, Sprache und Geschichte eiert, kann unterhaltsam sein, auch weil er es schafft dabei keinen größeren Unsinn zu verzapfen. Dabei bleibt es natürlich ein wenig beliebig und verharrt im süßlich Melancholischen. Wer wirklich Erkenntnisgewinn über Osteuropa sucht, der ist hiermit deutlich besser beraten. Europas geteilter Himmel: Warum der Westen den Osten nicht versteht https://read-o.app/detail/9783962891121
Spannende Perspektive, die stellenweise sehr flapsig erzählt ist.
Jacob Mikanowski rückt erfreulicherweise das hier bei uns im Westen tatsächlich vergessene Osteuropa in den Hintergrund. Eine Region, so reich an Wissen, Kultur und Religion wie sonst nur wenige. Da meine Familie selbst aus dem multiethnischen Siebenbürgen (Transsilvanien) stammt, war das Werk für mich ein Muss. Vielleicht ist es diese persönliche Motivation, die mich etwas enttäuscht zurücklässt. Das Buch empfinde ich stellenweise als flapsig geschrieben. Verweise auf die lokale Mythologie wirken manchmal derart unkritisch, dass man meint, der Autor glaube selbst an Werwölfe. Wer sich mit osteuropäischer Geschichte etwas auskennt, wird hier vermutlich nicht viel Neues erfahren. Gleichwohl ist es eine gelungene Zusammenfassung, die autobiografische Elemente enthält. Mit dem Buch kann man nichts falsch machen.



