Ehrlich gesagt, habe ich etwas anderes erwartet.: Madis wächst in den 1910er Jahren in Estland auf und schon früh zeigt sich, dass er weg will. Nicht weil es ihm nicht gut geht oder schlecht behandelt wird, er ist einfach neugierig und das Dorf ist ihm zu klein. Er träumt von Amerika. Er geht schließlich zur See und wird Opfer der Wirren des 20. Jahrhunderts, so dass Amerika wirklich sehr lange ein ferner Traum bleibt. Das Buch umfasst ein Leben auf knapp 250 Seiten und es sollte klar sein, dass man Madis in den einzelnen Episoden nie wirklich nahe kommt. Das ist schade. Dafür bekommt man Madis' Fluchtversuche und die Ergebnisse mit. Während man am Anfang doch schmunzeln muss, bleibt das Schmunzeln schon bald auf der Strecke, blitzt aber ab und an noch kurz auf.
4. Okt.4. Okt. 2024
Die 11 Fluchten des Madis Jeffersonvon Tauno VahterResidenz
