
Ein Mix aus Jurassic Park und Weisser Hai
Ein zeitloser SciFi Thriller. Die Übersetzung von "Creature" mag ein wenig in die Jahre gekommen sein (insbesondere die Dialoge klingen manchmal etwas holprig), aber nichtsdestotrotz ergibt sich eine Geschichte, die trotz ihrer Länge und dem langsam ansteigendem Tempo spannend bleibt. Freedman nutzt reale Wissenschaft als Grundstein für die Elemente seiner Geschichte. Diese Aspekte wurden ausgiebig und doch leicht verständlich erklärt. Ist das Ganze etwas weit hergeholt? Sicher. Weiter hergeholt als Dino-DNS aus Moskitos in Bernstein zu gewinnen? Ich würde sagen, Nein. Was in dieser Geschichte hervor sticht sind die Genauigkeit des Autors bei der Beschreibung von wissenschaftlichen Vorgängen, und die faszinierende Einsicht in die Denkweise und das Verhalten der Raubtiere. Die menschlichen Figuren erfüllen ihren Zweck. Sie liefern Humor, zwischenmenschliche Spannungen und auch das ein oder andere Augenrollen. Auf emotionaler Ebene haben sie mich persönlich jedoch nicht stark bewegt. Was mich aber 'gepackt' hat war der Ärger auf einen überheblichen und skrupellosen Millionär, den ich am liebsten im Schlund eines Rochen verschwinden sehen wollte. 🤭



