28. Mai
Bewertung:5

Ein klasse zweiter Band der ,,Seven Wonders“ Reihe der mir noch einmal besser gefallen hat als der erste Band. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass ich durch den ersten Band der Reihe die Geschichte unbedingt weiterverfolgen wollte und mir die Charaktere schon ans Herz gewachsen waren. Den Anfang fand ich somit einfach nur sympathisch und amüsant durch das Wiedersehen der Charaktere und durch die Erzählweise von Jack, die jugendlich und locker war. Er, Aly und Cass sowie auch Torquin und der Professor waren ein tolles Team. Ich habe sie noch einmal mehr in mein Herz geschlossen und ich fand es schön, wie die vier zu einer kleinen Familie wurden, da sie ihre wirklichen hinter sich lassen mussten. Ich fand es auch schön, dass dieses Thema weiterhin präsent war und nicht vergessen wurde, neben all dem was ihr neues Leben als Auserwählte bereit hielt. Die vier Auserwählten, die vom Professor vier passende Spitznamen bekamen. Aly war die Tüftlerin, Marco der Soldat, Cass der Matrose und Jack der Schneider. Und all diese Fähigkeiten stellten sie unter Beweis bei einer neuen Entdeckung, bei der ein Tor unter Wasser und der Wechsel zwischen Welten und Raumzeit eine Rolle spielte. Daraufhin begann eine neue Mission. Diese führte sie ins antike Babylon und dieses war ein beeindruckendes Setting. Man erfuhr viel über die Babylonische Geschichte, die Menschen, die Sitten und die Stadt. Man traf auf Wächter, Diener und den König, sah das Zikurat, den Palast und das Palastgelände. All das wurde bildhaft und lebendig erzählt und war informativ und humorvoll zugleich. Da war ein prunkvolles Gästehaus, das zwar ein Paradies war aber gleichzeitig auch ein Knast. Die vier waren gleichzeitig Gäste und Gefangene. Und dann waren da die Hängenden Gärten, beeindruckend und beängstigend zugleich. Ein weiteres der sieben antiken Weltwunder, das es zu ergründen ging und ein weiterer Loculi, der zu finden war. Es gab wieder einige Herausforderungen in Form von Wächtern, Tieren und Fallen, es gab Action, Spannung, Rätsel und Humor. Gerade gegen Ende wurde es noch einmal richtig fesselnd, es gab einige neue Erkenntnisse, aber auch neue Fragen, einen Einblick in die Organisation der Massas, in ein weiteres der sieben antiken Weltwunder, die Piramiden von Gizeh, einen Verrat und eine Enthüllung am Ende, die mich sprachlos gemacht hat.

Seven Wonders - Die Bestie von Babylon
Seven Wonders - Die Bestie von Babylonvon Peter Lerangiscbj