Aus Versehen ein Krimi
Angefangen zu lesen habe ich diesen Krimi, weil meine Frau ständig irgendwelche Details mit mir geteilt hat - und dann hat er mir erstaunlich gut gefallen - auch wenn die Orte nicht real sind.
Aus Versehen ein Krimi
Angefangen zu lesen habe ich diesen Krimi, weil meine Frau ständig irgendwelche Details mit mir geteilt hat - und dann hat er mir erstaunlich gut gefallen - auch wenn die Orte nicht real sind.
Sehr gutes Buch. Gute Ideen. Spannend erzählt und geschrieben. Hoffentlich kommt mal ein neues raus. Es hat echt spaß gemacht es zu lesen. Habe es kaum aus der Hand gelegt
Spannend bis zum Schluss

Ein perfekt gelungener dritter Teil!
Giftmorde und ein verirrter Wal Das Leben auf der Hallig Midsand ist jetzt im Februar sehr beschaulich, denn Touristen schätzen das unwirtliche Wetter nicht. So lebt die Dorfgemeinschaft in ihren Traditionen auf, wozu auch das Biikebrennen gehört, das ursprünglich dazu diente, die Walfänger zu verabschieden und den Frühling einzuleiten. Während den Vorbereitungen kommt es zum plötzlichen Tod von Hanni, die bei allen beliebt war und bald einen Preis für ihr herausragendes soziales Engagement erhalten sollte. Doch schnell wird deutlich, dass sie mit Gift ermordet wurde. Minke und ihre schwäbische Kollegin Lisa nehmen die Ermittlungen auf und müssen bald in zwei Mordfällen ermitteln, denn der bekannte Reeder Jost Thomsen wird an seinem Hochzeitstag erstochen aufgefunden... Greta Henning ist es auch im dritten Fall von Minke van Hoorn wieder gelungen, einen spannenden und fesselnden Fall zu schaffen. Obwohl eine Hallig als Schauplatz doch eher klein und beschaulich ist, wirkt nichts konstruiert oder unpassend. Schon vom ersten Teil der Reihe an war ich großer Fan von Minke und ihrer Arbeit auf der Hallig. Ich mag sie sehr und dank ihrer neuen Kollegin Lisa kommt etwas Abwechslung und eine quirlige und aufgeweckte Persönlichkeit mit in die Handlung, die in diesem Band nun auch selbständiger arbeiten darf und somit mehr in den Vordergrund gerückt ist. Voller Vergnügen habe ich diesen Krimi gelesen, der mich so gefesselt hat, dass ich ihn innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe und dann etwas enttäuscht war, dass ich nun wieder lange warten muss, bis ich wieder auf die Hallig Midsand reisen darf.

