16. Okt.
Bewertung:4

Berührendes und spannendes Kinderbuch

Das Buch habe ich im öffentlichen Bücherschrank gefunden und Cover sowie Kappentext haben mich angesprochen. Ich hatte eigentlich mit einem eher witzigen Buch über einen Jungen, der mit Tieren sprechen kann, gerechnet. Stattdessen fand ich mich sehr schnell in einer Dystopie wieder. Die Tiere gelten als ausgerottet, gestorben an der roten Pest. Die Menschen sind abhängog von der künstlichen Nahrung des mächtigen Konzerns Facto. Der Junge Kester spricht nach dem Tod seiner Mutter nicht mehr und lebt in einer Art psychatrischer Einrichtung. Dort bitten ihn eine Kakerlake und ein paar Tauben um seine Hilfe für die letzten Tiere des Landes. Sie befreien ihn aus der Anstalt und begleiten ihn in den Wald, zum letzten Wild. Ein Buch, das traurig macht, aber auch Hoffnung schenkt. Mir hat es gut gefallen. Leider kann man dieses Buch und den zweiten Teil gerade nur noch gebraucht kaufen. Teil drei wurde wohl gar nie ins Deutsche übersetzt.

Die Große Wildnis
Die Große Wildnisvon Piers Tordaycbj