
Brutal und für mich etwas wirr
*Bild ist KI bearbeitet* Uffff... was soll ich zu diesem Buch sagen? Eigentlich habe ich „Die Blutschule“ nur als Vorbereitung auf „Das Joshua-Profil“ gelesen. Nach der letzten Seite saß ich allerdings erst einmal da und fragte mich: Was habe ich da gerade gelesen?! Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Brutal, verstörend und stellenweise so überzogen, dass es sich wie ein düsterer Low-Budget-Horrorfilm liest. Blut, Gewalt und menschliche Abgründe stehen hier eindeutig im Mittelpunkt. Wer zartbesaitet ist, sollte lieber die Finger davon lassen. Die Geschichte dreht sich um ein selbst errichtetes Klassenzimmer, in dem zwei Jungen die Urinstinkte des Menschen erlernen sollen – Dinge, die keine normale Schule jemals lehren würde. Fallen bauen, überleben, töten. Eine Lektion nach der anderen führt tiefer in eine Welt, die gleichermaßen faszinierend wie erschreckend ist. Besonders ratlos hat mich der Mystery- und Horror-Aspekt zurückgelassen. Einige Ereignisse sind übernatürlich und ich frage mich noch immer, wie all das später mit „Das Joshua-Profil“ zusammenhängen soll. Vielleicht ist genau das der Plan: Neugier wecken und den Leser nicht mehr loslassen. Denn eines muss ich dem Buch lassen: Es ist unglaublich spannend. Trotz aller Brutalität wollte ich ständig wissen, wie es weitergeht. Weglegen? Fast unmöglich. Ob ich es noch einmal lesen würde? Ganz klar nein. Bin ich trotzdem gespannt, wie sich diese Geschichte auf „Das Joshua-Profil“ auswirkt? Absolut.























































