Ein wirklich spannender und gruseliger Kriminalroman. Das Ende fand ich etwas langweilig.
Ein schöner Krimi auf zwei Zeitebenen Mir hat das Buch sehr gefallen und ich habe es einfach so weg gelesen. Es ist etwas mystisch angehaucht und Sadie macht sich auf den Weg, das Geheimnis ihrer Großmutter zu entschlüsseln. Es ist bereits mein zweites Buch der Autorin und ich wurde nicht enttäuscht.
Naja... Hörbuch aus der Bücherei, ganz ok. Zeitweise auch ganz unterhaltsam und ansatzweise spannend, aber nix, was mich jetzt verleiten würde, mehr von Frau Pennicott zu hören/lesen.
Vor kurzem ist ihre Mutter gestorben, ihre Tochter wird in der Schule gemobbt und ihr Mann hat sie wegen einer jüngeren New-Age Anhängerin verlassen. Mehr als nur ein guter Grund das hektische Sydney einzutauschen gegen das beschauliche Örtchen Pencubitt in Tasmanien. Sadie zieht in das Häuschen, in dem ihre Großmutter, die berühmte Schriftstellerin Pearl Tatlow früher lebte und auf grausame Weise ermordet wurde. Sie macht sie daran die Familientragödie aufzuarbeiten und muss sich im Zuge dessen vielen Geistern aus der Vergangenheit stellen, denn der kleine Ort hat längst nicht vergessen. Dafür hat die exzentrische Pearl zu viele Wunden mit ihrem Lebenswandel dem Fischerstädtchen vor 70 Jahren zugefügt. Unter der friedlichen Oberfläche schwelt noch immer alter Hass und nie vergessene Kränkungen werden wieder wach. Aber nie hätte sie zu hoffen gewagt, dass sie auch einer neuen Liebe und einem zufriedenerem Leben begegnen würde. Mir hat der Roman von Josephine Pennicott richtig gut gefallen. Erzählt wird in zwei Zeitebenen und zwar so gut, dass es dem Leser leicht fällt sich von 1938 in die Gegenwart zu begeben und umgekehrt. Obwohl Pearl eine bipolare Störung aufweist und sie als Figur so gar nichts tut, um zu gefallen, konnte ich mich einer gewissen Sympathie ihr gegenüber nicht entziehen. Aber am liebsten mochte ich Birdie. Die Künstlerin, die in Pearl eine verwandte Seele findet, aber auf der anderen Seite geschockt ist von deren Lebens- und Gefühlswandlungen. Sie die immer geträumt hat der spießigen Enge von Penncubitt zu entfliehen und dann doch hochbetagt noch immer in ihrem Seagull Cottage haust, hatte es mir einfach angetan. Außerdem kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn einem der Mann der Freundin gefällt. Zum Schluss führen alle gesponnen Erzählstränge zusammen fügen sich in ein Großes und Ganzes, auch wenn das Ende etwas fad daherkommt. Ich hätte mir eine spektakulärere Auflösung des Mordfalles gewünscht, aber die emotional aufgeladenen Figuren lassen mich über diese Schwäche hinwegsehen.



