
Hattet ihr schon einmal das Gefühl, dass ein Buch wie für euch geschaffen ist, obwohl ihr nur den Klappentext kanntet? So erging es mir mit Phoenix’s Venom von Kiky Wally. Irgendwie hatte ich es schon so im Gefühl, dass es mir gefallen würde, doch dass es so sehr unter die Haut geht, damit habe ich nicht gerechnet. Doch worum geht’s: Mila kehrt nach Jahren zurück nach Detroit, um sich vor ihrer Vergangenheit und ihrem Exfreund zu verstecken. Als sie im Club Poison einen Job annimmt, gerät sie ausgerechnet ins Visier des misstrauischen Besitzers, der mehr über sie wissen will. Doch was passiert, wenn ihre Geheimnisse ans Licht kommen? Phoenix’s Venom war mein erstes Buch von Kiky, daher wusste ich auch nicht so recht was mich erwartet. Der Schreibstil ist super flüssig und intensiv, sodass ich super durchgekommen bin. Mit Mila hat sie eine Protagonistin geschaffen, welche man einerseits nur lieben kann, aber anderseits eigentlich gerne mal in den Armen nehmen will. Geprägt von der Vergangenheit, ist sie auf der Flucht vor ihrem Ex und den Vater ihres Kindes. Schon allein das war ein weiterer Pluspunkt. Ich muss zugeben, ich habe früher nie gerne Storys mit Kindern gelesen, aber seit ich selber Mutter bin, lieb ich es und kann auch einige Handlungen besser nachvollziehen. Phoenix hingegen würde ich auf den ersten Blick wohl als der große, harte Kerl bezeichnen, der ja niemand zu nah an sich ranlässt. Blöd nur das Mila und auch Liam, ihr Sohn, dann plötzlich in sein Leben treten. Es war teilweise sehr amüsant, wie sich Phoenix sträubte „wahre Gefühle“ zuzulassen. Aber ist das nicht meist so. Harte Schale weicher Kern. „He grabbed her in his arms and thats all she ever needed.“ Die Handlung war für mich durchweg spannend und überraschte mich stets mit neuen Wendungen. Für mich eine absolut tolle Dark Romance Story mit genau der richtigen Mischung aus Spannung, Emotionen und Gefühlen. Ideal auch für Leser, welche mal einen Ausflug in das Genre machen wollen. 5/5 Sterne




