
Zurück zu alter Stärke. Guter sechster Band
Ein Universitätsfest, zu dem Kommissar Kristoffer Bark seine Ex-Frau begleitet, findet ein schnelles Ende, als mehrere Ehrengäste zusammenbrechen. Einige sterben noch vor Ort, andere werden im Krankenhaus behandelt, alle vergiftet, das Gift selbst unbekannt. Alle betroffenen Personen saßen am selben Tisch und nach ersten Ermittlungen erkennen die Ermittler lediglich, dass einige der Personen aus dem Ort Hallsberg stammen, aber auch nicht alle. Jener kleiner Ort, in dem nur wenige Tage vorher in einem abgebrannten Kino die Leiche eines seit 40 Jahren vermissten Jungen gefunden wurde. Als Kristoffer Bark gerade glaubt Zusammenhänge gefunden zu haben und sein Team dem Täter immer näher kommt, denkt dieser jedoch um und hat es auch auf die Ermittler abgesehen. Ein langer Ritt, aber einer der sich gelohnt hat😉. Nachdem mir Band 5 leider weniger zugesagt hatte, war dieser sechste Band wieder sehr nach meinem Geschmack, lediglich etwas zu langatmig an einigen Stellen. Viele Charaktere, dazu schwedische Namen, machen die Story anspruchsvoll, nehmen dieser aber nicht die Spannung. Geschickt lässt Jansson den Leser lange im Dunkeln und schickt diesen mehrfach auf die falsche Fährte und das, obwohl man wechselnd auch die Sicht des Antagonisten begleitet. Neben der guten Zusammenfügung des 40 Jahre alten Falls und der aktuellen Ereignisse wird die Story auch wieder von einigen Nebengeschichten begleitet und ein Mal mehr leidet man gemeinsam mit Kristoffer Bark, der in den vergangenen Bänden schon einige Schicksalsschläge erleiden musste und doch so ein guter Typ ist🫶🏻. Band 7 erscheint im September 26 und hat bereits ein Plätzchen auf meiner Wunschliste gefunden😇



