20. Mai
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Bewertung:2

In „Die Altruisten“ begleitet man eine dysfunktionale Familie rund um den Professor Arthur Alter und seine beiden erwachsenen Kinder Maggie und Ethan. Der Roman springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von gescheiterten Beziehungen, familiären Konflikten, Schuld, Idealen und dem Versuch, irgendwie miteinander klarzukommen. Ich habe mir das Buch gekauft, weil auf dem Klappentext von einem „Sensationsdebüt“ und einem großen Gesellschaftsroman eines jungen Ausnahmetalents die Rede war… und genau deshalb hatte ich ehrlich gesagt ziemlich hohe Erwartungen. Leider wurden diese für mich nicht wirklich erfüllt. 🫣 Ich muss echt sagen: Ich suche noch immer nach der „Sensation“ dieses Debüts. 🙈😅 Für mich war vieles eher seicht und vor sich hin plätschernd, teilweise sogar langweilig. Die Charaktere waren zwar sehr speziell und eigen, blieben für mich emotional aber leider ziemlich fern... Was ich allerdings mochte: Einige Kapitel zu den einzelnen Figuren waren wirklich interessant aufgebaut. Auch der Schreibstil hat mir stellenweise wirklich gut gefallen. Trotzdem hat sich das Gesamtbild für mich nie richtig zusammengesetzt. Die verschiedenen Perspektiven und Rückblenden haben oft eher lose nebeneinanderstehend gewirkt als wirklich verbunden. Dazu kam, dass ich es manchmal verwirrend fand, über welche Figur gerade erzählt wird und in welchem Zeitraum wir uns befinden. 😵‍💫 Vieles blieb für mich unausgesprochen oder undeutlich und ich hatte aufgrund des Klappentextes letztlich auch eine ganz andere Handlung erwartet… Leider bin ich mit dem Roman insgesamt nicht wirklich warm geworden. 📚✨ Aber vielleicht ging es euch ja ganz anders? Falls jemand „Die Altruisten“ gelesen hat, würde mich eure Meinung dazu wirklich interessieren! 🤗😊

Die Altruisten
Die Altruistenvon Andrew RidkerPenguin