"Boah, endlich bin ich fertig!" Sollte man so ein Buch beenden? Ich weiß nicht. Auch das fasst dieses ganze Buch sehr gut zusammen - "ich weiß nicht". Das Buch hat einen besonderen Schreibstil und sehr sonderbare Charaktere, was es aber irgendwie liebenswert macht. Auch der Gruselfaktor, die Spannung und Story haben mich zu Beginn richtig mitgerissen, ich konnte es garnicht mehr aus der Hand legen. Allerdings geschah ab ¾ des Buches so ein Twist - die Plots wurden wirr, die Handlungsstränge nicht mehr nachvollziehbar, es wurde viel zu viel aufgemacht und zu schnell und komisch abgeschlossen. Bei den letzten 100 Seiten habe ich über Wochen prokrastiniert, das Buch zu beenden, weil es einfach zu mühsam und anstrengend war. Zum Ende hin gibt es noch einen größeren Cliffhanger. Teilweise hat mich der so gecatcht, dass ich wissen will, wie es weiter geht, andererseits haben mich die letzten hundert Seiten doch etwas abgeschreckt. Bestimmt lese ich es eines Tages, aber erstmal muss ich mich von diesem Erlebnis hier etwas erholen.
An sich habe ich mit der Geschichte rund um die Geschwister Polidoris eine nette, wenn auch zeitweise
düstere Zeit verbracht. Zu Beginn des Buches war ich auch noch ziemlich begeistert von der Art der Geschichte, allerdings nahm das im Laufe der Lesezeit eher ab.
Gerne hätte es hier und dort nicht ganz so ausschweifend sein dürfen, es gab ein paar Stellen im Plot, die ich so nicht gebraucht habe.
Ich werde es sicherlich nochmal mit dem zweiten Teil probieren, aber werde nicht sofort dazu greifen.
Ein bisschen Spuk. 👻
Ein bisschen Schauder. 🏡
Ein bisschen Grusel. 🛥️
Viel Familienzusammenhalt.
Freundschaft nicht zu vergessen.
Fertig ist eine gute Geschichte welche sich gut lesen lässt. 📙
Ich bin gespannt auf Teil 2 der Polidoris.
Am Anfang hat mich die Geschichte nicht ganz so gepackt, weil ich mit den Charakteren irgendwie nicht warm geworden bin. Die Großeltern haben genervt und die einzelnen Charaktere der Kinder waren auch nicht unbedingt das womit man sich selbst identifizieren kann. Trotz allem hat die Geschichte von Anfang an geschafft einen irgendwie mitzuziehen und man hatte das Bedürfnis trotz allem weiterzulesen. Der Spannungsbogen wurde permanent immer irgendwie oben gehalten, sei es durch interessante Entdeckungen oder andere seltsame Begebenheiten. Ich freue mich schon auf Band 2 und kann diese Geschichte nur empfehlen.
Reihenauftakt der Fantastischen Geschichte über eine Familie mit besonderen (Forscher-)Fähigkeiten und Verbindungen zum Jenseits. Ich fühlte mich ein bisschen an die Geschichte der Baudelaire-Geschwister (Lemony Snicket) erinnert - nur ist diese Geschichte sehr viel schwächer.
Insgesamt nett zu lesen, wenn auch wenig spannend. Einiges bleibt offen, das vermutlich in den Folgebänden geklärt werden wird.
Eine schaurig ostfriesische Abenteuergeschichte in einem effektreichen Geisterhaus, dass immer wieder für Überraschungen sorgt. Nicht wenige Illustrationen unterstreichen die nebelige, regnerische und auch mal verschneite Atmosphäre. Ein richtiger Herbst-Schmöcker!
Faszinierende Spukgeschichte für Kinder, die sich gerne gruseln und nicht davor zurückschrecken sich mit dem Tod auseinanderzusetzen.
Dieses Buch habe ich tatsächlich erst einmal ohne meine Kinder gelesen, da sie so richtige Gruselgeschichten nicht so gerne mögen. Für die beiden Jüngeren (5 und 8) ist die Geschichte definitiv noch nichts, da der Gruselfaktor doch recht hoch ist für ein Kinderbuch.
