Die meisten Kritiken scheinen hier nur Inhaltsangaben zu sein. Das Buch hat mich zu Beginn schon sehr gefesselt, ich mochte den Stil (meistens), aber irgendwie war das Buch für mich nicht fertig ausgereift. Es waren immer wieder kurze Passagen und Sätze die es mMn nicht unbedingt gebraucht hätte, die den Fluss etwas gestört haben. Wie in anderen Bewertungen kam auch mir das Ende dann sehr abrupt, was nicht unbedingt gestört hötte (viele Krimis werden erst 2 Seiten vor Schluss aufgelöst), aber ich fand die Auslösung dann irgendwie ein bisschen extrem? Oder wenig glaubwürdig? Fazit: zu Beginn sehr spannende Geschichte, die dann immer merkwürdiger und komischer wurde, witzig fand ich es leider auch an keiner Stelle. Am Ende kam mir die ganze Story leider unglaubwürdig vor. Sorry!
Ein Professor in einer Ehekrise, der etwas zuviel dem Alkohol zuspricht, kommt zurück in sein Heimatdorf. Eine etwas andere Detektivgeschichte.
Ich freue mich immer über Neues von Rene Freund. Und auch diesmal fand ich den neuen Roman wieder äußerst unterhaltsam. Es geht um den Philosophieprofessor Quintus Erlach, der von Frau und Tochter verlassen wurde und den Sommer in einem desolaten Haus auf dem Land verbringt. Ein Alkoholproblem hat er außerdem auch noch. Beim Spazieren mit dem Hund ‚Machtnix‘ trifft er auf die Pflegerin Evelina, die nach ihrer verschwundenen Schwester sucht. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was passiert ist Die witzigen Dialoge und philosophischen Bemerkungen, die fast schon absurden Situationen und die Zeichnung der Dorfbewohner machen das Lesen zum Vergnügen.
Eigentlich gutes Buch!
Quintus kehrt ins Haus seiner Eltern in Stein zurück, da seine Frau und seine Tochter nach einem Ehe-/Vertrauensbruch derzeit nichts mit ihm zu tun haben wollen. So ist er zum Hundesitter von „Machtnix“ degradiert worden und erlebt in seinem alten Heimatort doch einiges Geheimnisvolles. Angenehm zu lesen, der Schluss mit Krimiende ist allerdings -meiner Meinung nach- etwas zu viel und leicht verworren, wers mag! Trotzdem durchaus lesenswert 😉
Quintus kehrt ins Haus seiner Eltern zurück. Beim Spaziergang mit dem Hund seiner Tochter lernt er eine Altenpflegerin kennen, mit der er sich anfreundet. Sie bittet ihn schließlich um Hilfe bei der Suche nach ihrer Schwester. Der Protagonist ist selbst nicht mit Glück gesegnet und fasst seine Lage treffend zusammen: „Meine Frau ist weg, meine Tochter redet nicht mehr mit mir, mein Haus bricht zusammen, und ich stinke aus jeder Pore nach Alkohol.“ Nach der Erkenntnis und dem Leiden kommt der Tatendrang. So führt der Heimatbesuch zu einigen Begegnungen, bei denen er alte Bekannte neu kennenlernt. René Freund findet die treffenden Worte, um seine Figuren zum Leben zu erwecken. Doch dieser Roman ist anders als seine früheren Werke. Mir drängte sich immer wieder der Gedanke an das Genre Cosy Crime auf, wo unbedarfte Zivilisten versuchen, ein Verbrechen aufzuklären. Das wirkte im Verlauf und von der Auflösung her jedoch derart konstruiert, dass es an Glaubwürdigkeit verlor. Insofern fiel es mir schwer, mich auf das Buch einzulassen und die netten Details (wie den Namen des Hundes „Machtnix“) ausreichend zu schätzen.





