
Eine sanfte Romantasy voller Tiefe
Rezension "Leanders Seele fühlte sich an wie Eis, wenn es von der Morgensonne berührt wurde." 🌙 Der Romantasy-Roman "The Fusion of Moon and Mountain" von Milan Stone war eine Geschichte voller Wärme, stiller Verbundenheit und zwei wundervollen Seelen. 🏔 Die Protagonist*innen Elaia und Len sind unterschiedlich und doch teilen sie das gleiche Schicksal. Elaia ist die Tochter der Mondgöttin und Len ist der Sohn des Berggottes. Sie lernen sich kennen, als Elaia vom Bergvolk beauftragt wird, den Fluch der Wölfe zu brechen. 🌙 Ich mochte Elaia so gerne: ihre hochsensible Art, ihre Selbstlosigkeit und ihre Gabe zu heilen. Len ist ein ruhiger Pol voller Beständigkeit, obwohl das Bergvolk dafür bekannt ist, impulsiv zu sein. Die Wanderungen durch Wälder, Täler und Schneelandschaften waren so idyllisch. Nach und nach lernen Elaia und Len einander zu vertrauen und müssen sich gegen Intrigen und Lark, den ältesten Sohn des Berges, behaupten. Dastan und Denia, die Hunde von Len, waren so süße Sidekicks, die ich auch gerne an meiner Seite hätte. Und auch Brogan, der beste Freund von Len, war einfach nur wundervoll. 🏔 Die Autorin hat einen wunderschönen und sanften Schreibstil, der tief in die Gefühlswelt der Figuren blicken lässt. Beide machen eine so schöne Entwicklung durch und lernen ihre wahren Sehnsüchte kennen und hinterfragen alte Traditionen. Die Tension zwischen Elaia und Len war auf jeder Seite fühlbar, aber es war eine stille Leidenschaft, die kein Drama brauchte. 🌙 Ich habe es geliebt, dass Themen wie Hochsensibilität mit einer Fantasygeschichte verwoben wurden. Es war die perfekte Slow-Burn-Geschichte mit knisternden Momenten und einer tiefen Seelenverwandtschaft. Ich empfehle das Buch allen, die ruhige Fantasy-Stories mit viel Tiefe mögen.



