
Die Eltern der Zwillinge staunen nicht schlecht als ihnen plötzlich die Leute förmlich die Türe des Souvenirladens einrennen. Simone, die Mutter der Zwillinge, hat alle Hände voll zu tun im Laden, sodass Fritz ihr helfen muss. Alle wollen das Seminar der „Atlantis-Reise“ eines kaufen, obwohl es gar nicht so günstig ist. Auch Simone besucht das Seminar und ist danach wie von der Rolle. Das kommt Mari, Fritz und Lena sehr komisch vor. Warum nur verhalten sich die Erwachsenen derart komisch? Mit Hilfe ihres Onkels und den Sturmpiraten schleichen sie sich an das Seminar heran und trauen schon bald ihren Augen nicht. Der vermeintliche Kursleiter ist ein nicht gern gesehener, alter Bekannter der Insel: Gregor Hümmerlein, einst Forscher und Hochstapler. Als die Gruppe von 12 Personen und Hümmerlein selbst auf einmal spurlos verschwindet, ist die Neugier der Kinder geweckt. Was ist hier nur passiert? Wo sind die Menschen hin? Hat Hümmerlein tatsächlich einen Weg nach Atlantis gefunden? Und hat dies alles auch etwas mit Gargor zu tun? Auf ihrer Suche nach den Verschwundenen und Mari’s Angst um ihre Mutter, die hoffentlich noch nicht in Gargors Fänge geraten ist, finden sie sich alle immer mehr in den Fängen des Bösen und den Tiefen des Meeres. Gibt es Atlantis vielleicht doch? Mit jedem Buch wächst mir diese Welt ans Herz und ich erkunde mit Freude und Spannung die Welt und Abenteuer mit den Kindern. Die drei halten zusammen, egal was kommt und stellen sich auch gegen die Erwachsenen, die nicht immer alles besser wissen. Für den Lacher im Buch sorgt immer wieder unser Seestern Günther. Die Illustrationen, die Sprache, die Geschichte, die Haptik … alles rundum so gelungen und sehr tolle Kinderbücher. Christiane Rittershausen hats einfach drauf. Und mit Geschichten um das Meer hat sie mich dann gleich nochmal ins Herz getroffen. Große Leseempfehlung meinerseits!


