Dort in Vinschgau Tirol, genauer gesagt in Mals, geht die Sage um den Drachen bis heute um.
Atmosphärisch zeigt sich diese Geschichte mit einem düsteren Wald, flüsternden Wind und einem uralten Herzen das pocht..
Die Umgebung in Mals wirkt abergläubisch, dunkel und hat eine neblige Stimmung.
Geschrieben ist das Buch in poetischer Form mit kurzen Sätzen. Es wird sehr bildhaft beschrieben und ab dem ersten Satz die Spannung spürbar.
Hier liest man auch zwischen den Zeilen.
Allen, die gerne Sagen und Mythen lieben, empfehle ich dieses Buch.
Mit dieser Saga hat mich der Autor Martin Nyenstad von einer für mich ungewohnten literarischen Seite überrascht. Bisher kannte ich noch nichts von ihm, doch allein aufgrund des Klappentextes war mein Interesse sofort geweckt.
Dennoch hätte ich nicht mit einem so wortgewaltigen, poetischen Buch gerechnet, das von Anfang an eine düstere Atmosphäre entfaltet. Mit kurzen Sätzen, bildhaften Beschreibungen und starken Stimmungen erschafft der Autor ein ganz anderes Szenario, als ich es gewohnt bin. Hier liegt der Fokus nicht auf einzelnen Protagonisten, sondern auf dem Unbekannten, dem Ungesagten. Die Stimmung, die durch seine Worte entsteht, steht klar im Mittelpunkt. Aberglaube, Angst sowie alte Sagen und Märchen finden hier ihren festen Platz.
Wer sich auf diesen ungewöhnlichen Schreibstil einlässt, bekommt eine kurze, aber sehr intensive Geschichte.
Ungewohnt war für mich auch der Druck des Buches, da die 176 Seiten im Blocksatz gesetzt sind. Sehr angenehm empfand ich hingegen die Schriftgröße.
Ok als ich das Büchlein mit seinen 176 Seiten in den Händen hielt, war ich etwas überrascht. So klein, so wenig Geschichte.
Aber wieviel Worte braucht es eigentlich um eine Geschichte zu erzählen?
Ich habe hier ein Buch gelesen, in einem Schreibstil der mir völlig unbekannt ist. Hier eine gefestigte Meinung zu haben, ist mir nicht möglich. Denn unbekanntes ist uns suspekt und unbekanntes können wir schlecht einschätzen.
Martin schreibt hier sehr poetisch, knapp und mit Worten und Sätzen die wir so in unserer Sprache kaum verwenden würden. Es gibt hier keine tiefgründig geschrieben Beschreibungen der Charaktere oder Umschreibungen der Handlung. Hier braucht man selbst seine Fantasie, seine Weite, seine Tiefe, sein Herz, seinen Verstand. Er wirft mit Brocken um sich und dann ist es dir und deinen Gefühlen und Vorstellungen überlassen was du siehst, was du fühlst.
Es ist dunkel und düster. Es ist das wahre Leben in einer Fantasiegeschichte umgeschrieben.
Die Kämpfe die wir in uns austragen durch die Einflüsse von Außen. So habe ich es zumindest interpretiert. Und das ist das wundervolle an diesem Buch. Du kannst es für dich interpretieren, du bist sozusagen der Co Autor.
Denk an Schauspieler die ein Drehbuch erhalten und dann improvisieren sollen, wie sie das darstellen würden.
Trotz oder gerade wegen dieses völlig anderen Schreibstils und der Erzählart, macht es dieses Buch zu etwas besonderen. Es ist einfach anders als das was man schon zu hundertfach gelesen hat. Es regt an, es fordert dich auf.
Es ist etwas das nicht jedem gefallen wird, nur den Auserwählten, die es verstehen können. Und ich glaube es verstanden zu haben.
Ich wage hier auch keine Leseempfehlung zu geben, ich empfehle, sich darauf einzulassen.
Geheimnissvoll und düster. Es reisst dich in seinen Sog.
Atmosphärisch zeigt sich diese Sage mit einem düsteren Wald, flüsterndem Wind und einem uralten Herzen das pocht.
Geschrieben ist das Buch in poetischer Form, kurz und bündig. Sehr bildhafte Beschreibung. Es zieht einen in seinen Sog und ist mittendrin. Ab dem ersten Satz ist die Spannung spürbar und entführt uns in eine düstere Sage.
In diesem Buch liest man auch zwischen den Zeilen.
Allen die gerne Mythen und Sagen lesen, empfehle ich dieses Buch sehr.