Die Geschwister Petronella, Pellegrino und Roberta müssen nach dem spurlosen verschwinden zu ihren Großeltern ziehen, die sie bisher nicht kennen. Schnell wird ihnen klar, dass es in dem Haus spukt. Es ist kein liebes, kleines Schlossgespenst, sondern schaurige Gestalten wie Mausgret (eine Art Mäusemonster), die Tote Tante und der verstorbene Walfänger Hodder Morkel. Der Umgang der drei Kinder mit diesen Unheimlichkeiten ist sehr verschieden und so begleiten wir jedes einzelne Kind immer wieder dabei die Schwierigkeiten des Lebens und den Umgang mit den Toten durchzustehen.
Das Buch spricht dabei sehr offen über den Tod und den Umgang mit toten Menschen (und Tieren). Die Geschichte der Polidoris ist spannend, gruselig und schaurigschön, denn es geht auch um Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.
Nachdem sich der Einstieg etwas in die Länge zieht, wird es im Verlauf der Geschichte richtig packend und faszinierend unheimlich.
Ein tolles Buch für alle Kinder ab 10 Jahren, die sich wirklich gerne gruseln und nicht davor zurückschrecken sich mit dem Tod auseinanderzusetzen.
Petronella, ihr Zwillingsbruder Pellegrino und ihre ältere Schwester Roberta erhalten eine schreckliche Nachricht: Ihre Eltern sind während einer Forschungsexpedition auf dem Atlantik verschollen. Deswegen müssen sie zu ihren äußerst merkwürdigen Großeltern ziehen. Doch in dem Haus, dem Polidorium, in dem sie von nun an Leben müssen scheinen sich viele Geheimnisse zu verstecken.
Das Buch konnte mich von Anfang an begeistern. Schon allein das Cover und die tollen Illustrationen sind ein richtiger Hingucker!
Es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Das Setting und die Atmosphäre sind wunderbar mystisch und eignen sich perfekt dafür, um sich an einem verregneten Tag in einer Decke einzukuscheln und zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, so dass man nur so durch die Seiten fliegt.
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht der 3 Geschwister erzählt und endet in den einzelnen Kapiteln immer so spannend, dass man sofort weiterlesen möchte. Die Charaktere sind alle verschieden und haben Eigenheiten, die sie super liebenswürdig machen. Es wird auf alle Fälle nie langweilig und es passiert so viel, dass ich mich gefragt habe, wie die Autorin wohl am Ende alle Handlungsstränge wieder zusammenführen wird. Nachdem mich der Mittelteil komplett überzeugen konnte, fand ich die Lösung der Probleme am Ende doch ein bisschen knapp. Es wurden zwar alle offenen Fragen beantwortet, aber ich war nicht unbedingt ganz zufrieden. Dann habe ich allerdings gesehen, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, wodurch dieses etwas offene Ende dann ja auch Sinn macht.
Fazit: Eine wunderbar atmosphärische und geheimnisvolle Geschichte, die mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet hat. Ich freue mich schon auf Band 2!
STORYBOARD:
Petronella und ihre Geschwister müssen, seit ihre Eltern von einer Tiefsee-Expedition nicht zurückkehrt sind, bei ihren exzentrischen Großeltern, die ein Beerdigungsinstitut führen, leben. Deren Villa, welche im ostfriesischen Tildrum steht, sieht nicht nur von außen recht heruntergekommen aus, auch der Garten ist verwildert. Obwohl sich die Eingewöhnung in ihr neues Leben alles andere als einfach gestaltet, wird den Kindern schnell klar, dass in dieser alten Villa ein Geheimnis auf sie wartet, was es zu enträtseln gilt. Und als ob dies nicht schon genug Probleme wären, macht die beliebte und allmächtige Marie-Hedwig Petronella das Leben in der Schule zur Hölle. Als sich rätselhafte Vorkommisse rund um die Villa und den verwilderten Garten ereignen, und Petronella etwas über Marie-Hedwig erfährt, müssen sich die Kinder entscheiden, wem sie vertrauen und wem nicht.
MEINUNG:
Die Geschichte von Petronella und ihren Geschwistern weckte sofort meine Neugierde und ich war sehr gespannt darauf zu erfahren, welche Geheimnisse sich rund um die Villa der Großeltern sowie um Marie-Hedwig ranken. Und so freute ich mich darauf, den Auftaktband von Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis von Anja Fislage zu lesen.
