🧑🦼➡️ Was passiert mit Kirsten? 🧑🦼
Spannung 2/5 Handlung 2/5 Max-Faktor 3/5 An den dritten Band der Reihe hatte ich eigentlich große Erwartungen. Da ich die Mörderfinder-Reihe bereits fast vollständig gelesen habe, wusste ich, dass noch ein Teil um die Geschichte von Kirsten offen ist. Genau das passiert in diesem Band und wurde in Band 2 bereits eingeleitet. Leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen. Dabei begann das Buch relativ vielversprechend. Der Einstieg war spannend und machte neugierig auf den Fall. Allerdings war Max sich zu schnell sicher, wer hinter den Ereignissen steckt, das war mir sehr suspekt und hier hätte die Geschichte viel viel mehr Potential gehabt. Arno Strobel hätte sich deutlich mehr Zeit nehmen können, um den Täter und die Hintergründe aufzubauen. Im weiteren Verlauf nahm die Spannung für mich immer weiter ab. Das lag vor allem daran, weil der Fall erstaunlich schwach ist und die große Wendung am Ende bereits lange erkennbar war. Gerade für einen Thriller fehlte mir hier die Raffinesse, die ich aus anderen Büchern von Arno Strobel kenne. Ein weiterer Kritikpunkt ist Max selbst. Natürlich befindet er sich aufgrund der Situation im seine Schwester in einem emotionalen Ausnahmezustand, dennoch wirkte er auf mich oft unprofessionell, unfokussiert und unstrukturiert. Immer wieder fällt er auf offensichtliche Dinge herein oder trifft Entscheidungen, die eher impulsiv als durchdacht erscheinen. Das hat mich beim Lesen zunehmend frustriert. Auch das Finale konnte mich nicht vollständig überzeugen. Es war vorhersehbar und es fehlte an emotionaler Tiefe. Vor allem das Wiedersehen zwischen Max und Kirsten hatte ich mir deutlich intensiver, dramatischer und bewegender vorgestellt. Nach dem langen Aufbau innerhalb der verschiedenen Reihen hätte dieser Moment für mich wesentlich mehr Gewicht haben müssen. Für alle, die wissen möchten, was mit Kirsten passiert.

























































