
"Archäologie ist Teamarbeit, die jeder und jedem viel Geduld und Fleiß abverlangt" *Zitat Seite 152*
Bei dem Buch "Vom Zauber des Untergangs", von Gabriel Zuchtriegel, muss ich gestehen war ich anfangs etwas skeptisch, ob es mir vom Inhalt her nicht zu trocken rüber käme. Auch wenn ich mich für Geschichte in jeglicher Form und Archäologie interessiere. Im Nachhinein war meine Skepsis unbegründet.😊 Gabriel Zuchtriegel ist selber Archäologe und Direktor der Ausgrabungsstätte und dem Forschungspark der Stadt Pompeji. Der Stadt die, vom Vulkan Vesuv 79 n. Chr., bei seinem Ausbruch begraben wurde. Und dessen archäologischen Funde für Aufsehen sorgten und immernoch sorgen. Er nimmt uns mit in die alltäglichen Geschehnisse der Antike, über deren Verständnis von Kunst und teils politischen und wirtschaftlichen Zustände einer Stadt zur damaligen Zeit bevor sie der Naturkatastrophe zum Opfer fiel (Sklaverei war leider damals normal zu der Zeit , genauso wie Korruption, Armut, Klassenstand in der Gesellschaft etc.). Gleichzeitig gibt er tiefe Einblicke (meines Erachtens) in die archäologische Arbeit, was ich wiederum genauso interessant fand. Auch gut war, dass er seine Gedanken teilte, in denen es um Vergleiche zur heutigen Zeit geht, oder auch was wir von der Antike lernen können und in der heutigen Zeit verändern könnten. Als Leserin bekam ich auch einen Einblick in seine persönliche und archäologische Laufbahn. Was ihn antreibt in diesem Beruf und wie er überhaupt dazu kam. Man merkt, dass Gabriel Zuchtriegel keine hochgedroschene Formulierung für seinen Text gewählt hat und Fremdbegriffe, sowie Techniken sehr gut erklärt werden. Er hat dieses Buch auch für Laien geschrieben, die nicht studiert haben müssen um verstehen zu wollen, worum es in der Archäologie geht, oder um geschichtliche Zusammenhänge zu begreifen. Gerade was die Stadt Pompeji betrifft, ist noch nicht alles freigelegt. 😊 Um es mit einem Zitat von Seite 153 abzuschließen: "In Wirklichkeit ist alles ganz einfach: Wer gräbt, findet." 📖🥰