Petronella, ihr Bruder Pellegrino sowie ihre ältere Schwester Roberta verschlägt es, aufgrund des Verschwindens ihrer Eltern bei einer Tiefsee-Expedition, in den hohen Norden und somit ans Meer. Dort sollen sie bei ihren etwas seltsam anmutenden Großeltern, die sie zuvor nie gesehen haben, in Zukunft leben. Petronella ist darüber mehr als wütend und traurig, sie wünscht sich nichts sehnlicher, als wieder in ihre beschauliche Wohnung nach Berlin zurückzukehren. Deshalb schwört sie sich, dass Haus samt dem verwilderten Garten nicht zu mögen oder gar seine Geheimnisse enträtseln zu wollen. Allerdings wird ihr und ihren Geschwistern kaum eine Wahl gelassen.
Petronella und Pellegrino sind Zwillinge und haben ein blindes Verständnis untereinander, was schon cool ist. Alleine durchs ansehen, weiß der/die jeweils andere, was diese(r) denkt. Während Petronella mit dem Forscherdrang ihrer Eltern nichts anzufangen weiß, ist Pellegrino dafür sehr empfänglich. Sobald Papa zuhause war, verschwanden die beiden im Arbeitszimmer und tüftelten an neuen Abenteuern und vergaßen dabei völlig die Zeit. Petronella ist lieber für sich und beschäftigt sich anderweitig. Roberta wiederum hat ein großes Ziel, denn sie will unbedingt eine große Schriftstellerin werden und spinnt bereits, kaum auf der Insel angekommen, erste Ideen. Ich mochte alle drei Kinder recht gerne und habe sie in mein Herz geschlossen.
Ich mag Geschichten mit Familiengeheimnisse recht gerne, weshalb ich erpicht darauf war, zu erfahren, was hinter der Villa Polidorium sowie den Großeltern stecken mochte. Gloria und Pernell, besagte Großeltern, sind exzentrisch und verhalten sich mehr als komisch gegenüber ihren Enkelkindern. Zunächst schob ich dieses Verhalten auf ihren Job, sie führen ein Bestattungsunternehmen, doch im weiteren Verlauf der Story wurde dies aufgeklärt, was mir gut gefallen hat.
Die Kinder müssen jede Menge Rätsel lösen und geraten dabei des Öfteren in brenzlige Situationen, was mir ein spannendes Leseerlebnis bescherte. So konnte ich mit den Geschwistern miträtseln und mitfiebern, stellte Vermutungen auf und wollte einfach wissen, was das Geheimnis rund um die Villa Polidorium ist.
Und als wäre dies nicht schon schwierig genug, muss sich Petronella auch noch mit der gemeinen und hinterhältigen Marie-Hedwig rumschlagen. Marie-Hedwig war mir zu Beginn sehr unsympathisch, ihre Art und Weise mit ihren Mitschüler*innen umzugehen, ist übel und fies, und dies tut man einfach nicht. So ist es wenig verwunderlich, dass ich sie nicht wirklich mochte. Trotzdem war ich neugierig darauf, warum sie dies tat. Die Auflösung dahinter ist klasse und hat mir gut gefallen.
Nach und nach gelingt es Petronella und ihren Geschwister, auch unter tatkräftiger Mithilfe ihrer Großeltern sowie Hein, der guten Seele des Anwesens, Licht ins Dunkel zu bringen. Hein ist eine tolle Figur, die die Autorin hier geschaffen hat. Ein wenig geheimnisvoll, aber liebenswert und einfach nur großartig.
Die Lage spitzt sich immer weiter zu und als der ehemalige, tote Besitzer des Hauses, Hodder Morkel, einen Weg zurück findet, muss Familie Polidoris schleunigst etwas einfallen. Dabei kommt besonders den Kindern eine große Rolle zu, nämlich das Haus Polidorium, samt Grundstück und deren Bewohner zu beschützen.
FAZIT & BEWERTUNG:
Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis (1) von Anja Fislage aus dem Coppenrath Verlag ist eine etwas skurrile, aber zugleich auch abwechslungsreiche und spannende Geschichte über das Leben und den Tod. Die Gestaltung des Covers sowie die ganzseitigen Illustrationen von Verena Wugeditsch, machen das Buch zu einem kleinen Schatz. Mich konnte die Handlung gut unterhalten, ich habe mitgerätselt und mitgefiebert und hoffte, dass es Petronella und Co. gelingen würde, die Machenschaften von Hodder Morkel zu vereiteln - 4,5 von 5 Nosinggläser.
