3.5 ⭐️; ein spannender Krimi und schrullige, liebenswürdige schwäbische Protagonisten. Kann man durchaus lesen.

☃️🩸🍌 „Übung macht den Mörder“ von Sarah Kempfle 🍌🩸☃️
Cosy Crime mit viel Potenzial und ein paar Frostbeulen. ❄️☃️❄️ Also gut – wer sich auf diesen Fall einlässt, bekommt einen netten Cosy Crime serviert: nicht eiskalt, aber auch nicht ganz heiß. Eher so lauwarm. Das Setting ist solide, die Geschichte tut keinem weh, aber der große Knall bleibt aus. Die Geschichte hätte das Zeug gehabt, mit Witz und Charme durchs verschneite Dorf zu flanieren. Stattdessen stolpert sie eher durch die Handlung, während der Humor offenbar spontan Winterpause macht. Die Hauptprotagonistin ist – sagen wir’s freundlich – speziell. Nicht ganz unsympathisch, aber ich hätte sie zwischendurch gerne mal freundlich geschüttelt (natürlich rein literarisch!). Dafür mochte ich den Kommissar sehr. Der bringt ein bisschen Ruhe und Struktur in das eher chaotische Gesamtbild. Ich fand ihn sympathisch. ☺️ Humor? War da, aber leider nur in homöopathischer Dosis. Dabei hätte das Buch so viel mehr hergegeben. Was positiv hervorsticht: die Hörbuchsprecherin. Sie macht das richtig gut – lebendig, charmant, auf den Punkt. Da bleibt man gern dran. 🤗 Fazit: Netter Auftakt mit Luft nach oben. Ich bleib dran, denn Potenzial ist da. Vielleicht hat Band 2 dann nicht nur Leichen, sondern auch Lachmuskeln im Gepäck. 3,5 von 5 Bananen (die Banane hat ihren Auftritt ganz zum Schluss 🤫) mit Schuss. 🍌🍌🍌

Genial
Ich habe eine neue Liebe - schwäbische Provinzkrimis. Denn so wie Sarah Kempfle diesen hier geschrieben hat, bin ich total davon begeistert und konnte das Buch definitiv nicht aus der Hand legen. Es ist der Schreibstil der Autorin, die das schwäbische Idyll mit all seinen menschlichen Abgründen auf eine teilweise sehr humorvolle Weise beschreibt. Ich liebe das sehr, wie fiktive Charaktere in mein Herz schlüpfen. Dabei hielt die Spannung bis zum letzten Wort der letzten Seite an. Dieses Buch folgt, wie die Menschen im Schwabenländle seinem eigen Kopf (soweit ich es als Zugezogene beurteilen kann) und es war mir so, als ob der ein oder andere Charakter nicht ganz unschuldig daran gewesen ist. Sie mögen Meinungsstabil sein, aber das mit einem großen Herzen am rechten Fleck. Ich muss gestehen, dass ich der Meinung war beim Lesen einige meiner Nachbarn in der Geschichte wiederzuerkennen. Aber ich denke, dass das purer Zufall gewesen sein wird oder ich einfach ein wenig etwas hineininterpretiere. Das ganze Setting hat mich einfach total mitgerissen und die Dialoge waren einfach herzig. Auch, wenn geschwäbelt wurde, war es leicht verständlich und nachvollziehbar. Das ganze Setting und die Geschichte an sich haben mir einfach so unterhaltsame Lesestunden bereitet. Kaum zu glauben, aber ich möchte noch mehr von Sarah Kempfle, Isa und dem Kommissar lesen. Ich kann einfach nicht glauben, dass das Ende sein kann. Fazit Sollte man Übung macht den Mörder lesen? Unbedingt! Es ist einfach ein Provinzkrimi den man als Cozy Crime Buch bezeichnen kann. Ich hatte wirklich grandiose Lesestunden und nein sie waren nicht nur spannend und die Twists waren intelligent und kamen dann doch unerwartet. Ich kann also nur hoffen, dass Sarah Kempfle bald wieder einen Provinzkrimi schreiben wird. Selbst wenn dieser nur halb so spannend und unterhaltsam wäre würde ich dieses Buch dann genauso feiern, wie diese Geschichte. Übung macht den Mörder solltet ihr also unbedingt lesen.

Ein Mörder im beschaulichen Grimmingen.
Inhalt: Lehrerin Isa Klein kann es nicht fassen. Da ist doch tatsächlich ein Mord in ihrem kleinen schwäbischen Dorf Grimmingen geschehen: Die Frau des Zahnarztes wurde getötet. Das wiederum ruft den Esslinger Kommissar Bähr auf den Plan. Und da es sonst keine Unterkunft für diesen gibt, quartiert ihn der Ortsvorsteher in Isas ungenutztes Appartement im Dachgeschoss ihres Hauses ein. Ausgerechnet ein Polizist! Denn Isa hat seit der Sache mit ihrer Schwester kein Vertrauen mehr in die Polizei. Deshalb beschließt sie eigene Ermittlungen anzustellen und hat bald alle Dorfbewohner gegen sich.... Leseeindruck: "Übung macht den Mörder" ist der 1. Band um Lehrerin Isa Klein und Kommissar Bähr. Man sollte den Krimi nicht allzu ernst nehmen. Gleich von Anfang an ist man mittendrin. Zeit sich mit den Figuren vertraut zu machen, hat man nicht. Das ist aber nicht schlimm. Nach und nach lernt man sie besser kennen und weiß wie sie ticken. Isa stolpert von einem Fettnäpfchen ins andere, lässt sich davon aber nicht entmutigen. Mehr als einmal musste ich über sie Schmunzeln und habe in mancher Szene förmlich darauf gewartet, dass etwas bestimmtes passiert. Isa ist zudem chaotisch und zugegeben ziemlich bequem. Das hat sie mir im Umgang mit ihrem Haustier nicht sonderlich sympathisch gemacht. Hier bleibt abzuwarten wie sich das in einem Folgeband entwickelt. Den Fall fand ich spannend und er konnte mich überraschen. Der Showdown hat mir richtig gut gefallen. Fazit: "Übung macht den Mörder" ist ein unterhaltsamer Krimi mit einer sehr speziellen Hauptfigur. Es dauert ein bisschen, um sich an sie zu gewöhnen. Aber danach konnte ich nicht anders als über ihre tollpatschigen Szenen zu lachen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Locker-leichter humorvoller Krimi, bei dem auch die Spannung nicht zu kurz kommt.
Witzig, mit ungeahnter Wendung und spannend
Das Debüt von Sarah Kempfle hat mir soweit gut gefallen. Das Ende war richtig spannend und hat mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Auch ihren Humor fand ich witzig. Ich hab oft vor mich hin geschmunzelt beim lesen. Ein richtiger "Dorf"-Krimi.





