2. Jan.
Bewertung:5

Story: Mira, Jeremy und Sebby haben jeder für sich mit Problemen zu kämpfen, die ihnen viel abverlangen. Mira leidet unter Depressionen, die sich auch im Rahmen von Selbstverletzung zeigen, Jeremy wurde Opfer einer größeren Mobbingkampagne an seiner Schule, weil er schwul ist und von zwei Vätern aufgezogen wird und Sebby, der bei einer Pflegemutter lebt hält sich mit Diebstählen über Wasser, nimmt Drogen und sieht sich auf einem absteigenden Ast. Während Mira und Sebby bereits Freunde sind, stößt Jeremy eher zufällig in das Duo und wird schnell von den beiden als zusätzliches Mitglied ihrer Gruppe akzeptiert. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen, die sie umtreiben und während sie einige Dinge in den Griff bekommen, sorgen andere, tiefergehende dafür, dass das Trio allmählich auseinandertriftet und sich neu finden muss – und damit auch Mira, Jeremy und Sebby. Eigene Meinung: „Fans des unmöglichen Lebens“ ist das Debüt er amerikanischen Autorin Kate Scelsa und ist als Songwriterin und Bühnenautorin bekannt. Das Buch wurde mehrfach ausgezeichnet, ebenso ihr Bühnenstück „Everyone’s Fine With Virginia Woolf“. Der Roman um Mira, Jeremy und Sebby erschien 2015 in den USA. Ob weitere Bücher in Planung sind, steht aktuell noch nicht fest. Die Geschichte ist durchzogen von Problemen, die man in der Masse nur selten bei Jugendbüchern findet – Depression, Mobbing, Selbstverletzung und Selbstmord, verschiedene Sexualitäten und die damit einhergehenden Probleme. Die Handlung beginnt am ersten Schultag von Mira und Jeremy – Mira wechselt zu einer ihr fremden Schule, Jeremy kehrt nach langer Zeit zurück an den Ort, der ihm dank seiner Mitschüler so schmerzhaft in Erinnerung geblieben war. Sebby ist die meiste Zeit an Miras Seite, auch wenn er nicht an dieselbe Schule geht, wie sie, was bedeutet, dass er vor der Schule auf sie wartet und Teil des Kunstklubs wird, die Jeremy ins Leben ruft. Anschließend zieht sie die Handlung ohne große Höhen und Tiefen durch die Geschichte der drei Jugendlichen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben. Nach und nach lernt man alle drei kennen, begleitet Jeremy dabei, wie er sich allmählich aus seinem Schneckenhaus herauswagt und zu Mira und Sebby Vertrauen fast. Insbesondere zu dem stets fröhlichen, unerschütterlichen Sebby entwickelt sich bald mehr – was von diesem erwidert wird. Auch Miras Probleme werden im Laufe der Wochen und Monate, die die drei zusammen unterwegs sind, immer offensichtlicher, ihre Unsicherheiten und Depressionen, die sie die meiste Zeit im Griff hat. Sebby wiederum hat Probleme, die er nur selten nach außen dringen lässt – die Tatsache, dass er schwul ist, ist für ihn kein großes Ding, denn er zeigt sehr offensiv, dass er an Männern interessiert ist. Dass er bei einer streng religiösen Pflegemutter lebt, mit der er nur leidlich zurechtkommt und Drogen nimmt, verschweigt er meistens. Generell scheint er eher darum bemüht, ein Bild von sich aufrecht zu erhalten, anstatt sein wahres Ich zu zeigen. Dass sich zwischen den dreien darüber hinaus mehr entwickelt, auch Mira Teil der intimeren Beziehung zwischen Jeremy und Sebby wird, wirkt im ersten Moment verwirrend, passt aber gut zu der zerrissenen Natur der Charaktere. Die polyamorösen Züge ihrer Freundschaft machen deutlich, wie eng sie im Laufe der Geschichte zusammenwachsen und wie stark das Vertrauen der der Drei zueinander ist. Und es macht deutlich, das Sexualität nicht immer in eng gesteckte Grenzen bleibt, sondern durchaus wandlungsfähig ist. Die Autorin hat drei Figuren erschaffen, die nicht nur zerrissen und mit sich und der Welt nur schwer kompatibel sind, sondern teilweise so kaputt, dass sie nach und nach jeden Bezugspunkt verlieren. Insbesondere Sebby triftet dank seines Drogenkonsums und falscher Freunde immer weiter weg und Mira und Jeremy, die nicht wissen, wie sie ihm helfen sollen. Während er immer haltloser wird, finden Mira und Jeremy nach und nach ihren Platz, auch wenn sie sehr angreifbar sind und ihre Probleme nur ansatzweise überwunden haben. Es fällt schwer, sich mit ihnen zu identifizieren, wenngleich sie sehr authentisch sind und man ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen kann. Stilistisch fordert die Autorin einiges von ihren Leser*innen – „Fans des unmöglichen Lebens“ ist kein leichtes Buch für Zwischendurch – die ernsten Themen verdienen einen entsprechend anspruchsvollen Schreibstil. So fällt direkt ins Auge, dass Kate Scelsa jeder Figur eine andere Perspektive zugedacht hat – Jeremys Passagen werden aus der Ich-Perspektive erzählt, Miras aus der 3. Person und Sebbys wenige Szenen aus der 2. Person. Gerade letztere ist sehr ungewohnt und fordert viel Konzentration beim Lesen, passt aber sehr gut zu ihm und gibt in seiner Gesamtheit ein sehr stimmiges Bild. Die stilistischen Wechsel machen schnell deutlich, wer erzählt (auch wenn die Namen des Erzählers über den Kapiteln stehen und geben jedem Hautcharakter eine eigene Stimme. Fazit: „Fans es unmöglichen Lebens“ ist ein emotionaler, tiefgründiger Coming-of-Age, der eine Vielzahl ernster Themen aufgreift, die Kate Scelsas Debüt zu einem anspruchsvollen Wer machen. Es ist kein Buch für Zwischendurch, ebenso wenig darf man einen allumfassenden Spannungsbogen und ein ausgearbeitetes Happy End erwarten – die Autorin beleuchtet vielmehr einen Lebensabschnitt dreier Jugendlicher, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben und zusammen, Trost, Unterstützung und Liebe erfahren. Einzig eine Triggerwarnung im Klappentext oder zumindest ein deutlicherer Hinweis auf die Themenwahl wäre wünschenswert gewesen, davon abgesehen ist „Fans es unmöglichen Lebens“ allen zu empfehlen, die ernstere Themen in Jugendbüchern bevorzugen.

