
❄️ Ein Buch, das weder sonderlich gut, noch herausragend schlecht war. Wohl eher die Kategorie ___Lückenfüller ___ für zwischendurch. ❄️
»Ein großes Abenteuer — das bedeutet für die Brüder Tom und Johnny die Reise nach Finnland, die sie mitten im Winter mit ihrer Mutter unternehmen. Um dem Ärger mit der älteren Stieftochter zu entgehen, hat diese für sich und ihre Söhne kurzerhand eine Husky-Tour durch die finnische Wildnis gebucht. Und tatsächlich haben die Jungen in der weißen Weite und mit den Schlittenhunden einen enormen Spaß. Da passiert das Undenkbare: Ihre Mutter geht im Schnee verloren und viel zu schnell geben die Schlittenführer die Suche auf. Nicht aber Tom und Johnny: Heimlich spannen sie die Huskys vor die Schlitten und begeben sich allein auf die Suche …« 🔹🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🐕🦺🛷🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🔹 Der Schreibstil war einerseits flüssig zu lesen, aber andererseits teils sehr kantig und abgehackt. Auch die Dialoge zwischen den Figuren waren oft sehr kurz und einsilbig. Dies hat mich nicht sonderlich sehr angesprochen. Auch bediente sich der Autor immer wieder den gleichen Floskeln. Das Buch erzählt an sich zwei Geschichten. Hauptsächlich verfolgen wir die Geschehnisse um Tom und Johnny in Finnland und ihren Ausflug in die Wildnis. Am Ende jedes Kapitels wird aber auch zu Gráinne, daheim in Irland, und ihr zusammentreffen mit ihrer Mutter etwas geschrieben. Denn hier haben wir eine Patchworkfamilie. Gráinne ist die Tochter aus Erster Ehe. Diese ging allerdings in die Brüche und ihre Mutter verließ sie und ihren Vater, Frank, und zog nach New York. Dann kam Sandra, Frank und sie bekamen dann Johnny und Tom zusammen. Mit den Figuren in dieser Geschichte bin ich nicht so wirklich warm geworden. Vielleicht lag es an den knappen und abgehackten Dialogen, dass sich daraus keine wirkliche Empathie zu den Charakteren entwickelte. Auch wenn Johnny, Tom und Gráinne eine gewisse tief aufweisen. Anfangs habe ich mich tatsächlich gefragt, wie diese zwei unterschiedlichen Geschichten, die nebeneinander erzählt werden, zusammenpassen. So unterschiedlich sie auch waren, haben sich doch etwas gemeinsam. Sowohl Johnny und Tom, als auch Gráinne entwickeln sich innerlich weiter und wachsen an ihrer Herausforderung, sei es in der Wildnis in Finnland oder daheim in Irland bei dem Treffen mit der Mutter. Während des Lesens der Geschichte habe ich mich tatsächlich ertappt, wie ich nur darauf gewartet habe, dass die Mutter, der beiden Jungen, verloren geht, da es ja im Klappentext schon stand. Die Geschichte ist ganz in Ordnung, dümpelt hat ziemlich vor sich hin. Zum Schluss wird es aber zunehmend spannender und ich konnte das Buch Richtung Ende nicht mehr aus der Hand legen. 🔹🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🏔️🔹❄️🔹❄️🔹❄️🔹🔹 Im großen und ganzen war es ganz nett 🙂, nur tat ich mich an den Charakteren und dem Schreibstil etwas schwer, konnte ihm leider nicht wirklich was abgewinnen 🫤. Eher etwas kurzweiliges für zwischendurch.

