Düsterer Okkult Horror der mich gleichzeitig fasziniert und verwirrt hat.
Mein Dauerzustand beim Lesen: Hä?! 😅
und trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt.
Die Atmosphäre ist dicht, unheimlich und teilweise richtig intensiv. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, und die Idee rund um die Hummelkönigin als zentrales Symbol fand ich ganz Gut.
ABER:
Zu viele offene Fragen, zu wenig Auflösung und ein recht abruptes Ende. Das mir irgendwie auch nicht gefallen hat.
Dazu haben mich die häufigen Rechtschreibfehler und einige unangenehme Szenen eher rausgebracht. Sie haben meiner Meinung nach nichts zentrales zur Story beigesteuert.
Ein Buch mit tollen Ansätzen, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte.
(Werbung Rezensionsexemplar)
Diese Geschichte spielt mit deinem Verstand und geht unter die Haut. Sie lebt von der beklemmenden und manchmal verwirrenden Atmosphäre.
Eine Geschichte voller Horror, Paranoia, Okkultismus, Trauma, Sucht und Tod und mittendrin eine Hummelkönigin.
Die vielen Erzählperspektiven sind anfangs etwas verwirrend, aber man findet rein und man will wissen was tatsächlich passiert ist.
Mit Rosemarie bin ich nicht so richtig warm geworden, ich fand sie anstrengend und ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar.
Das Buch ist wunderschön illustriert.
Rezension:
Als erstes stirbt die Hummelkönigin von Josefine Lyda | Horror-Roman-Debüt | Realm & Rune Verlag
1873 in Kassel: Eine okkulte Séance, sieben Opfer und etwas läuft gehörig schief. 150 Jahre später findet die Studentin Rosmarie die Leiche ihrer Mitbewohnerin in der WG-Küche. Was folgt, ist ein paranormaler Mordfall, der tief in die Psyche einer zutiefst verletzten Protagonistin führt.
Der Schreibstil ist richtig stark und angenehm zu lesen, die Charaktere wirken interessant und vielschichtig. Der Einstieg war für mich zunächst etwas verwirrend, aber genau diese Unsicherheit zieht sich bewusst durch das ganze Buch und sorgt für einen konstanten Spannungsverlauf. Ich wollte unbedingt weiterlesen und gemeinsam mit Rosmarie das Geheimnis um den Tod ihrer Mitbewohnerin lüften.
Rosmarie kämpft mit unverarbeiteten Traumata, inneren Dämonen und vermutlich auch Depressionen dadurch verschwimmen Wahn und Wirklichkeit immer wieder. Mehr als einmal wurde ich auf falsche Fährten geführt, was die düstere, beklemmende Atmosphäre noch verstärkt. Gerade diese Unsicherheit macht einen großen Teil des Horrors aus.
Das Ende kam für mich fast ein bisschen zu schnell, aber ich mochte sehr, wie sich die einzelnen Fäden dort zusammenziehen. Das Finale hat mir insgesamt gut gefallen.
Fazit:
Eine intensive Horrorgeschichte, in der sich Body Horror, Okkultismus, Trauma, Psyche und Alkoholmissbrauch zu einer ganz eigenen, unangenehm fesselnden Art von Horror verbinden. Hervorheben möchte ich außerdem das wunderschöne Cover und die kleinen Kapitelillustrationen alle von der Autorin selbst gestaltet. ⭐ 4,5 von 5 Sternen für dieses starke Roman-Debüt!
Horror | horror book | reading | Buchrezension |
Dieses Buch hat mich sofort gefangen genommen!
Die verschiedenen Sichtweisen aus denen wir gelesen haben, haben für eine sehr nahbare Geschichte gesorgt, sie ging mir wirklich tief unter die Haut.
Okkultismus finde ich ein sehr spannendes Thema und es wurde hier wirklich gut miteinander verwoben. Anfangs wusste ich nicht, wohin das Ganze führen wird, aber nach und nach ergab sich ein roter Faden.
Rosemarie war eine besondere Protagonistin, sie war mir im Gegensatz zu Koljar nicht so wirklich sympathisch, aber ich konnte gut mit ihr mitfühlen.
Ich kann gar nicht genau sagen, was das Buch für mich so besonders gemacht hat, die Mystik hat mich auf jeden Fall gecatcht. Und das Ende....
Eine große Leseempfehlung für all diejenigen die gerne tiefen, mystischen und atmosphärischen Horror mit Mystik lesen möchten.
Horrorelemente sind auf jeden Fall drin.
Es ist jetzt nicht, oh mein Gott, ich hab danach Paranoia-Horror, aber es sind auf jeden Fall Horrorelemente mit drin.
