5. Jan.
Bewertung:5

Vom Roman (und der Verfilmung) von „Doktorspiele“ habe ich viel gehört und wollte es schon lange lesen. Jetzt ist das Buch auch als E-Book vom dp Verlag erhältlich. Da das Hardcoverbuch nur 160 Seiten aufweist, ist es ein kurzes und kurzweiliges Lesevergnügen, auch für unterwegs. Von Jaromir Konecny habe ich mittlerweile schon einige Bücher gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben. Sein Schreibstil ist unverwechselbar und jedes Buch auf seine Weise einzigartig. „Herzslam“ konnte mich ebenso begeistern wie „Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec“ und bei der Krimiserie „Tote Tulpen“ und „Falsche Veilchen“ warte ich schon sehnsüchtig auf den bei der Erscheinung von „Falsche Veilchen“ angekündigten dritten Band. Worum geht es jetzt aber im Buch „Doktorspiele“? Der 16-Jährige Andi hat es nicht leicht bei den Mädchen, noch schwerer wird es, weil sich seine Gedanken ständig um seinen Intimbereich drehen. Mit dem ehemals besten Freund hat er sich zerkracht, Mädchen gegenüber ist er schüchtern und nur beim Fußballspielen blüht er richtig auf. Auch zu Hause ist es schwierig – Geldsorgen, Arbeitslosigkeit des Vaters und eine schwierige Beziehung der Eltern zueinander setzen Andi zu. Außerdem kommt bald seine gleichaltrige Cousine zu Besuch, die er das letzte Mal vor 10 Jahren bei gegenseitigen Doktorspielen gesehen hat. Beim Lesen musste ich an mehreren Stellen laut loslachen, so witzig und treffend waren einige Szenen beschrieben. Die Handlung ist, für die Kürze, gut. Obwohl über manche Charaktere gar nicht so viel geschrieben ist, hauchen ihnen die Dialoge so viel Leben ein, dass ich eine gute Vorstellung der Personen und der Umgebung bekommen habe, das Kopfkino war sofort aktiv. Meine Identifikationsfigur in dem Buch war Lilli, die ich wegen ihres Fachwissens und ihrer direkten Art sofort in mein Herz geschlossen habe. Fazit: Wer das Buch bisher noch nicht gelesen hat, sollte es dringend nachholen. Gute Unterhaltung für Junge, Junggebliebene und alle, die mit Jugendlichen zu tun haben.

Doktorspiele
Doktorspielevon Jaromir Konecnycbt
4. Sept.
Bewertung:3

Der erste Satz Der Schnee lag auf den Schwarzwaldhügeln wie ein großer Doktorkittel. Meine Meinung Jaromir Konecny erzählt in diesem Buch frech und provokativ die Geschichte des 16-jährigen Andis, der nur das im Kopf hat, was alle Jungs in seinem Alter im Kopf haben: Sex. Eigentlich beinhaltet die Geschichte überhaupt nicht viel Aktion bzw. Handlung, aber der Autor hat einen Weg gefunden einfühlsam und offen mit dem Thema Sexualität umzugehen und das gleicht die etwas zu kurz gekommene Handlung meistens aus. Ich spreche von "meistens", weil ich zwischendurch von dem Buch wirklich ein wenig gelangweilt war. Es gab Längen in der Geschichte, in denen eigentlich nichts passiert ist, außer dass der Protagonist sich mal wieder einen runtergeholt hat und dabei an die Doktorspiele mit der kleinen Lilli gedacht hat. Anfangs war ich persönlich etwas abgeschreckt von der doch sehr offenen und provokanten Jugendsprache, denn der Autor scheut sich nicht davor Wörter wie "Pimmel", "Möse" oder "wichsen" zu benutzen. Doch irgendwie passte gerade das zu dem Protagonisten und seiner Konzentration auf Sex. Gerade das hat für mich den Schreibstil realistisch und authentisch wirken lassen. Andi war für mich anfangs ziemlich anstrengend als Protagonist, da er wirklich rund um die Uhr nur an Sex denkt und daran wann und mit wem er sein erstes Mal erleben wird. Dennoch hatte er eine offene und ehrliche Art, die auf mich irgendwann sehr sympathisch und liebenswert gewirkt hat. Aber vor allem hat er auf mich authentisch gewirkt. Er ist nun mal 16 Jahre und ich würde fast vermuten, dass seine Gedankengänge bei 80% der Jungs in seinem Alter zu treffen. Die Nebencharaktere lernt man leider nicht so gut kennen. Das wär aber bei der Seitenanzahl auch fast nicht möglich. Dennoch hätte ich einige von ihnen gerne näher kennengelernt und ihre "Geschichte" erfahren. Der Titel ist in diesem Buch an der Tagesordnung und das Cover unterstreicht ihn perfekt. Mein Fazit "Doktorspiele" von Jaromir Konecny ist ein freches, provokantes und ehrliches Buch, das das Thema Sexualität laut anspricht und damit einfühlsam umgeht. Trotz einiger Längen in der Geschichte und teilweise zu kurz kommender Handlung kann man das Buch ganz gut zwischendurch mal lesen

