Viele Interessente Fakten, allerdings sind die wenigsten davon zu Leo XIV.
Man erfährt viel über vergange Päpste & geschichtliche Hintergründe...
Die Kapitel zum Jubiläum der Jugendlichen fand ich persönlich nicht wirklich zutreffend.
Leo XIV von Andreas Englisch im Orakel-Modus 🔮
Ich bin eigentlich ein großer Fan und hatte mich riesig auf dieses Buch gefreut. Aber nach dem Lesen bleibt das Gefühl: Es kam einfach zu früh. Es fehlt das „Fleisch“ an der Geschichte und die gewohnte Nähe.
Meine Punkte:
* ❓ Fragezeichen statt Antworten: Ständig heißt es im Text: „Was wird er wohl tun?“, „Wie wird er klarkommen?“ oder „Warum ist er so leise?“. Das wirkt auf Dauer ermüdend – man merkt, dass der Autor selbst noch rätselt.
* 📖 Geschichte statt Anekdoten: Die sonst so sprudelnden, persönlichen Erlebnisse fehlen. Stattdessen gibt es viel historischen Unterricht über vergangene Leos und politische Analysen. Das ist informativ, aber mir fehlte die Sympathie und der Witz früherer Bücher.
* ❤️ Heimweh nach Franziskus: Man spürt Englischs Liebe zum Vorgänger in fast jeder Zeile. Der neue Papst wird ständig an Franziskus gemessen und wirkt in diesem Vergleich fast etwas blass.
* ⚖️ Das Problem der „Mitte“: Leo XIV., der Bettelmönch aus Chicago, wird als weder konservativ noch progressiv beschrieben. Ein „Gleicher unter Gleichen“. Für die Kirche vielleicht gut, als Buch-Protagonist aber leider etwas unspektakulär.
* 📸 Der fehlende Beweis: Wirklich schade, dass es noch kein Foto gibt, auf dem Leo und Andreas gemeinsam zu sehen sind! Das unterstreicht die Distanz – vielleicht hätte ein gemeinsamer Espresso dem Buch die nötige Würze gegeben.
📖Viel Insider-Wissen über Intrigen, aber ohne die gewohnte menschliche Wärme.