Guter solider Krimi, tolles Tempo und gute Kommissarin mit interessanten Kollegen
Gut geschrieben. Mitreißend. Mitfühlend und spannend. Ging schnell. Liest sich fließend
Also das Buch war wirklich nichts. Der Schreibstil war mittelmäßig bis schlecht, hat mich nicht mitgenommen und hat die Story auch nicht spannender gemacht. Die Autorin hat aus der Gegend des Spreewaldes auch überhaupt nichts gemacht, obwohl es sich perfekt anbietet und der Titel des Buches es auch eigentlich voraussetzt. Der Kriminalfall war wirklich suuuuuper langweilig. Der Fall lief nur nebenbei irgendwie mit, unnötige, persönliche Probleme der Charaktere waren der Autorin wohl wichtiger zu thematisieren. Der Fall generell war auch super blöd und komisch. Die Kapitel über die gefangene Frau waren auch super dumm. Extrem inhaltlos und viel zu viel (viele Kapitel über jeweils mehrere Seiten). Generell also keine Empfehlung und ein weiteres Buch der Autorin werde ich definitiv nicht lesen.
Die Hauptprotagonistin Klaudia Wagner lässt sich nach der gescheiterten Beziehung mit Arno versetzen vom Ruhrpott nach Lübbenau. (Wer das nicht kennt, googled das mal – ich war da schon und muss sagen: es ist wirklich idyllisch da.) Die Trennung macht Klaudia dermassen zu schaffen, dass sie ihren Launen nicht immer Herr wird. Auch die Eingliederung ins neue Team fällt ihr nicht ganz so leicht. Das Team – überwiegend männlich – muss sich mit Klaudia als neue Kollegin mit Gesundheitsproblemen erst arrangieren. Was mir nicht so gefallen hat, war: Mir kam am Anfang der Schreibstil etwas „flatterhaft“ vor, dass eine Situation beschrieben wurde, und die Hauptermittlerin driftete zu sehr mit den Gedanken zu sehr in ihre Vergangenheit und Krankheit ab, statt sich auf die Ermittlungen zu konzentrieren. Dies bessert sich aber im Laufe des Buches. Keiner der Protagonisten war mir Recht sympathisch. Weder Uwes Familie, noch einer von den Ermittlerkollegen. Auch das Gezanke im Team wirkt nicht sehr sympathisch. Die Hauptermittlerin wird mitten in den Spreewald geworfen, ohne irgendwie zu erwähnen, wie sie zu der Wohnung von Uwe kommt. Die Angelegenheit mit den Fotos wirkt fast übertrieben, und auch die aggressiven Aussetzer der Ermittler wirkt fast nervend. Immer wieder werden ihr neue Affären nachgesagt und Beziehungstipps gegeben. Das wirkt zu sehr aufgesetzt. Dass man einen Täter im Ausland aufgabelt, nun ja, hätte man jetzt gebraucht oder nicht. Wenn das Buch komplett im Spreewald gespielt hätte, wärs auch gut gewesen. Zum Schluss kam auch das Ermittlungsergebnis sehr schnell. Nicht falsch verstehen, das Buch war durchaus spannend, und war fesselnd. Vielleicht musste ich mich nur etwas auf den Schreibstil „eingrooven“. Was mir recht gut gefallen hat, war die Landschaftliche Beschreibung des Spreewalds. Genau so sieht er aus wie die Autorin es beschreibt. Auch dass sie einzelne regionale Wörter hat einfliessen lassen war super. Und beim Gurkengeist musste ich schon grinsen. Das mag man wohl nur, wenn man aus der Region kommt. Ich hatte mal dran gerochen und fands gruselig. Oh, der Erzählstrang mit der jungen gefangenen Frau war super, zumal wenn man herausfindet, welche Rolle sie spielt. Ich würde sagen, ein grundsolides Buch, das ich vielleicht an mancher Stelle anders geschrieben hätte, aber den zweiten Teil werde ich mir noch auf die Wunschliste packen.
Kurzweiliger, sehr guter Krimi wie er mir gefällt.
eine sympathische Kommissarin, kauzige Kollegen und die ganze Zeit das Gefühl der Lösung auf der Spur zu sein, ziehen einen in den Bann. Zusätzlich hat die Autorin eine sehr schöne Art zu schreiben. Nicht zu blumig und trotzdem schmückend. Gern mehr davon.
Auch das Buch Spreewaldgrab habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Die dazugehörige Blogtour hat bereits statt gefunden und die Gewinner sind ebenfalls bereits ermittelt. Daher möchte ich euch heute noch die Rezension dazu nachreichen. In Spreewaldgrab begleiten wir Klaudia Wagner bei ihrem ersten Fall an ihrer neuen Dienststelle in Lübbenau. Sie ist vor kurzen erst aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald gezogen. Gesundheitlich angeschlagen und frisch getrennt vom Freund versucht sie dort einen Neuanfang. Doch ihr Start ist auch nicht ganz so einfach, da sie gegenüber ihren Kollegen nicht viel von sich preis geben möchte. Von den Kollegen wird sie zu einem Fall gerufen, der sich wenig später als gar keinen herausstellt. Doch kurz darauf bekommt sie wirklich ihren ersten Fall. Und der hat es in sich. Es gibt einen Toten, es wird nach einer Vermissten gesucht und dann taucht auch noch ein altes Skelett im Wald auf. Plötzlich gibt es statt einen Fall gleich drei. Wenn ihr wissen möchtet wie Klaudia sich in ihrer neuen Heimat einlebt und wie sie den Fall/die Fälle löst, dann solltet ihr das Spreewaldgrab lesen. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Auftakt einer neuen Reihe zu Klaudia Wagner. Bisher kannte ich die Autorin noch nicht. Die Autorin hat jedoch schon einige andere Krimis veröffentlicht, welche ich mir sicher auch noch genauer anschauen werde. Der Schreibstil hat mir hier jedoch auf jeden Fall gefallen. Das Buch ließ sich wunderbar lesen. Ich hatte keinerlei Probleme und flog nur so durch die Seiten. Die Kapitel sind nicht zu lang gehalten, so das man hier mal immer noch schnell eins lesen kann. Auch die Einbindung der kurz gehaltenen Kapitel um eine Frau die irgendwo festgehalten wird. Keine Ahnung wer sie ist und wo sie sich befindet. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und schwächelt meiner Meinung nach nicht. Die Charaktere wurde hier auch sehr gut ausgearbeitet. Klaudia hat viele Gedanken die sie nie ausspricht. Diese wurden jedoch gut dargestellt. Das Cover vom Buch finde ich hier auch sehr passend. Es zeigt einen Kanal vom Spreewald und das ganze übermittelt eine geheimnisvolle und düstere Stimmung. Ich kann euch dieses Buch wirklich empfehlen.
Hat mir sehr gut gefallen. Da wir gerade erst im Spreewald waren, wollte ich unbedingt ein Krimi lesen, der dort spielt. Ich würde gut unterhalten, er war spannend und ich werde auf alle Fälle die weiteren Teile noch lesen.





