
Der Abgrund der Seele
Ganz großes Kino, muss ich sagen! Wie auch schon in der Victoria-Bergmann-Reihe geht es hier um ein unfassbar schweres Thema: diesmal ist es Suizid. Man bekommt einen recht guten Einblick in die Gedankenwelt von jungen Menschen, die keine Hoffnung mehr zu haben scheinen und durch einen Künstler der Black-Metal-Szene gerade zu verführt werden sich auf Konzerten in Gruppen selbst zu verletzen. Hier wird mir die Szene allerdings zu generalisiert als verrückt und ekelig beschrieben. Ich persönlich habe solche Erfahrung nicht mit Black-Metal gemacht und hätte mir gewünscht, das das hier eher als die Ausnahme dargestellt wird. Kommissar Hurtig ist diesmal persönlich in den Fall verwickelt, da auch sein Freundeskreis betroffen zu sein scheint. Es kommt zu wirklich vielen unvorhersehbaren Plottwists und die Spannung steigert sich bis zum Schluss. ❗️Kleiner Spoiler ❗️ Das Ende ist unfassbar traurig, wie ich es selten in einem Thriller erlebt habe. Es hat mich so sehr mitgenommen, fast so, als würde ich einen Film schauen. Ganz bildlich konnte ich die Schilderungen vor mir sehen. ❗️Spoiler Ende❗️ Den halben Stern Abzug gibt es, da es zu Beginn wirklich Schwierig ist der Geschichte zu folgen. Durch die vielen und auch schnellen Sichtwechsel ist es teils wirklich verwirrend. Wenn man dran bleibt gewöhnt man sich allerdings schnell daran. Abschließend lässt sich sagen, dass es sich um eine überraschend verworrene Geschichte handelt und somit einen guten Start in die neue Reihe. Ich freue mich auf Band 2!



















