Doktorspiele
Doktorspielevon Jaromir Konecnycbt
4. Sept.
Bewertung:3

Der erste Satz Der Schnee lag auf den Schwarzwaldhügeln wie ein großer Doktorkittel. Meine Meinung Jaromir Konecny erzählt in diesem Buch frech und provokativ die Geschichte des 16-jährigen Andis, der nur das im Kopf hat, was alle Jungs in seinem Alter im Kopf haben: Sex. Eigentlich beinhaltet die Geschichte überhaupt nicht viel Aktion bzw. Handlung, aber der Autor hat einen Weg gefunden einfühlsam und offen mit dem Thema Sexualität umzugehen und das gleicht die etwas zu kurz gekommene Handlung meistens aus. Ich spreche von "meistens", weil ich zwischendurch von dem Buch wirklich ein wenig gelangweilt war. Es gab Längen in der Geschichte, in denen eigentlich nichts passiert ist, außer dass der Protagonist sich mal wieder einen runtergeholt hat und dabei an die Doktorspiele mit der kleinen Lilli gedacht hat. Anfangs war ich persönlich etwas abgeschreckt von der doch sehr offenen und provokanten Jugendsprache, denn der Autor scheut sich nicht davor Wörter wie "Pimmel", "Möse" oder "wichsen" zu benutzen. Doch irgendwie passte gerade das zu dem Protagonisten und seiner Konzentration auf Sex. Gerade das hat für mich den Schreibstil realistisch und authentisch wirken lassen. Andi war für mich anfangs ziemlich anstrengend als Protagonist, da er wirklich rund um die Uhr nur an Sex denkt und daran wann und mit wem er sein erstes Mal erleben wird. Dennoch hatte er eine offene und ehrliche Art, die auf mich irgendwann sehr sympathisch und liebenswert gewirkt hat. Aber vor allem hat er auf mich authentisch gewirkt. Er ist nun mal 16 Jahre und ich würde fast vermuten, dass seine Gedankengänge bei 80% der Jungs in seinem Alter zu treffen. Die Nebencharaktere lernt man leider nicht so gut kennen. Das wär aber bei der Seitenanzahl auch fast nicht möglich. Dennoch hätte ich einige von ihnen gerne näher kennengelernt und ihre "Geschichte" erfahren. Der Titel ist in diesem Buch an der Tagesordnung und das Cover unterstreicht ihn perfekt. Mein Fazit "Doktorspiele" von Jaromir Konecny ist ein freches, provokantes und ehrliches Buch, das das Thema Sexualität laut anspricht und damit einfühlsam umgeht. Trotz einiger Längen in der Geschichte und teilweise zu kurz kommender Handlung kann man das Buch ganz gut zwischendurch mal lesen

Doktorspiele
Doktorspielevon Jaromir Konecnycbt