Die Charaktere sind tiefgründig, ohne gestellt zu wirken.
Sie haben ihre Konflikte, ihre Probleme, mit denen sie im Alltag zurechtkommen müssen.
Das Ganze wirkt aber nicht übertrieben oder auch im Gegenteil, es ist nicht so Mary Sue mäßig, dass jeder Charakter mit seinem Problem so zack und es ist gelöst.
Nein, also man spürt wirklich schon den inneren Kampf der Charaktere und spürt auch die Entwicklung, die die Charaktere durchgeht.
Das Buch hat durchaus immer wieder zwischendurch Spannungsbögen, die sich aufbauen, wieder abflauen
etc. Es ist ein Auf und Ab.
Das Ende kam für mich tatsächlich relativ plötzlich.
Deswegen fehlt mir so ein klein bisschen so der letzte Spannungsbogen beziehungsweise die Geschichte an sich endet mit einem Spannungsbogen.
Aber der Epilog ist dann so schnell zu ende.
Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.
Wie gesagt, erwartet jetzt keinen Horror, der euch die Schuhe auszieht.
Vielleicht bin ich auch einfach nur abgebrüht.
I don't know.
Aber es gibt auf jeden Fall ein bisschen Horror.
Feminismus ist auch mit drin.
Die Prota ist interessant.
Ich mochte die Geschichte man weiss lange nicht wer dahinter steckt und ob die Opfer wieder kommen es zieht ein durch die Geschichte ich mochte es auch das es so düster war
"Wie ein flüsternder Schatten hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen “
"Wie ein flüsternder Schatten hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen “
Dieses Buch hat mich auf eine seltsam Weise erwischt. Es ist wie ein Fiebertraum (im positiven Sinne)
Die Geschichte wirkt zuerst wie ein chaotisches Wirrwar aus Geistern, Vergangenheit und einer verlorenen Studentin. Aber genau dieses Chaos hat mich total hineingezogen.
Rosmarie ist so autentisch dass man sofort mit ihr fühlt. Ihre Gedanken haben mir oft ein Lächeln geschenkt, auch wenn die Handlung düster wurde.
Die kleinen Zeichnungen und Gedichte im Buch machen alles noch liebevoller und geben der Story etwas ganz Besonderes.
Wie ein Gemälde in Buchform.
Obwohl vieles Anfangs verwirrend war, wollte ich unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Und je weiter man liest, desto klarer wird das Bild. Es ist spannend, schräg, verwirrend und berührend zugleich.
Nur das Ende kam für mich zu abrupt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Antworten gewünscht. Trotzdem bleibt das Buch wie ein seltsamer Traum im Kopf. Ein bisschen gruselig, ein bisschen traurig und voller Herz.
Was es mit der Hummelkönigin auf sich hat, fragt ihr euch...Das müsst ihr selber herausfinden.
Wollt ihr mal was anderes lesen wie immer nur der gleiche Einheitsbrei... dann kann ich euch dieses Buch nur empfehlen.
Von mir gibt es 5 von 5 ⭐️
Ein richtig richtig gutes Horrorbuch.
Das ganze Buch ist düster, befasst sich mit Okkultismus, Tod, Sekten,seancen.....
Die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht erhalten.
Die vielen Erzählperspektiven sind anfangs etwas verwirrend, legt sich aber schnell wieder.
Die Kapitel sind nach Insekten benannt. Dazu gibt es auch noch Illustrationen.
Die Autorin hat mir das Buch zur Verfügung gestellt, meine Meinung beeinflusst das aber nicht!
Creepy, ein bisschen verwirrend, und irgendwo drin eine Hummel - Josefine Lyda hat mit ihrem Debütroman ein abgedrehtes, gruseliges Kassel erschaffen, das als Schauplatz für eine schaurige Mystery-Geschichte fungiert. Dabei spielt das Buch in zwei Epochen, einmal 1873, also zur Zeit des Kaiserreichs und einmal zur heutigen Zeit. Dabei legt die Geschichte von 1873 den Grundstein für die Ereignisse im modernen Kassel.
Denn dort sieht Rosmarie die Leiche ihrer Mitbewohnerin Rüya auf dem Küchenboden, wird ohnmächtig und als sie aufwacht ist die Leiche weg und der Küchenboden geputzt (was er vorher nicht war, denn Marie hatte Putzdienst und sieht es damit nicht so eng). Auf der Suche nach Rüyas Mörder bekommt sie Hilfe von Kolja, ihrem Ex-Freund. Und deren Beziehung lief auch nicht gerade rosig, denn neben dem Putzplan hat Marie auch einige andere Probleme, vor denen sie zu flüchten versucht. Doch auch ihr Trauma scheint sie immer wieder einzuholen, dank der Frau aus Papier, die Marie in ihrer Wohnung gesehen hat, als sie Rüya entdeckte. Allerdings scheint sie die einzige zu sein, die besagte Frau sieht. Und auch Kolja, der versprochen hat, ihr zu helfen, zweifelt an der Existenz der Frau aus Papier.
