
Dieses Buch hat mich erst komplett verwirrt – und dann doch gepackt. Manchmal braucht ein Buch einfach ein paar Kapitel, bis alles an seinen Platz fällt. Genau so ging es mir mit Cold Case Academy. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch eine Rezension auf Instagram. Die Idee dahinter klang spannend und hat sofort meine Neugier geweckt. Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Es gibt viele Figuren mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Hintergründen und Persönlichkeiten, sodass ich anfangs manchmal Schwierigkeiten hatte, alle auseinanderzuhalten. Sobald ich aber etwas besser in der Geschichte angekommen war, wurde das deutlich einfacher. Besonders gefallen hat mir, wie die Spannung in der ersten Hälfte des Buches immer weiter aufgebaut wird. Man möchte ständig wissen, was hinter den Geheimnissen steckt und welche Rolle die einzelnen Charaktere dabei spielen. Leider flachte dieser Spannungsbogen für mich in der Mitte etwas ab. Hier habe ich kurzzeitig den Anschluss verloren und mir etwas mehr Tempo gewünscht. Trotzdem hat mich die Geschichte neugierig genug gehalten, dass ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Und das Ende? Damit habe ich definitiv nicht gerechnet. Genau dort zieht die Handlung noch einmal ordentlich an und hinterlässt einige offene Fragen für die Fortsetzung. Man merkt natürlich, dass es sich um einen Jugendthriller handelt. Wer die Detailtiefe und Komplexität eines Erwachsenen-Thrillers erwartet, wird hier vermutlich nicht vollständig auf seine Kosten kommen. Betrachtet man jedoch die Zielgruppe, funktioniert das Buch sehr gut und bietet spannende Unterhaltung mit interessanten Charakteren und einer gelungenen Grundidee. Ob ich Band 2 direkt lesen werde, weiß ich aktuell noch nicht. Aber die Reihe bleibt definitiv auf meinem Radar. *Kein neues Lieblingsbuch für mich, aber ein spannender Auftakt mit einem Ende, das neugierig auf mehr macht.*
































































