
Von Anfang bis Ende bietet der Roman ein intensives, emotional bewegendes Leseerlebnis voller Überraschungen. Besonders eine bestimmte Szene hat mich tief berührt und mir noch lange nach dem Lesen im Kopf geblieben. Mit viel Feingefühl für Sprache zieht Lia Rivers einen in diese magische Geschichte hinein und lässt einen so schnell nicht mehr los. „Sprache der Seelen (Connected)“ verbindet auf wunderbare Weise Magie mit einer gefühlvollen Friends-to-Lovers-Entwicklung und erzählt eine atmosphärische, berührende Geschichte voller besonderer Momente. Im Kern ist es ein Jugend-Fantasyroman über Freundschaft, Verbundenheit und die Bedeutung der Erde. Besonders gut gefallen hat mir der Aspekt des Gleichgewichts der Natur, die Verbindung zu den Tieren und die Idee der Seelenbindung. Auch die Entwicklung der Freundschaften ist insgesamt sehr gelungen und wirkt authentisch. Die Handlung selbst ist spannend aufgebaut: Viele Geheimnisse werden nach und nach enthüllt, darunter auch ein großes aus der Vergangenheit, das alles verändert. Ein paar kleinere Kritikpunkte gab es für mich allerdings: Kats Entwicklung ab der Mitte ging mir persönlich etwas zu schnell, und teilweise wurden sehr viele Informationen auf einmal vermittelt, was stellenweise etwas viel war. Sehr positiv hervorheben möchte ich die bildhafte Beschreibung von Rhode Island. Ich konnte den Wald regelrecht vor mir sehen, das Salz des Meeres riechen und den Wind auf der Haut spüren – die Atmosphäre ist wirklich stark eingefangen. Auch aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen wie Tierschutz und Umweltgefährdung sind in die Geschichte eingewoben und geben dem Roman zusätzliche Tiefe.















