2. Jan.
Bewertung:4

Catalea ist stur, sarkastisch und unkultiviert. Sie hasst Designerklamotten und hochhackige Schuhe. Ich mochte ihre Art zu denken und wie sie die Dinge angeht. Sie kämpft gegen ihre innere Bestie an, um nicht die Tochter ihres Vaters zu sein. Allerdings muss sich etwas ändern, damit sie überleben kann. Ihre Reaktionen sind anfangs sehr menschlich und sie stürzt sich nicht gleich in das Abenteuer, sondern war der Situation entsprechend verängstigt bzw. überfordert. Ihr gut aussehender Begleiter Timur ist großartig. Geheimnisvoll, dunkel, humorvoll und arrogant. Es ist die perfekte Mischung. Er ist nicht von Anfang bis Ende liebenswert, eher das Gegenteil. Er treibt Catalea mit seiner Arroganz in den Wahnsinn. Die beiden sind ein gutes Team, und obwohl Timur oft ein Arsch ist, muss man ihn einfach mögen. Das ist genau das, was Catalea braucht, um zu überleben. Die Idee von "In der Liebe ist die Hölle los" gefällt mir sehr gut. Die Hölle ... Pardon, die Firma und die Dunklen die darin Leben, Totenhändler, Totenanwälte und ein Buch "Ratgeber für die Toten". Benne Schröder hat die Hölle neu erschaffen und Struktur hereingebracht. Ein bisschen Bürokratie schadet der Hölle auch nicht. Immer wieder werden Kapitel aus dem Ratgeber der Toten eingeblendet, die in perfektem Beamtendeutsch geschrieben sind und erheitern. Catalea wird des Mordes verdächtigt und muss mithilfe von Timur ihre Unschuld beweisen und ihren Ruf und den des Hauses Morgenstern wiederherstellen. Bei Catalea kann man die Entwicklung sehr gut sehen. Sie wird immer stärker, mutiger und steht zu dem, was sie ist. Der Schreibstil von Benne Schröder lässt sich wunderbar lesen, ist unterhaltsam und er hat ein Händchen für interessante Charaktere. Nicht nur Catalea und Timur können sich sehen lassen, sondern auch Kitty ist ein abgedrehter Sidekick. Jeder hat seine Besonderheiten. Einzig der Einstieg in die Geschichte hat etwas gedauert, aber wenn man einmal drin war, verflogen die Seiten wie nichts. Fazit Eine echte und sympathische Heldin, ein gut aussehender, leicht arroganter Prinz und eine Geschichte, die unterhaltsam, spannend und mit einer Intrige versehen ist. Da freut man sich auf ein den zweiten Teil.

In der Liebe ist die Hölle los
In der Liebe ist die Hölle losvon Benne SchröderLYX
18. Mai
Bewertung:3

