1. Mai
Bewertung:2

Zum Buch: An Phils Schule ist ein Kartenspiel namens Mätsch! der Renner. Jeder spielt es, sogar so mancher Lehrer. Ziel ist es, bei Großturnier den ersten Platz zu machen und den Jackpot zu gewinnen. Da wird man lt. Phil superreich und natürlich auch Superbeliebt. Also hat er sich ein eigenes Deck gemalt und versucht nun dreißig Punkte zu erreichen, damit er das Turnier gewinnen kann. Nun hat der Rektor aber das Spiel verboten ... Meine Meinung: Ich wollte dem Buch wirklich gerne eine Chance geben, da ich dachte, es sei vielleicht was für meine Lesepatenkinder. Aber weit gefehlt, es geht fast eben um das Kartenspiel, es werden die Regeln erklärt, die man nicht so recht versteht, es ist ein durcheinander mit den Personen, zwar werden die wichtigsten zu Beginn vorgestellt, aber ich habe recht schnell den Überblick verloren. Klar gibt es nebenbei auch noch einige Storys rund um die Schule und die verschiedenen Schüler, aber sie enden alle immer bei dem Kartenspiel. Ich konnte dem Buch nichts abgewinnen, ich fand die Regeln undurchsichtig, die Schüler nicht so gelungen und die ganze Geschichte am Ende nur noch öde. Comicromane und ich finden wohl in diesem Leben nicht mehr zusammen. Wer aber Gregs Tagebücher gerne liest, hat mit diesem Buch sicher auch seine Freude. Mir hat es nicht gefallen und ich werde es auch nicht mit meinen Lesepatenkindern lesen.

Mätsch
Mätschvon Max ParkosCoppenrath
21. Sept.
Bewertung:3

Eines muss ich dem Buch ganz klar lassen: Endlich verstehe ich wie diese Kartenspiele funktionieren. Nicht, dass ich in meiner Jugend nicht leidenschaftlich Pokemon Karten gesammelt hätte, aber wirklich verstanden habe ich das Prinzip noch nie. Das Buch ist also nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Ob das Wissen schlussendlich wirklich von Nutzen ist, sei mal dahin gestellt. Die Zeichnungen sind absoluter Zucker. Besonders gut gefällt mir, dass es die Sicht der Kinder unglaublich gut wiederspiegelt, denn für diese sind wir ja oftmals kleine Riesen. Den Stil fand ich zumeist angenehm zu lesen und ich denke, dass viele Kinder mit dem Buch Freude haben können. Ich werde auf jeden Fall kein Meister im "Mätsch" spielen, da mir schon die Kreativität zum Zeichnen fehlt, finde die Idee hinter dem Buch wirklich süß. Was mich persönlich etwas gestört hat - was sicher daran liegt, dass ich erwachsen bin, aber glücklicherweise konnte mich niemand vom Lesen abhalten -, waren die etlichen unterstrichenen Worte. Ich fand das aber tatsächlich schon immer ganz schrecklich, außer vielleicht in Gesetzestexten, mit denen ich aber erst in meiner späten Jugend in Berührung kam. Vielleicht hätte ich mir noch einen kurzen Anmerk am Ende gewünscht, dass es nicht gut ist, dass man anderen Mitschülern das Essen klaut oder sie als Spaßobjekt betrachtet, weil sie schwitzen, einfach damit die Kids nach dem Lesen nicht bestärkt werden so etwas zu tun, denn in der Geschichte war das ja super cool. Auch wenn die betroffene Person schlussendlich dann wirklich ein Teil der Gemeinschaft war, hätte ich es schön gefunden. Im Grunde wäre ein bisschen mehr Mehrwert nicht verkehrt gewesen, aber dafür gab es ganz viel Unterhaltung. Fazit: Wenig Mehrwert, aber viel Unterhaltung.

Mätsch
Mätschvon Max ParkosCoppenrath