Fans des unmöglichen Lebens
Fans des unmöglichen Lebensvon Kate Scelsacbj
22. Sept.
Bewertung:2

2,5⭐️ Es lässt sich zwar schnell lesen aber ich hatte das Gefühl dass sehr viel angeschnitten wird und es aber kaum vertieft wird. Mira und Jeremys Kapitel lassen sich wirklich gut lesen. Sebbys Kapitel sprechen einen direkt an und das war etwas schwierig. Jeder von ihnen hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Leider konnte ich Sebby am Ende nicht mehr richtig fassen. Der Epilog wirft für mich noch mehr Fragen auf als ich schon habe.

Fans des unmöglichen Lebens
Fans des unmöglichen Lebensvon Kate Scelsacbj
18. Sept.
Bewertung:5

Well... I'm not really sure how to feel about this book... It was not bad, on the contrary, it was quite good! Better than I had expected! But it was not what I had in mind, the ehole plot and issues that are talked about in this book... I was not expecting depression and some level of self hate, or bullying because of someone's sexual orientation, or drug abuse... Mira is a complex character to which I can relate at some level. Her whole arc was so interesting and hurtful at times. To see how depression affects a person and how they learn how to deal with it. She had a crutch in Sebby that turn out to be bad, but she kind of learned to deal with it. With Jeremy's help. Jeremy who was kind and innocent and that experienced things with Sebby and Mira that made him understand other parts of the world and grow. Sebby, unfortunately, lost himself... It was hard to see his descent and not be able to do a thing to help... Petter and Rose were amazing support characters, helping every time they could and caring. As were Jeremy's dads. Overall, and despite the fact that as I was reading (and writhing this) I was almost crying and somethings in this book hit a little to close to home, I loved it. It was the first book of this kind that I read, and one that I read not really knowing was I in for. It surprised me and made me think. And that is always good.

Fans des unmöglichen Lebens
Fans des unmöglichen Lebensvon Kate Scelsacbj
17. Aug.
Bewertung:5

Original de: El Extraño Gato del Cuento Si no me equivoco, en la versión de la sinopsis para USA dice "La historia de una chica, su mejor amigo gay y el chico que se enamoró de los dos", leyendo eso más la portada, te da entender que podrías tener un libro sobre un triángulo amoroso bisexual o una historia con protagonistas polígamos. Es lo que uno piensa a la primera. Pero no es eso. La primera vez que leí sobre un personaje bisexual, fue cuando leí Pretty Little Liars, tengo muy marcado ese recuerdo porque lo leí de muy joven, y a pesar de que sabía que yo era bisexual, aún no había hecho las pases con la etiqueta. Fans of the Impossible Life, es sobre un chico que te podrá mostrar lo que es ser bisexual. No es que nos guste todo el mundo (aunque de vez en cuando he bromeado con eso, no lo es), sino que es sobre específicas personas. Jeremy, uno de los narradores, me hizo sentir muy a gusto leyéndolo, porque durante gran parte del libro está seguro de ser gay, pero a la misma vez tiene esta fascinación por Mira y Sebby. La bisexualidad es eso, ver cuan grandiosa es una persona sin importar su género. Además, me encantó como Kate Scelsa en lugar de darnos un personaje heterosexual que empieza tener sentimientos hacía alguien de su mismo género, lo hace al revés: un personaje seguro de su homosexualidad, hasta que conoce a Mira. Ser bisexual, es como jugar a la ruleta rusa a veces u.u Un problema, ah. YO. TÚ. ÉL. He tenido el placer de leer todo tipo de narrativa, una que siempre voy a recordar será When Everything Feels like the Movies, y otra será Fans of the Impossible Life. Creo que es la primera vez que leo un libro con capítulos narrados en segunda persona, y no me había dado cuenta de que tan triste y melancólico podría sentirse el leerlo. Sebby de por si es un personaje que genera demasiada ternura y un miedo por él. Esos personajes tan perfectos y rotos que solo necesitas protegerlo de la escritora porque de seguro lo tortura. Junta el aura del personaje más la forma de narrar y tienes capítulos bastante duros de leer, tuve la misma sensación que cuando leí los primeros capítulos de Lies We Tell Ourselves, de sacarlos del libro y darles de comer y protegerlos del mundo. *** ¿Recomiendo este libro? Un enorme sí, tiene una narración preciosa, los personajes son entrañables y la historia va mucho más allá sobre la sexualidad de los personajes. La verdad es que estoy entre resumir el libro y soltar spoilers a lo loco o no contar nada más porque quiero que experimentes el libro también. Twitter || Blog || Pinterest || Tumblr || Instagram || Facebook

Fans des unmöglichen Lebens
Fans des unmöglichen Lebensvon Kate Scelsacbj