Scheinbar zeitgleich verliert sich der Doktorand Nathan in einer Recherche zu Louis de la Rouge und zu dessen letzter Séance. Dabei stößt er auf Scharzad, eine Konditorin, in die er sich verliebt. Gemeinsam suchen sie den Ort, an dem de la Rouge die Séance durchgeführt hat. Alles zwischen den beiden wirkt wie ein Märchen, und so entschließt Nathan sich, sie nach einem Date zu fragen.
Mir hat es ja schon in Ava Reids A Study In Drowning gefallen, dass man nicht so ganz wusste, ob die Protagonistin sich den Elfenkönig nur vorstellt oder nicht, oder in Bram Stoker’s Dracula (dem Film von 1992), ob Dracula eben in einem Raum ist, oder nicht. Ähnlich ist es mit Rosmarie und der Frau aus Papier, was hier in der Story super funktioniert. Den Großteil der Geschichte liest man aus ihrer Sicht, und Marie ist durch ihr Trauma und ihr Suchtverhalten die perfekte “unreliable Narrator”. Und alles an ihrem Leben scheint chaotisch. Von ihrem WG Zimmer zu ihrer Ex-Beziehung mit Kolja. Im Vergleich dazu stehen die verstorbene Rüya, die ihr Leben und ihre Beziehungen fast bis zuletzt im Griff hatte, Kolja, der an seiner Masterarbeit schreibt und der hoffnungslos verknallte Nathan. Diese gegensätzlichen Pole geben dem Buch eine unglaubliche Spannung, bei der ich mitleiden und mitfiebern musste.
Außerdem spricht Josefine mit dem Buch einige wichtige Themen an, zum Beispiel männliche Besitzansprüche an Frauen und weitere. Eine Liste mit allen Themen findet ihr in den Contentnotes, die kann aber Spoiler beinhalten.
Das Ende war für mich wirklich phänomenal. Alles baut sich zu einem großen Finale auf, und man erwartet ein Happy End, das aber nicht kommt. Ich habe es echt geliebt. Für mich ist das Buch eine absolute Empfehlung, für jede Person, die Horror mag.
Ähmmmm, ja.
Ich hatte hohe Erwartungen, die erfüllt wurden.
Ich hab mit gerätselt, ich hab mich geekelt, ich hab mit gelitten, habe zusammen mit der Protagonistin an meinem Verstand gezweifelt. Hab die Meinung über einen Charakter zwischendurch komplett ab akter gelegt.
Ich hab immer noch fragen und bin wirklich fasziniert von der Geschichte.
Sehr coole Mischung aus Horror, Mystery, Psycho, Geschichte, Okkultismus und ein bisschen Wissen über Hummelköniginnen.
Das war vermutlich das weirdest, was ich bisher gelesen habe 🫶🏻
Dieses Buch hat mich auf eine so skurrile Art in seinen Bann gezogen, dass ich es absolut nicht aus der Hand legen konnte und es in einem Rutsch durchgelesen haben.
Außerdem ist es unglaublich liebevoll gestaltet, mit vielen kleinen Zeichnungen und Gedichten. Der Schreibstil war für mich besonders nahbar. Insbesondere auch die Gedankengänge der Protas haben zusätzlich für eine Prise Humor gesorgt und die Geschichte aufgelockert. Man merkt auf jeden Fall, dass viel Herzblut und Kreativität in dieses Buch geflossen ist.
Ich kann bei der Geschichte auch gar nicht so richtig benennen, was es am Ende war, aber die Charaktere, die Story an sich und all die Handlungsstränge sind anfangs so verworren, dass man einfach wissen MUSS wie es weitergeht. Die Handlung fügt sich nach und nach zu einem großen Ganzen zusammen und ergibt erst mit der Zeit Sinn und das war total berauschend, frustrierend und gleichzeitig trotzdem verwirrend und toll. 😅
Das Ende war für meinen Geschmack allerdings ein bisschen zu plötzlich, zu abrupt und hat noch so viele Fragen offengelassen, dass es die Geschichte für mich nicht so ganz rund gemacht hat. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr „danach“ gewünscht, ein paar mehr Hintergründe noch wissen wollen .. Aber vielleicht macht auch gerade dieses mehr oder weniger offene Ende den Reiz aus. Ich denke das muss jede/r, der/die sich traut in diese Geschichte einzutauchen, für sich selbst entscheiden. 🙏🏻