3,5 bis 4 Sterne für dieses besondere sehr nerdige Buch. Eine tolle Geschichte mit vielen interessanten Charakteren, die man schnell und Herz schließt. Für mich eine unerwartete Wendung und eine sehr überraschendes Ende, was mir aber sehr gut gefallen hat. Hier hat fast alles gestimmt und insbesondere der Humor vom jugendlichen Protagonist Graham zeichnet dieses Buch aus. Sehr empfehlenswerte Jugendgeschichte mit viel Raum für Nerdiges. ♥️

Eine süße nerdige Geschichte für junge Leser:innen
Ich brauchte das Buch für zwischendurch, weil ich keinen Kopf hatte für eine Geschichte, die viel von den Leser:innen fordert. Und das habe ich hier bekommen. Eine richtig kleine wohlfühlgeschichte. Ich habe nur gemerkt, dass es eher was fürs junge Publikum ist. Wir haben hier Protagonist:innen, die in die 11. Klasse gehen. Wenn ich ehrlich bin kommen sie mir manchmal sogar noch jünger vor. So manche "Dramapunkte" konnte ich einfach nicht mehr nachvollziehen. Einen Spannungsbogen konnte ich auch nicht wirklich erkennen, fand es zum Ende hin etwas interessanter, weil es eben endlich darum ging, worauf man ja auch die ganze Zeit gewartet hat. Aber alles davor war ein bisschen Gedümpel und Umhergewusel. Für die nerdigen Comic-Fans ist das auf jeden Fall was. Es hat mir gut getan und es war auf mal was schönes für zwischendurch. Aber kein Highlight 😊
Eines der Bücher, das ich liebend gerne gegen die Wand geworfen hätte oder zumindestens den Prota ein ernstes Gespräch aufgedrückt hätte (nett ausgedrückt). Dieser Protagonist hat mich einfach mehrfach komplett aufgeregt, auch wenn ich weiß, dass manche für die Liebe verrückte Dinge tut, die kein anderer versteht und sein Nerdverhalten und Nerddenken nachvollziehen kann. Alles aufs Spiel zu setzen, was ihm wichtig ist, was ihm Freude bereitet oder Basis seiner Persönlichkeit ist, kann und will ich nun mal nicht akzeptieren. Nicht wenn es um eine Person geht, bei der man verstehen kann, dass sie ihm wichtig ist, aber bei der man nicht wirklich das Gefühl hat, dass es andersherum genauso ist. Der Titel des Buches ist Gesetz, weil wenn die Protas mit bisschen mehr gesundem Menschenverstand handeln würden und den anderen mehr versuchen würden zu verstehen, es eine echt gute Geschichte wäre und mehr Sterne verdient hätte.
Die (beinahe) grösste Liebesgeschichte des Universums von Sarvenaz Tash Zum Inhalt: Graham ist schon lange in seine beste Freundin Roxy verliebt, doch er ist ziemlich schüchtern und hat sich deshalb noch nie getraut es ihr zu gestehen. Dies soll sich allerdings bald ändern, denn er ist fest entschlossen an der New Yorker Comic-Con, die sie zusammen besuchen werden ihr seine Liebe zu gestehen. Obschon er alles perfekt geplant hat, scheint aber plötzlich einfach alles schief zu gehen, als hätte sich das ganze Universum gegen ihn verschwört... Meine Meinung: Schon allein durch die Tatsache, dass dieses Buch komplett an einem Wochenende und zwar an der Comic Con in New York spielt, hat es mich direkt angesprochen. Die wirklich wundervolle Gestaltung, das Buch sieht auch unter dem Umschlag richtig toll aus, und der vielversprechende Titel haben schliesslich den Rest dazu beigetragen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Erzählt ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Graham. Dieser ist ein ziemlicher Nerd und schon seit Ewigkeiten in seine beste Freundin Roxy verliebt. Die beiden sind Nachbarn und haben über Harry Potter zusammengefunden und schreiben nun gemeinsam Comics. Kurz gesagt, die beiden kennen sich echt in und auswendig und wissen genau was der jeweils andere mag. Naja, ausser dass Roxy natürlich keine Ahnung hat von Grahams Gefühlen... Graham war mir grundsätzlich eigentlich ziemlich sympathisch, seine Verliebtheit in Roxy ist total süss und er möchte ihr unbedingt auf irgendeine spektakuläre Weise seine Liebe gestehen und auch nachdem all seine Pläne schiefgehen, gibt er nicht so schnell auf. Dadurch, dass die Geschichte aus seiner Sichtweise erzählt wird, merkt man wie viel ihm an Roxy liegt, doch seine Versessenheit irgendeine grosse, romantische Geste machen zu müssen, kam teilweise doch etwas übertrieben rüber, besonders da er nie wirklich daran zu denken scheint, wie Roxy wohl fühlt. Er ist überzeugt sie sind füreinander bestimmt. Man kann dies Graham jedoch nicht lange böse nehmen, wenn man miterlebt wie unbeholfen er von einem Schlamassel ins nächste stolpert. Mir haben die humorvollen Momente richtig gut gefallen, besonders eine gewisse Szene mit einem Dieb fand ich richtig super. Zudem ist die Geschichte natürlich auch super für alle, die mit Fantasy, Comics und Filmen etwas anfangen können, denn in der Geschichte gibt es jede Menge tolle Anspielungen, schliesslich handelt sie von einer Gruppe Nerds und spielt an einer Comic Con. Das Setting hat mir sowieso richtig super gefallen und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Autorin auch selbst schon an der New Yorker Comic Con war. Durch den spannenden Schauplatz wird die Geschichte nie langweilig, selbst wenn die Handlung grundsätzlich wenig Überraschung bietet. Durch das Setting ist aber ständig etwas los, sie besuchen nicht nur verschiedene Panels und versuchen Autogramme abzustauben, sondern machen beispielsweise sogar bei einem Kostümwettbewerb mit. Obschon die Geschichte ja eigentlich in unserer Welt spielt, hat man doch teilweise das Gefühl in eine ganz eigene Welt entführt zu werden und ich habe mir während dem Lesen öfters gewünscht wirklich dort zu sein. Fazit: Die (beinahe) grösste Liebesgeschichte des Universums erzählt eine süsse Geschichte über die erste Liebe, in der für einmal nicht alles ganz so läuft, wie es sich der Protagonist Graham vorstellt. Die Geschichte konnte mich durchgehend gut unterhalten, auch wenn die Handlung kaum Überraschungen aufweist. Mir haben besonders die New York Comic Con als Schauplatz und die vielen nerdigen Anspielungen super gefallen. Wer gerne eine humorvolle Geschichte über Freundschaft und die erste Liebe liest und sich für nerdige Dinge begeistern kann, der ist bei diesem Buch genau richtig. 3,5*
Hightlight! Graham, Roxy und ihr Nerd-versum <3