Inhalt Catalea Morgenstern ist nicht wie andere Frauen, denn sie ist die Tochter des Teufels. Leute, die den Teufel stürzen möchten, hängen ihr einen Mord an einem der ihren an und seitdem ist sie auf der Flucht. Sie wird vom attraktiven Totenanwalt Timur Vargas begleitet und beschützt, doch nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz ist in Gefahr... Cover und Titel Das Cover sieht sehr kitschig aus, aber es passt schon zu dem Kitsch und den Luxusgütern, die im Buch immer wieder erwähnt werden. Protagonisten Catalea ist die Tochter des Teufels, aber sie sträubt sich gegen dieses Erbe. Sie ist erst seit kurzem richtig dabei und übernimmt Aufträge, bei denen Seelen in die Hölle geschickt werden sollen. Leider geht es auch direkt schief, weil ihr eine Falle gestellt wurde, aber dazu später mehr. Sie muss als Tochter des Teufels große Kräfte haben, aber sie hat sie nie benutzt und beherrscht eigentlich nichts. Wenn sie bestimmte Dinge aber versucht, gelingt es meist sofort. Denn sie ist Catalea und sie ist fabelhaft. Sie soll zwar unbeholfen wirken, weil sie nichts kann, aber gleichzeitig soll man auch sehen, wie perfekt sie ist. Timur ist düster und sexy und hat eine dunkle Vergangenheit. Außerdem ist er einfach perfekt in allem, was er tut, und dabei sieht er auch noch gut aus. Er gehört irgendwie nicht mehr zu der Gesellschaft und ist der perfekte Kandidat, um auf Catalea aufzupassen. Diese ist auch sofort hin und weg von ihm, genau so, wie man es erwartet hätte. Er weiß viel mehr als Catalea über die Magie und ihre Gesetze, und ist generell auch viel ernster als sie. Er handelt bedacht und nicht nach seinen Impulsen und das macht ihn weniger unvorsichtig und auch weniger launisch als Catalea. Andere Charaktere Kitty ist eine Kampfmaschine und hat Spaß am Töten. Catalea sieht sie als Konkurrentin an, da Kitty immer mit Timur flirtet und auch so attrativ ist - ja, alle in diesem Buch sind attraktiv - und dann zieht sie sich auch noch so aufreizend an. Aber Kitty ist wirklich unterhaltsam, darum verzeiht man ihr einiges. Handlung und Schreibstil Relativ weit am Anfang wird Catalea des Mordes beschuldigt und ab da hätte es quasi ein magischer Krimi werden können, und ich muss sagen, ich habe mich sehr darauf gefreut. Aber dann ging es im Mittelteil nur um die komplizierten Liebesbeziehungen von Catalea und Timur. Der Anfang war also spannend, und der Mittelteil hat sich gezogen, aber das Ende? Die Auflösung war so seltsam und gestellt und so unnatürlich - wobei das ganze Buch über vieles sehr unnatürlich wirkte. Ich war etwas enttäuscht, da die Idee meiner Meinung nach viel Potenzial hatte, das verschwendet wurde. Nach der Gestaltung des Covers hätte ich zwar auch angenommen, dass es eher ein Liebesroman werden soll, aber dann hatte ich mir im Verlauf eben andere Hoffnungen gemacht. Fazit Die Grundidee hinter "In der Liebe ist die Hölle los" hat mich angesprochen, allerdings konnte mich die Umsetzung dann nicht überzeugen. Der Mittelteil wurde von Liebesdrama dominiert, Catalea konnte mich nicht überzeugen und manche Szenen wirkten sehr unnatürlich und hatten nicht die gewünschte Wirkung. Ich möchte dem aber noch eine Chance geben und werde auch die Fortsetzung lesen.

In der Liebe ist die Hölle los
In der Liebe ist die Hölle losvon Benne SchröderLYX
28. Dez.
Bewertung:4

Ich fand es einfach grandios, auch mal eine Urban-Fanatsy / Romantasy Geschichte zu lesen, die in Köln spielt!!! Die ganzen, mir bekannten, Ecken hatte ich bildhaft vor Augen und habe so mit Catalea mitgefiebert :-) Die Geschichte rund um die Tochter des Teufels hat mir sehr gut gefallen, sie war (bis auf wenige Längen) sehr spannend. Was die Charaktere anging, fiel es mir teilweise etwas schwer, mit ihnen warm zu werden, insbesondere bei Isabella hatte man als Leser - meiner Meinung nach - zu wenig Zeit... Einen Pluspunkt gab es aber wieder für die Auszüge aus dem Handbuch für Tote!!!!

In der Liebe ist die Hölle los
In der Liebe ist die Hölle losvon Benne SchröderLYX
4. Nov.
Bewertung:3

