Leider enttäuschend
⚠️ Spoilerwarnung: Diese Rezension enthält inhaltliche Hinweise zum Ende des Buches. Es tut mir leid, aber dieses Buch war absolut nichts für mich. Für meinen Geschmack vermittelt es die falschen Werte. Außerdem habe ich die Liebesgeschichte vermisst. Die Beziehung, die im Mittelpunkt steht, ist durchgehend toxisch dargestellt und das Buch dreht sich gefühlt fast ausschließlich um dieses toxische Muster, ohne dass daraus etwas Positives oder eine Entwicklung entsteht, die dem Ganzen eine andere Richtung gibt. Ich bin nicht der Meinung, dass ein Buch zwingend einen „edlen Ritter“ braucht, der jemanden rettet oder aus der Situation herauszieht. Das meine ich ausdrücklich nicht. Aber hier hat mir trotzdem ein gewisses emotionales oder inhaltliches Gegengewicht gefehlt irgendein positives Ende oder ein Moment, in dem die Protagonistin jemanden hat, an dem sie sich festhalten kann oder der ihr Halt gibt. Ein Happy End ist für mich nicht zwingend notwendig, aber hier hat mir insgesamt etwas gefehlt. Besonders enttäuschend fand ich, dass es für die Protagonistin am Ende kein wirkliches Happy End gab. Für mich vermittelt die Geschichte dadurch die Botschaft, dass man sich durch eine toxische Beziehung kämpfen muss, nur um am Ende trotzdem alleine dazustehen. Das mag vielleicht nicht die beabsichtigte Aussage gewesen sein, aber genau dieses Gefühl hat das Buch bei mir hinterlassen. Am Ende blieb bei mir vor allem das Gefühl zurück, aus der Geschichte nichts mitgenommen zu haben. Leider keine Leseempfehlung von meiner Seite.

















