Eine schöne Kinderspukhausgeschichte, jedoch ließen mich die Charaktere nicht so richtig an sich ran.
Anja Fislages Buch "Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis" ist der Auftaktband rund um die Familie Polidori und ihr Spukhaus.
Klappentext: Seit ihre Eltern bei einer Tiefsee-Expedition verschollen sind, leben Petronella Polidori und ihre Geschwister bei ihren exzentrischen Großeltern im "Polidorium", einer heruntergekommenen Villa am Meer.
Schnell wird ihnen klar, dass sich dort zwischen den "Wandernden Wänden" viele Rätsel verbergen - das Beerdigungsinstitut im Keller ist nur eines davon. Wer sind Mausgret, die Tote Tante und Klamme Finger? Welche Macht hat Hodder Morkel, der tote Walfänger, dem das Polidorium einst gehörte?
Als ihr fiese Mitschülerin Marie-Hedwig behauptet, ihr Familiengeheimnis zu kennen, beschließt Petronella, ihre Angst zu bändigen und dem Spuk auf den Grund zu gehen.
Eines vorab: Die Altersempfehlung für dieses Buch ist 12 Jahre, wobei ich empfehlen würde es vorab selbst zu lesen. Je nach Sensibilität des Kindes, könnte es doch stellenweise zu gruselig sein.
Der Dreh- und Angelpunkt in Anja Fislages erster Kinderbuchreihe ist die alte Spukvilla auf einer Landzunge direkt am Meer. Das Haus ist wirklich gruselig und der Autorin ist es definitiv gelungen, diese Atmosphäre gut rüberzubringen. Es gibt Geister, seltsame Vorkomnisse wie sich verschiebende Wände, einen wahrlich gruseligen Gartenteich und Leichen im Keller - immerhin ist es ein Bestattungsinstitut.
Weniger gut gefallen haben mir die Charaktere. Hier fehlte es mir definitiv an Tiefe und so wirklich liebenswert war mir jetzt niemand. Aber es könnte durchaus sein, dass das nur aus meiner "Erwachsenen"-Sicht so ist und Kinder das komplett anders empfinden.
Der Schreibstil ist angenehm und kindgerecht und das Buch ist auch mit vielen tollen Zeichnungen von Verena Wugeditsch aufgelockert, welche auch sehr kindgerecht und nicht zu gruselig sind und super zur Geschichte passen.
Im Kern dieser Geschichte geht es darum seine Angst zu besiegen.
Für mich ein solides Buch, mit ein paar kleinen Schwächen - aber wie gesagt, dies könnte durchaus an mir als Erwachsene liegen. 3,5 ⭐️
Tolle durchdachte Charaktere in einer leicht gruseligen Villa!
Seit Petronellas, Pellegrino und Robertas Eltern auf See verschwunden sind, ist nichts mehr wie es war. Sie wohnen nun bei ihren Großeltern im Polidorium, wo es spuckt...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen: Es war spannend die Polidoris zu begleiten und das Buch hatte keine Längen. Das Finale war mir ein wenig zu früh und ich hatte schon Zweifel, was da noch kommen soll, aber auch die letzten 60 Seiten wurden gut durchdacht, sodass ich jetzt auf ein Buch zurückblicke, worüber es kaum negatives zu sagen gibt. Ein kleiner Minuspunkt ist, dass ich Pellegrino nicht sehr durchdacht fand und man über ihn am wenigsten erfahren hat. Die anderen Charaktere waren dagegen einfach gut durchdacht und jeder hatte seine persönlichen Eigenschaften. Dass der Großvater die ganze Zeit falsche Wörter benutzt hat und die Großmutter ihn verbessert hat, fand ich persönlich lustig und es könnte gar nicht oft genug kommen! Das Buch war besonders gegen Anfang auch ein wenig gruselig. Das Gruselmaß fand ich aber in Ordnung, da die Geschwister immer sich hatten und alles schnell aufgeklärt wurde!
Fazit: Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil, welchen ich aufjedenfall lesen werde, weil das Buch sehr spannend war und tolle Charaktere hatte. Ich gebe 5 Sterne, bzw. 4.5 Sterne!