Preis: € 10,00 [D] Verlag: LYX Seiten: 399 Format: Taschenbuch Altersempfehlung: ab 16 Jahren Reihe: Band 1 Erscheinungsdatum: 24.04.2017 Inhalt: Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr … Design: Irgendwie habe ich eine Schwäche für Bücher mit komplett schwarzem Hintergrund. 😏 Die pinke und weiße Schrift hebt sich toll ab. Die kleinen Grafiken sind niedlich und die Fledermäuse einfach zuckersüß. Mit gefällt, dass im Titel auch grafische Elemente einfließen, zum Beispiel die Krawatte als "i", der Dreizack im "H", die bösen Augen als "ö"-Pünktchen und die Teufelshörnchen auf dem Herz als "o". Sehr gelungen, das gefällt mir. Meine Meinung: Schon auf Seite 10 des Buches wird die Stadt Bonn erwähnt. Juhu, ein Buch das bei mir in der Gegend spielt! Das hat mein Herz sofort höherschlagen lassen. Die Geschichte spielt allerdings nicht nur im Umkreis des Torhauses in Köln, sondern wir begleiten die Protagonisten sogar bis nach Italien. Catalea Morgenstein und ihre Schwester Mia sind die Töchter des Teufels und somit halb Mensch, halb Dämon. Sie arbeiten für die Hölle und müssen als Todeshändler die Seelen verstorbener Menschen in die Hölle schicken. Bei einem dieser Aufträge geht etwas gehörig schief und plötzlich ist sowohl die Polizei, als auch alle Höllenbewohner hinter Catalea her. Die erste Hälfte des Buches hat mich noch nicht so vom Hocker gerissen. Leichte Unterhaltung, die sich gut lesen lässt. Der Schreibstil ist ganz gut, dennoch habe ich für die gerade mal 400 Seiten des Buches etwa eine Woche gebraucht. Ich habe es andauernd aus der Hand gelegt, da es mich nicht richtig fesseln konnte. Erst ganz am Ende überschlugen sich die Ereignisse rasant. Die geschilderten Action-Szenen konnten mich leider nicht mitreißen. Die zweite Hälfte des Buches dagegen war in meinen Augen deutlich besser. Hier habe ich auch meine ersten Post-its verteilt. Insgesamt habe ich mir zehn Stellen markiert an denen ich entweder herzlich gelacht oder mit den Personen mitgefühlt habe. Catalea Morgenstein als Charakter fand ich okay, aber nicht überragend. Das Zusammenspiel zwischen ihr und dem Totenanwalt Timur besteht zumeist aus Frotzeleien nach dem Motto "was sich liebt, das neckt sich". Tiefgehende Gefühle werden hier jedoch nicht geboten. Bei einigen Kapiteln wird am Anfang ein Auszug aus dem "Ratgeber für die Toten" abgedruckt. Der Teufel muss definitiv deutscher Herkunft sein, anders kann ich mir diesen Ratgeber nicht erklären. Ich musste bei den Schilderungen sehr grinsen. Er werden Regelungen der Unterwelt präsentiert, wie etwa die Unterbringung in einer Parzellen-Einzel-Seelen-Aufbewahrung (ein Quadratmeter, zweiundneunzigtausend Bewerber pro Parzelle). Mit der Handlung haben diese Auszüge zwar überhaupt nichts zu tun, aber ich fand sie unterhaltsam und informativ. Hoffen wir mal, dass das Leben nach dem Tod nicht wirklich so aussieht. Fazit: Dieses Buch eignet sich wunderbar zum Abschalten. Es hat mich gut unterhalten mit seinem frechen Schreibstil und für "mal nebenher" oder als leichte Urlaubslektüre ist es ideal. Ich hatte mir etwas mehr Action und Spannung vorgestellt und die Liebesgeschichte ist auch eher flach, daher vergebe ich drei Sterne für das Buch.

In der Liebe ist die Hölle los
In der Liebe ist die Hölle losvon Benne SchröderLYX
6. Okt.
Bewertung:3

