
Über die Kontinuitäten von Gewalt und autoritären Verhaltensmustern in der eigenen Familiengeschichte im Osten
Ausgehend von ihrem Bruder und ihrer eigenen Familiengeschichte setzt sich die Autorin intensiv mit Erinnerungskultur, der Aufarbeitung der NS-Zeit und DDR, Weitergabe von Traumata, Tabus, Schweigen und Kontinuitäten von Gewalt und autoritären Verhaltensmustern auseinander. Auf einer inhaltlichen Ebene fand ich das Buch durchaus interessant und abwechslungsreich durch die autobiographischen Einschübe und wissenschaftlichen Zitate. Der Schreibstil war jedoch an der ein oder anderen Stelle eine Herausforderung und hätte besser gepasst, wenn es sich bei dem Buch um einen reinen Roman gehandelt hätte. So schwebt es irgendwie zwischen den Genre und war Auszugsweise anstrengend zu lesen.


