
„Der Boden des Herzens eines Mannes ist steiniger, Louis. Ein Mann pflanzt dort an, was er kann … und er pflegt es.“
„Friedhof der Kuscheltiere“ an dieses Buch bin ich mit einer ganz anderen Erwartung herangegangen. Doch auch in diesem Werk zeigt sich, Es ist kein einfacher, stupider Horrorroman. Viel eher empfand ich die Geschichte als eine sehr mysteriöse, beklemmende und ja, auch gruselige Charakterstudie, die sich mit dem unterschiedlichen kulturellen, religiösen und individuellen Umgang mit dem Tod und der Trauer befasst. Ich habe mehr geweint, als dass ich mich erschrocken habe. Der vorkommende Ekel machte mich auf eine ganz eigene Weise traurig. Oft habe ich darüber nachgedacht, wie ich die im Buch beschriebenen Situationen handhaben würde. Es gibt in der Philosophie die Bezeichnung „pathologischer Egoismus in der Trauer“. Dieser Begriff trifft es wohl sehr gut und wird in der Geschichte natürlich auch von außen verstärkt. Man taucht äußerst tief in einzelne Schicksale ein, fühlt mit und begreift, warum die Personen so agieren. Selbst die für King typischen langen Beschreibungen entwickelten in dieser Geschichte einen anziehenden und gleichsam abstoßenden Reiz. Ich empfehle das Buch ausdrücklich. Wer nur die Verfilmungen kennt und sich daraus ein negatives Urteil gebildet hat. Lest es! PS. Skizze von mir gezeichnet.























