Vielversprechender Anfang verliert zum Schluß sein Feuer Coverbild Zum Cover kann ich nur sagen, dass ich es nicht so aufregend finde. Es ist sehr simpel mit einfachen Zeichnungen. Der Schriftzug ist aber gelungen. Insgesamt ist es aber austauschbar und hat kein Alleinstellungsmerkmal. Ich glaube nicht, dass ich das Buch anhand des Covers in einer Buchhandlung in die Hand genommen hätte. Handlung Catalea ist die Tochter des Teufels, lehnt aber alles "teuflische" an ihr ab. Doch ihr Vater nötigt sie in der Firma zu arbeiten. Sie muss die verlorenen Seelen einsammeln und zum Torhaus in Köln bringen, sie ist ein Totenhändler. Aber Cataleas Fähigkeiten lassen zu wünschen übrig, sie ist etwas unbeholfen und passt so gar nicht in die "High-Society" der Firma. Als ein Auftrag missglückt muss der in der dunklen Welt geächtete Totenanwalt Timur sie aus den Fängen der Polizei befreien. Die dunkle Welt schwört Rache gegen Catalea. Sie flüchtet mit Timur und gemeinsam versuchen sie aufzuklären, wer ihr diese Falle gestellt hat. Buchlayout / Haptik Die Länge der Kapitel ist sehr angenehm und einige werden mit einem Auszug aus dem "Ratgeber für die Toten“ eingeleitet. Das handliche Format der LYX-Bücher mit der Klappbroschur ist sehr angenehmen und gefällt. Idee / Plot Die Vorstellung, dass sich die Hölle in unserer heutigen Zeit - allein durch die demographische Entwicklung und daraus resultierenden höheren Anzahl an gefallenen Seelen - inzwischen zu einem Megakonzern mit hohem Verwaltungsaufwand entwickelt hat, ist im Grunde nicht neu. Auch die Ähnlichkeit mit der Mafia. Trotzdem hat der Autor Benne Schröder hier eine interessante Idee aufgefasst und in einen vielversprechenden Plot gepackt. Catalea als halb Mensch und halb Dämon kämpft zunächst stark gegen ihre dunkle Seite an. Erst der Verrat und die Flucht mit Timur lässt ihren ablehnenden Panzer aufbrechen und ihre Bestie stiehlt sich ihren Weg nach außen. Weiter flechtet der Autor in seinen Plot ziemlich brisanten Zündstoff bezüglich Religion und Kirche ein. Das hat mir an der Idee besonders gut gefallen. So erfahren wir nun in einem Auszug aus dem "Ratgeber für Tote", dass zwar die Seelen aller Religionen im "Dunkel" ankommen, sich das Jenseits aber an den Glauben der Seele anpasst. Freche Spitzen peppen dieses eigentlich heikle Thema sehr gekonnt auf. "Muslime blättern direkt zu Kapitel3, und alle christlichen Strömungen orientieren sich in Kapitel4 bei den jeweiligen Unterpunkten. Radikal evangelische Freikirchenwarten bitte auf den Totenarbeiter.“ S. 15, Benne Schröder: "In der Liebe ist die Hölle los" (© 2017 LYX Verlag). Das gipfelt im Auftritt von Judas, der durch den Verrat an Jesus in den Augen des Teufels die größte Sünde begangen hat und von ihn in der Hölle deswegen auch zum Dämon gemacht hat. Leider verschwindet dieser Gedanke im Laufe des Buches und wird nicht weiter intensiviert. Emotionen / Protagonisten In Catalea konnte ich mich zunächst gut einfühlen. Sie ist total sympathisch. Reflektiert und schätzt sich ganz gut ein. Ich mag es lieber, wenn die Protagonistin nicht alles perfekt kann und weiß, sondern einfach ihre Ecke und Kanten hat. Aber im Laufe der Geschichte verwehrt sich mir der Zugang durch recht viele Wiederholungen ihrer Gedanken und Grübeleien. Das wird mit der Zeit nervig. Sie verabscheut Timur und fühlt sich gleichzeitig extrem zu ihm hingezogen. Die Wandlung vom bockigen Menschen zum bestialen Dämon im Laufe der Geschichte kommt gut hervor, ist mir aber nicht eindringlich genug. Timur wird von Catalea ständig als das "Arschloch" dargestellt. Dabei ist mit Timur tatsächlich zu mau, er hat kaum Kanten oder Ecken. Anfangs fand ich ihn sehr mysteriös-sympatisch. Ja, er frotzelt Catalea recht häufig und gerne, doch das reicht für mich noch nicht zum Bad-Boy. Dafür ist er mit dann zu harmlos und oberflächlich. Ich kann in ihm kaum den geächteten Dämon erkennen, den der Autor mir weis machen möchte. Die Lovestory zwischen den beiden kann ich demnach auch mit der Zeit nicht mit empfinden. Sie fühlen sich von Anfang an zueinander angezogen, da hat mir aber das Gefühls-Ping-Pong gefehlt. Die erotische Szene lässt mich etwas unzufrieden zurück. Für einen Akt zwischen Dämonen passierte zu wenig und Benne Schröder hat sich hier in den Äußerungen viel zu bedeckt gehalten. Da hätte ich viel mehr dämonisches Feuer erwartet! Zum Ende hin wird sie sogar etwas schlonzig und kitschig. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Der Spannungsbogen ist gut erdacht, doch zu wenig ausgebaut. Es gibt anfangs eine pfeffrige Kampfszene, doch die weiteren Höhepunkte, auf dem Friedhof und beim Tribunal, sind mir zu schwach. Als Showdown zu mau und ohne wirklicher Steigerung gegenüber dem Anfang. Ab Mitte des Buches häufen sich die Längen und insgesamt fällt es mit dem schwachen Spannungsverlauf zum Schluss hin zu sehr ab. Bei Dämonen hätte ich mir hier einfach mehr erwartet. Aber kein dämonischer Kampf oder unterirdische List haben den Antagonisten zu Fall gebracht, sondern eher eine Schubserei unter Jungs auf dem Pausenhof. Szenerie / Setting Ein bisschen verwirrt es mich schon, dass die 7 Häuser des Jenseits sich auf Deutschland konzentrieren. Die Zentrale, ist wie man von der Mafia erwartet, in Italien auf Sizilien. Doch ein wenig vermisse ich schon die weltumfassendere Sicht. Von dem her kann ich das Setting nur teilweise akzeptieren. Trotzdem werden die Szenerien gut beschrieben und ich kann mir die Umgebung gut vorstellen. Der Korridor mit den Portal-Türen erinnert mich stark an den Traumkorridor aus Kerstin Giers Trilogie „Silber“. Vielleicht könnte das die ersehnte Erklärung sein? Gefreut habe ich mich über die Erwähnung des Teufelsabdruck in der Frauenkirche von München. Als geborene Münchnerin ist man mit dieser Geschichte natürlich vertraut. Sprache / Schreibstil Sprachlich bin ich wirklich überrascht. Flotte Sprüche, viel Wortwitz und teilweise triefender Sarkasmus passen gut zusammen und lassen das Buch gut lesen. Benne Schröder hält sich nicht ausschweifenden Erzählungen auf. Die Sprache ist direkt, aber für mich sehr schön bildlich. FAZIT: Anfangs eine vielversprechende Story mit viel Pfeffer, die aber zum Schluß hin an Feuer verliert und mich doch eher enttäuscht hat. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich den zweiten Teil lesen möchte.

