Mehr queere Manga plssss
Sehr guter Start! Ich finde die Prämisse so spannend und mal so anders das macht wirklich Spaß zu lesen. Ja die Protagonistin ist schon manchmal over und nervig aber das macht sie auch so keine Ahnung menschlich? Ich meine wir haben alle so Seiten an uns die hoffentlich durch Erfahrungen und besondere Beziehungen ausgemerzt werden und sie meint es ja eigentlich auch nicht böse aber es ist schon manchmal over the top. Bin gespannt wie es weiter geht!

Den Ansatz, die Geschichte aus Himes Sicht zu erzählen, finde ich mal interessant. In der Regel sind solche Geschichten ja eher aus der Perspektive der Transperson etc. Die direkte Perspektive von Freunden habe ich bisher, glaube ich, noch gar nicht gelesen 🤔 Und ehrlich gesagt finde ich genau diese Perspektive auch nicht unwichtig. Hime ist auf jeden Fall schon etwas anstrengend 😅 Wobei ich wahrscheinlich die letzte bin, die was zu den Wutausbrüchen sagen sollte, ich bin ja selbst verdammt schnell auf 180 😆🙈 Aber schon einen Wutausbruch bekommen, während andere die Situation vielleicht noch gar nicht richtig begriffen haben, ist auch nicht hilfreich und schreckt dann doch eher ab. Ich denke aber, bisher war es ja ein Geheimnis, weder Akira selbst noch Hime haben da bisher irgendwelche Bewältigungsstrategien entwickeln können. Bei Hime kommt noch ihr Gefühlschaos dazu. Alles nicht so einfach. Anzu fand ich anfangs total unsympathisch. Ich kann das überhaupt nicht ab, wenn jemand sich an welche ran hängt und dann ganz bewusst eine Person ignoriert und/oder so abfällig abtut. Aber was sagten Yukka und Sasaki-sensei über Annahmen über andere? 😅 Anzu scheint doch eine Liebe zu sein. Sasaki-sensei finde ich eigentlich ziemlich cool. Er wirkt abweisend, als wäre ihm das alles zu viel oder egal. Aber er führt ernsthafte Gespräche mit Hime und führt ihr genau wie Yukka vor Augen, was sie ändern, worauf sie achten muss, wenn sie von anderen Akzeptanz möchte und dass sie aufpassen muss, nicht noch mehr in die gleichen Muster zu verfallen wie diejenigen, die sie als Gegner betrachtet. Schade finde ich, dass Akira von sich selbst immer als "jemand wie ich" spricht, als hätte auch sie selbst sich noch gar nicht wirklich akzeptiert. Und Anzu wurde meiner Meinung zurecht wütend, als Akira mit "normal" und "nicht normal" anfängt und den "Normalen" generell ein Nichtverstehen anhängt. Ich bin gespannt, wie die Reise der Mädchen weitergeht und wie Hime erkennt, wer und wie sie sein möchte. Und mal ganz allgemein eine wichtige Aussage, unabhängig von LGBTQ+ finde ich, dass etwas nicht zu verstehen selbst erstmal kein Fehler ist. Was man nicht kennt, kann man (meistens) nicht sofort verstehen. Aber wenn man etwas nicht versteht, kann man nachfragen. Wer verstanden werden möchte, kann erklären.
Unglaublich wichtig!
Die komplette Story ist dermaßen wichtig, dass ich sie gerne von jeder/m gelesen hätte. :) Es werden sehr viele Punkte erörtert, wie die Frage nach dem Gender behandelt werden kann. Und man macht sich dabei gleich selbst Gedanken, wie man es selbst gehandhabt hätte. Ich finde Hime zwischendurch ein wenig anstrengend, aber sie muss auch erst lernen, wie sie ihre Gefühle richtig vermitteln und einsortieren kann. Die Geschichte ist daher meines Erachtens ziemlich gut umgesetzt und hat großes Potenzial, noch viele Punkte anzusprechen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und schaue mir die nächsten Teile auch an – es sind insgesamt vier.
Ein interessanter Manga mit Trans-Thematik. Band 1 hat mir schon gut gefallen, aber da ist noch Luft nach oben. Bin gespannt, wie es weitergeht ❤️ Hime und Akira sind schon seit ihrer Kindheit befreundet und Hime ist die erste, die erfährt, dass Akira ein Mädchen ist. Natürlich unterstützt sie ihre Freundin, vor allem jetzt, da sie auch in der Schule ihr wahres Ich zeigen will. Doch, was Akira nicht weiß, Hime ist schon lange in sie verliebt und weiß nicht, was sie mit diesen Gefühlen machen soll. Auch wenn es um Akira geht, ist Hime die Protagonistin und wir erfahren die Story aus ihrer Perspektive, mit ihren Gedanken. Das ist ganz interessant, aber mich würde auch Akiras Innenwelt interessieren. Andererseits zeigt es auch gut Himes Problem in diesem Band. Sie verhält sich oft etwas übergriffig, indem sie für Akira auf andere wütend wird und sie nicht selbst reden lässt. Natürlich ist das nicht absichtlich und sie will ihr ja nur helfen, aber ich fand es schön, dass das dann später angesprochen wird und Hime daraus lernt. Es war schon etwas anstrengend, dass sie immer gleich sofort an die Decke gegangen ist bevor andere überhaupt richtig die Situation checken konnten 😅 So schafft man nämlich auch keine Akzeptanz. Warum Hime die Jungenuniform trägt ist ihr selbst auch nicht ganz klar (der Klappentext behauptet da was, aber das wird im Band nicht so gesagt). Es ist ihre Art sie zu unterstützen. Sie muss sich auch selbst erstmal klar werden, was sie eigentlich will. Sie kann ihre Gefühle nicht gestehen, weil das so rüberkommen würde als würde sie Akira noch als Jungen sehen und das will sie natürlich nicht. Ein interessanter Struggle. Bin gespannt in welche Richtung das geht. Ansonsten will ich noch anmerken, dass ich den Zeichenstil noch etwas unausgereift fand, aber hat auch nicht direkt gestört.
Tolles Thema! 💖
Der erste Band war wirklich gut, das Thema wird richtig toll von allen Seiten beleuchtet! Bisher geht es noch sehr viel um das Umfeld, wie andere es aufnehmen und welche verschiedenen Reaktionen es gibt, wenn sich jemand als Transfrau outet. Ich hoffe, dass wir noch mehr ihre Perspektive kennenlernen, muss ich sagen. Aber ansonsten gelungener erster Band! *Rezensionsexemplar*





