Ach Frau Hager, war das schön! 💛 Fünf Maitage lang dürfen wir Illy über die Jahre hinweg bis ins Erwachsenenalter begleiten. Immer als Konstante mit dabei ist Tatka, ihr Urgroßvater, in den ich mich sofort verliebt habe vor lauter Kauzigkeit, Weisheit und bedingungsloser Liebe. Wir wachsen mit Illy in einem Tiroler Dorf auf, schauen zu wie sie sich verliebt, Schmerz erfährt und sich nach einem tragischen Ereignis in Schuldgefühle verstrickt und abkapselt. Sie lebt nur mehr auf Sparflamme - und wieder ist es Ihre besondere Beziehung zu Tatka, die ihr die Kraft gibt sich dem Leben wieder zu öffnen. . Zwar bin ich nicht in Tirol aufgewachsen, aber doch zur etwa gleichen Zeit wie Illy. So oft habe ich mich selbst wiedererkannt, musste schmunzeln , bekam Heimweh und einen Kloß im Hals vor lauter Nostalgie. Elisabeth R. Hager hat sich mit ihrem wunderbaren Roman direkt in mein Herz geschrieben. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, über Schuld, über das Sich-Selbst-Vergeben und eine Hommage an unsere geliebten Alten. 4.5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Das Buch hat mich eiskalt erwischt
Dieses Buch ist so gefühlvoll geschrieben. Ich fühlte mich selbst sehr an meine Großeltern erinnert. Wir schauen Illy episodenhaft beim Erwachsen werden zu und bekommen mit, welch starkes Band sie mit ihrem Ur- Großvater Tat‘ ka verbindet. Es geht hier um die erste Liebe,vielleicht auch um die Letzte, Verluste, Trauer und Schuld aber auch um Hoffnung, Heimatverbundenheit und um das Entwachsen aus Kinderschuhen. Aber auch um das Zurückkehren und Bleiben. Tat‘ka ist für Illy eine liebevolle Bezugsperson und gleichzeitig findet sie einen Rückzugsort bei ihm, fühlt sich auch ohne viele Worte verstanden und beginnt als junge Erwachsene selbst zu verstehen. Ich habe das Buch so gerne gelesen. Tat‘ka und Illy wurden liebevoll gezeichnet. Mir hat Tat‘kas Humor und seine liebenswerte Sturheit sehr gefallen. Illys Eltern blieben etwas blass, aber das sollten Sie wahrscheinlich auch, da somit die sehr besondere Beziehung zu ihrem Ur-Großvater herausgestellt werden konnte. Für mich werden beide Protagonisten in ganz liebevoller Erinnerung bleiben. ❤️
Freinderl Freinderl was für eine schöne Geschichte. Gelesen von der Autorin ein tolles Hörerlebnis. Das hat es für mich noch authentischer gemacht mit der österreichischen Aussprache der Wörter. Ich musste ganz oft an meinen eigenen Uropa denken.
Illy und ihr Urgroßvater Korbinian, genannt Tat'ka sind ein ungleiches, aber auch unschlagbares Team. Obwohl sich viele vor ihm und seiner brummigen Art fürchten, steht Tat'ka seiner Urenkelin sehr nahe, näher vielleicht sogar als ihre eigenen Eltern. Er begleitet sie durch ihre Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter - gemeinsam erleben sie Glück und Trauer, große Momente und kleine Alltagsfreuden. Bis sich eines Tages alles verändert. Wie der Titel es bereits verrät, erzählt Elisabeth Hager ihren Roman an nur 5 Tagen im Mai. Es beginnt mit Illys Erstkommunion und endet 18 Jahre später. Im Prinzip ist es die Geschichte der jungen Frau, die geschildert wird, aber der kauzige Tat'ka trägt und prägt die Handlung und speziell am Schluss des Romans wird sich zeigen, welches starke Band die beiden miteinander verbindet und dass hinter dem alten Mann so viel Weisheit und Verständnis steckt. Der Roman spielt in Österreich und vor allem der Urgroßvater verfällt oft in seinen Dialekt, was die Lektüre ein wenig erschwert. Natürlich weiß man stets, was gemeint ist, aber Redensarten wie das wiederholte "Reintei freintei"wirken doch etwas befremdlich. Auch im historischen Sinne hängt Tat'ka alten Zeiten nach, die jedoch für die Handlung nicht weiter eine Rolle spielen. Sie charakterisieren ihn als Mensch, geben ihm noch etwas mehr Form, aber was ihn wirklich ausmacht, sind seine Lebenserfahrungen, die die Beziehung zu Urenkelin Illy beeinflussen. Fazit: "Fünf Tage im Mai" ist kein aufregendes, kein spannendes Buch, sondern ein Familienporträt der besonderen Art, eine Liebesgeschichte und ein Roman über die Dinge im Leben, die passieren, wenn wir uns in den schönsten Farben unsere Zukunft ausmalen.
Ach Frau Hager, war das schön! 💛 Fünf Maitage lang dürfen wir Illy über die Jahre hinweg bis ins Erwachsenenalter begleiten. Immer als Konstante mit dabei ist Tatka, ihr Urgroßvater, in den ich mich sofort verliebt habe vor lauter Kauzigkeit, Weisheit und bedingungsloser Liebe. Wir wachsen mit Illy in einem Tiroler Dorf auf, schauen zu wie sie sich verliebt, Schmerz erfährt und sich nach einem tragischen Ereignis in Schuldgefühle verstrickt und abkapselt. Sie lebt nur mehr auf Sparflamme - und wieder ist es Ihre besondere Beziehung zu Tatka, die ihr die Kraft gibt sich dem Leben wieder zu öffnen. . Zwar bin ich nicht in Tirol aufgewachsen, aber doch zur etwa gleichen Zeit wie Illy. So oft habe ich mich selbst wiedererkannt, musste schmunzeln , bekam Heimweh und einen Kloß im Hals vor lauter Nostalgie. Elisabeth R. Hager hat sich mit ihrem wunderbaren Roman direkt in mein Herz geschrieben. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, über Schuld, über das Sich-Selbst-Vergeben und eine Hommage an unsere geliebten Alten. 4.5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Fünf Tage im Mai ist mit gerade mal 221 Seiten ein dünnes Büchlein, welches aber eine enorme Wucht von Ereignissen mehrerer Leben erzählt, die verknüpft sind und immer an verschiedenen Daten im Mai anknüpfen. Dicke und dünne Bande. Ein alter Mann und seine Urenkelin und am Ende schließt sich der Kreis oder aber lässt die Straße des Lebens eine neue Geschichte hinzufügen. Berührend, authentisch, lebensnahe. Über Veränderungen, Möglichkeiten, Vergänglichkeit und Neuanfang. Wunderbar trägt die Autorin @elisabeth_r_hager den Leser durch diese Geschichte. Der Ur-Großvater mit seiner Weisheit und Findigkeit ist immer für die Illy da. Es trennen sie gut 75 Jahre. Muss man sich mal vorstellen und 25 Jahre sind die zwei so eng wie nichts anderes. Schön traurig nenne ich solche Bücher. Was ganz besonderes. #fünftageimmai #BesondereBücher #vergänglichkeitundneuanfang #Mai #1904 #2004 #100Jahre #klettcottaverlag






