Ich habe das Buch aus versehen gekauft, da es sich unter meinen Mängelexemplarestapel geschummelt hatte. Es muss ein wenig Schicksal gewesen sein, denn ich mochte das Buch. Die Charaktere machen Spaß und sind sympatisch und der Geschichte um die beiden Männer, die tatsächlich existiert haben, kann so gewesen sein, oder halt anders. Toll geschrieben!
Ein kurzweiliger Roman über den Bau der Notre-Dame in Paris, verbunden mit vielen interessanten Informationen über die Zeitepoche, in der die imposanten französischen Kathedralen entstanden sind. Für jeden Paris-Fan eine absolute Leseempfehlung!
Für Fans von „Die Säulen der Erde“ und „Der Medikus“ ein Muss!
Ich hab das Buch in nur vier Tagen durchgesuchtet. Das sagt eigentlich schon alles.
Fast hätte mich der Klappentext so verschreckt, dass ich es gar nicht lesen wollte. Zum Glück habe ich es dann doch getan!
Crönert lässt das mittelalterliche Paris in wenigen Sätzen so plastisch auferstehen, dass ich das Gefühl hatte, selbst mittendrin zu sein. Fast konnte ich es hören und riechen.
Die Geschichte um den jungen Pierre, dessen großes Lebensziel es ist, Baumeister beim Bau der Notre Dame Kathedrale zu werden, ist unterhaltsam, spannend und lehrreich. Crönert beweist nicht nur viel Wissen über Architektur sondern auch über das Mittelalter. Es war beispielsweise der erste historische Roman, in dem dargestellt wurde, dass auch Frauen erwerbstätig waren.
Nicht selten hat mich der Stoff an „Die Säulen der Erde“ oder „Der Medikus“ erinnert. Damit will ich aber nicht sagen, dass es nur eine Imitation, ein müder Abklatsch davon ist. Ich hatte nie dieses „Das kennst du doch alles schon“-Gefühl
Dazu geht es um Ehrgeiz, Leidenschaft und Intrigen. Eine Mischung, der ich mich nicht entziehen konnte.
Zudem sind die Figuren sehr „greifbar“. Ihr Handeln passt in die Zeit und ist doch für die modernen Leserin leicht nachvollziehbar. Man ist sehr nah dran.
Definitiv ein Lesehighlight!
Ein spannenden Buch über den Bau der Kathedralen in ganz Frankreich. Die Story war spannend, aber leider auch abrupt zu Ende. Zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass da 200 Seiten fehlen um Pierres Geschichte als Baumeister zu erzählen. Bzw. ich hätte mir gern noch 200 Seiten gewünscht, weil es gerade spannend wurde.
Ich konnte richtig in diese Geschichte eintauchen und sie genießen. Ich hätte mir hier und da noch etwas mehr Tiefe in manchen Handlungssträngen gewünscht, aber ich habe das Buch wirklich äußerst gerne gelesen 🙂
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Hauptfigur Pierre erzählt, was für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war. Auch brauchte ich etwas bis ich warm wurde mit Pierre.
Die Geschichte nimmt dann zwar schnell Fahrt auf, spart aber an entscheidenden Stellen mit Ausführungen und Tiefe. Dafür werden eher „unwichtige“ Teile der Gechichte sehr ausschweifend dargestellt.
Das Ende kam somit für meinen Geschmack auch zu abrupt.
Das Nachwort liefert aber noch ein paar interessante Zusatzinformationen zu Pierre und Jean.