Nette Uni-Geschichte
Kress, Germanistikstudent im x-ten Semester, Eigenbrödler, vermutlich irgendwo im Spektrum, trifft unverhofft in einem Seminar auf die „Verspätung“ Marleen. Er verliebt sich, lernt ihre Clique kennen, trifft unvernünftige Entscheidungen. So weit, so gut. So unterhaltsam. Statt aber das Thema Neurodivergenz irgendwie mal auf den Tisch zu legen, wird Kress fast ausschließlich als „Freak“ abgestempelt, der entweder bemitleidet wird oder dem geraten wird sich Hilfe zu holen. Das finde ich nicht mehr zeitgemäß und ich hätte mich zumindest über ein Nachwort diesbezüglich gefreut.🪶✉️

