🦌Worum geht es?🦌 Im Buch begleiten wir Mika und Dani. Beide haben keine Lust auf langweilige Arbeitsgemeinschaften und erfahren plötzlich von einer ominösen Flegel-AG. Sofort wird beiden klar, dass sie auch mitmachen und ein F erhalten wollen. Dies steht für die Flegel und wird unter den Schuh gemalt, damit es für andere sichtbar ist. Ein Markenzeichen der AG sozusagen. Doch um in die Flegel-AG zukommen, müssen erst Aufgaben erledigt werden. Ob sie es schaffen? 🦌Mein Eindruck:🦌 Fangen wir mal mit dem Positiven an. Das Cover ist der absolute Knaller und ich fresse einen Besen, wenn dieses nicht auch Kinder anspricht, die vielleicht vorher noch nie zum Buch gegriffen haben. Denn was zieht Kinder in dem Alter mehr als als Graffiti und ein mega cooles Thema? Wenig denk ich. Weiter ist anzumerken, dass das Thema sehr klug gewählt wurde und auch die Umsetzung im Buch sehr spannend, dennoch einfach für die SchülerInnen zu lesen ist. Dieses Thema macht große Lust, dass es weiter geht. Nun zum Negativen: Gibt nichts :) Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Ich habe "Die Flegel-AG" als Rezensionsexemplar erhalten und durfte es gemeinsam mit meiner Tochter lesen. Dieses Buch ist für Leseanfänger (Stufe 2. Klasse) ausgelegt. Meine Tochter ist kurz vor Abschluss der ersten Klasse und auch sie konnte es schon gut lesen. Die Sätze sind kurz und unkompliziert, die Schrift groß und dank der lustigen, farbenfrohen Illustrationen auf jeden Fall super für Erstleser gestaltet. Kurz zum Inhalt: Dani und Nika erhalten eine Einladung zu einer AG, in der sie lernen können, wie man ein richtiger Flegel wird und um dazu zu gehören, müssen sie Prüfungen ablegen. Unter anderem, wie man richtigen Schleim herstellt. Ein Flegel wird man nur mit Übung. Meine Tochter fand das Buch sehr lustig und hat sich bei den Schimpfwörtern die Hand vor den Mund gehalten und gekichert. Das gibt dem Buch auf jeden Fall ein großes Plus. Ich selbst empfinde das Buch als unterhaltsam, witzig und ich mag die Charaktere. Was mich gestört hat, war ein Sinnfehler. Der Junge sitzt, laut Text, in Mathe und kann sich nicht konzentrieren und malt den Buchstaben "F" in sein Heft und eine Lehrerin steht daneben und sagt, dass sie doch gerade das "K" lernen. Das sind so Kleinigkeiten an denen ich mich etwas dran Aufhänge und was meiner Tochter auch selbst aufgefallen ist. Dazu hieß es, dass niemand von der AG erfahren darf, aber Dani erzählt es seinem Vater. Insgesamt war das Buch für mich persönlich nicht ganz rund, aber für Erstleser finde ich es schön gestaltet und es sollte Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen und ihnen den Spaß am Lesen vermitteln.