Ein eher ruhiger Nordsee-Krimi, bei dem die Spannung nicht zu kurz kommt.
Inhalt: Kommissarin Minke Van Hoorn ist eigentlich mit einem verirrten Pottwal an der nordfriesischen Küste beschäftigt, bis die beliebte Chorleiterin Hanni tot aufgefunden wird. Minkes Bruder Bo, der nach einem Skiunfall wieder nach Hause gekommen ist, erkennt dass es sich um einen grausamen Mord handelt. Hanni ist nämlich vergiftet worden, doch warum? Minke und ihre Assistentin Lisa gehen der Sache auf den Grund. Als dann auch noch der Bekannte Reederer Jost Thomsen auf seiner eigenen Hochzeit erstochen wird, ist Minke sich sicher, dass es zwischen den beiden Morden eine Verbindung geben muss. Meinung: Ein sehr entspannter Krimi, bei dem man wirklich gut miträtseln kann. Linke und Lisa waren mir beide sehr sympathisch, obwohl sie schon ziemlich gegensätzlich sind. Der Schreibstil von Greta Henning ist angenehm zu lesen und die Seiten sind nur so an mir vorbei geflogen. Ein bisschen schade fand ich allerdings, dass ein paar Fragen ungeklärt geblieben sind. Die anderen beiden Teile muss man nicht unbedingt gelesen haben, um gut in der Geschichte zu finden. An Spannung hat es mir nicht gefehlt, obwohl es ein ruhiger Krimi war. Von mir gibt es hier jedenfalls eine Empfehlung!
Spannender dritter Teil der Krimi-Reihe "Minke van Hoorn"
MEINE MEINUNG: Es handelt sich um den dritten Teil der Reihe "Minke van Hoorn". Im dritten Fall muss Minke, als ehemalige Meeresbiologin, einen verirrten Pottwal daran hintern zu stranden. Das ist aber nicht alles... gemeinsam mit ihrer Kollegin Lisa muss einem Giftmörder finden, der die hilfsbereite Chorleiterin Hanni vergiftet hat und sich vor weiteren Morden nicht scheut. Rückblicke gibt es hier anhand von alten Tagebucheinträgen, welche einen in kleinen Stücken Einblick geben. Auch hier hat mir der Schreibstil und die Handlung wahnsinnig gut gefallen, so dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Die Autorin schafft es, bis zum Schluss einen in unklaren zu lassen, wer den nun der Giftmörder ist und wieso. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, für den perfekten Lesespaß empfehle ich allerdings von Anfang an zu beginnen. Ich freue mich schon über weitere Teile. Überblick der Reihe "Minke van Hoorn": Teil 1: Halligmord Teil 2: Halligzorn Teil 3: Halliggift KLAPPENTEXT: Ein verirrter Wal, rätselhafte Giftmorde und eine Hallig im Frühlingserwachen Der nordfriesische Februar ist rau, aber hier und da blühen im grünen Halliggras die ersten Schneeglöckchen. Während Kommissarin Minke van Hoorn mit einem verirrten Pottwal vor der Küste beschäftigt ist, geschieht auf Hallig Midsand Unerklärliches: Die Chorleiterin Hanni Krüdener bricht nach dem Kirchenkaffee zusammen und stirbt. Minkes Bruder Bo, eigentlich Rechtsmediziner in Kiel und nach einem Sportunfall gelangweilter Patient auf dem Familiensofa, stellt bald fest: Hannis Tod war kein Unfall. Während der Küstenwind weht und der Wal um die Halligen kreist, muss Minke sich beeilen, denn der Giftmörder hat schon sein nächstes Opfer im Visier ... BUCHTITEL: Halliggift AUTORIN: Greta Henning VERLAG: Ullstein ISBN: 9783548067674 SEITENZAHL PRINT: 272 REIHE: Minke van Hoorn BAND: 3 von 3

Eine Hochzeit und vier Todesfälle
Da sag' noch einer, auf ner Hallig sei nichts los. Midsand tickt da anders. An diesem erfundenen Schauplatz wird jedenfalls fleißig gemordet… . Darum geht’s: Auf Midsand laufen die Vorbereitungen für das traditionelle Biikebrennen. Nach dem Kirchenkaffee bricht Chorleiterin Hanni Krüdener zusammen und stirbt. Kommissarin Minke van Hoorn kommt einem Giftmörder auf die Spur. . HALLIGGIFT ist der 3. Band einer Nordseekrimireihe, den man aber auch komplett ohne Vorkenntnisse lesen kann. Mit unter 300 Seiten eignet sich das Buch perfekt als schneller Read für Zwischendurch. Dabei ist der Krimi angenehm leicht und spannend zu lesen, so dass man nochmal schneller durch die Seiten fliegt. . Der Regionalkrimi zieht seine Leser*innen direkt rein in die beschaulich-raue Hallig-Welt. Dabei wird auf den vergleichsweise wenigen Seiten ganz schön viel untergebracht. Atmosphäre und Erzählstil sind sehr dicht. Auch die Charaktere haben mir viel Spaß gemacht. Allen voran Minkes Bruder Bo. Der Rechtsmediziner sitzt nach einem Ski-Unfall mit zwei gebrochenen Beinen im Rollstuhl. Weil ihm die Decke auf den Kopf fällt, will er in dem Fall trotzdem unbedingt mitmischen. Das sorgt für Schmunzel-Momente, ebenso wie Minkes Assistentin Lisa, die mit ihrem schwäbischen Zungenschlag im hohen Norden auffällt, wie ein bunter Hund. . Der Fall ansich hat mir auch gefallen. Es gibt immerhin mehrere Tote, viele Verdächtige und Geheimnisse. Das sorgt für einen guten Spannungsbogen. Die Autorin nutzt das Stilmittel von Tagebucheinträgen, die sie jedem Kapitel voranstellt. Hier ist unklar, wer schreibt und was das mit dem aktuellen Geschehen auf der Hallig zu tun hat. Erst allmählich sieht man Zusammenhänge. Die Auflösung hält dann eine Wendung bereit, die mich komplett überraschen konnte. . Fazit: HALLIGGIFT ist wieder mal eine echte Krimi-Entdeckung. Ich habe Lust bekommen, die ersten beiden Bände nachträglich zu lesen - wenn dafür mal Zeit wäre. Ich möchte die Reihe künftig aber gerne weiterverfolgen.