In der Liebe ist die Hölle los
In der Liebe ist die Hölle losvon Benne SchröderLYX
14. Sept.
Bewertung:5

Das Buch war sehr amüsant und sehr schön und spannend geschrieben. "In der Liebe ist die Hölle los" ist ein sehr lustiges Buch, das einen ganz besonderen Humor hat, der einen nicht kalt lässt. Ich habe mich an manchen Stellen kaputt gelacht. Catalea war eine bissige und teuflisch gute Protagonistin, die mir sehr sympathisch war und sich nichts gefallen gelassen hat und sich deutlich von der Menge abgehoben hat. Auch die anderen Charaktere wie Timur und Co. waren tolle Charaktere, die mich wirklich überzeugen konnten. Das Setting und die Atmosphäre sowie die Handlung fand ich ebenfalls total cool und abwechslungsreich gestaltet und das Buch hat genau meinen Geschmack getroffen. Genauso wie meine Art von Humor. Ich kann das Buch nur empfehlen, weil es mal etwas Anderes ist und einen tollen einzigartigen Schreibstil hatte.

In der Liebe ist die Hölle los
In der Liebe ist die Hölle losvon Benne SchröderLYX
7. Sept.
Bewertung:3

2.5 Es tut mir fast ein bisschen weh, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann, denn ich habe den Autor auf Veranstaltungen und auf Instagram als sehr sympathisch und vor allem witzig kennengelernt. Dadurch waren meine Erwartungen, vor allem was den Humor angeht, ziemlich groß. Leider waren diese Erwartungen vermutlich zu groß, denn leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Trotz sehr guter Ansätze und interessanter Ideen, bin ich nie so richtig in dem Buch angekommen. Mir fiel es daher schwer mich von der Geschichte begeistern zu lassen und mit den Charakteren mitzufiebern. Ich tue mich auch schwer, dieses Buch in das Genre Liebesgeschichte einzuordnen, denn diese findet eigentlich nur am äußersten Rande statt, und somit ein ziemlich untergeordnete Rolle. Auch hatten Catalea und Timor für mich nur wenig bis gar keine Chemie. Am meisten enttäuscht bin ich jedoch von dem mangelnden Sprachwitz und Humor in diesem Buch. Es kann natürlich auch sein, dass es nicht mein Humor war, aber für mich gab es nur sehr wenige witzige Stellen. In dieser Richtung habe ich deutlich mehr erwartet. Der Schreibstil generell war gut und flüssig zu lesen und in Teilen konnte mich die Geschichte auch ganz gut unterhalten, aber überzeugt bin ich leider nicht und werde auch den Folgeteil nicht lesen.

In der Liebe ist die Hölle los
In der Liebe ist die Hölle losvon Benne SchröderLYX