Witziges Buch - für alle Kinder, denen "normale" Schulgeschichten zum Lesenlernen zu langweilig sind
Wir haben wirklich schon einige Erstlesebücher hinter uns. Leider ist oft das Problem, dass die Geschichten relativ langweilig sind und daher die Motivation zu lesen nicht so groß ist. Das ist bei der "Flegel-AG" zum Glück ganz anders. Das Buch ist sehr witzig und voller Action, die beim Lesen Spaß macht. Dani erhält nämlich eine Einladung zur geheimen Flegel-AG. Dort bringen sich die Kinder gegenseitig coole Sprüche, lustige Schimpfwörter und die besten Rezepte zur Schleimherstellung bei. Auch sportlich betätigen sich die Mitglieder des Geheimklubs zum Beispiel mit Rollertricks und Parcours. Dabei müssen die Kinder durchaus Mut zeigen, aber gefährlich wird es nie und die Schimpfwörter sind alle relativ harmlos und teilweise echt witzig. Die Gestaltung des Buches ist passend zur Flegel-AG schön frech. Jede Seite ist toll bebildert. Dazu kommen Comic-Elemente wie Sprechblasen oder Geräuschwörter wie "Yeah!" "Zack!" und "Bämm!", was sehr gut in diese coole Geschichte passt. Besonders gerne mochte mein Sohn, wie die Kinder das Abhauen üben, eine einfache Form von Parcours, die ihn total fasziniert und nach dem Lesen zum Turnen animiert hat. Schriftart und -größe sind sehr gut auf die Bedürfnisse von Erstleser*innen angepasst. Allerdings gab es leider durch die Bindung zwei Doppelseiten, auf denen ein Teil des Textes bei uns nicht gut zu lesen war. Das sollte vom Verlag unbedingt verbessert werden, da manchmal eben jeder Buchstabe zählt, damit ein Wort verstanden wird. Der Text ist recht einfach gehalten und mein Erstleser (Ende 1. Klasse) konnte die Geschichte flüssig lesen. Natürlich gibt es aber auch etwas schwierigere Wörter wie zum Beispiel "Basecap" und "Showtime" bei denen es bei uns etwas Probleme gab. Da wir gemeinsam gelesen haben, konnten wir das schnell lösen, aber vielleicht wäre hier eine Aussprachhilfe wie in anderen Erstlesebüchern hilfreich, damit auch Kinder, die alleine lesen, alles verstehen. Wörter, die aus dem englischen Sprachraum kommen, sind in der ersten und zweiten Klasse noch schwierig zu lesen und da brauchen viele Kinder Hilfe. Trotz der kleinen Kritikpunkte hatten wir richtig viel Spaß beim Lesen. Durch die coole Gestaltung des Buches und die witzige Geschichte empfehlen wir "Die Flegel-AG" allen Kindern in der 2. Lesestufe.
Dani ist sehr verwundert als er auf dem Pausenhof einen Zettel in die Hand gedrückt bekommt. Auf dem Zettel steht, das Dani nach der Schule hinter die Turnhalle kommen soll. Er wird zur Flegel AG eingeladen. Zusammen mit Nika, die aus seiner Klasse ist und ebenfalls solch einen mysteriösen Zettel in die Hand gedrückt bekommen hat, wartet er gespannt auf das was kommt. ---------------- Die beiden Freunde wundern sich zuerst sehr über die Flegel AG Einladung, doch sie entschließen sich dazu mitzumachen. Doch ein waschechter Flegel muss sich erstmal beweisen und deshalb bekommen die Neuzugänge direkt Unterricht im Flegel sein. So müssen sie zum Beispiel einen richtigen Flegelreim auswendig lernen und lernen, wie man richtig fiesen Schnodder selber macht. Die Ideen der Flegel sind super lustig und auch der Abzählreim hat bei uns zu einigen Lachern geführt. Den Schnodderigen Nasenschleim werden wir bestimmt auch mal ausprobieren und ein bisschen Flegelig sein. Die Schrift im Buch ist schön groß und die Seiten haben nicht nur Text sondern auch Illustrationen mit Sprechblasen, diese lockern ein bisschen auf und die kleinen Leser können sich so sogar schon in wörtlicher Rede üben. Ein paar der Wörter fand ich aber auch etwas schwierig wie zum Beispiel "Basecap", doch die sind nicht oft zu finden. Da sich in dem Buch alles ums Flegelsein dreht, muss man natürlich auch mit allerhand Schimpfwörtern rechnen, die aber immer eher lustig und nicht allzu frech sind. Wir finden diese Geschichte jedenfalls sehr erfrischend und lustig. Das Buch ist auch auf Antolin gelistet, somit kann man zusätzlich noch Punkte fürs lesen sammeln.



