Das Buch ist gut zu lesen und gibt einen Einblick in viele Länder die mit selbst sehr fremd sind. So mutig wäre ich nicht, alleine diese weite Reise zu machen.
Man fühlt ihre Liebe zum Reisen!
Ich bewundere die Einstellung der Autorin, aber beneide noch mehr ihr Glück. Zwar ist nicht alles auf Anhieb gelungen (wie zB. Verzögerung des Reisepasses, erhöhte Kosten, Defekte am Auto). Trotzdem hätte so viel Schlimmeres passieren können. Man darf nicht vergessen, dass sie selten alleine war und kein junges Mädchen von Anfang 20 ist (was mehr Gefahren bedeuten könnte). Trotzdem verlangt es sehr viel Mut, solche Reisen zu unternehmen. Erst recht, wenn man im Rentenalter ist. Ich finde schön, dass sie immer wieder eine philosophische Wertigkeit gefunden hat, es aber trotzdem nicht übertrieben hat. Dass sie nicht all zu blauäugig (der verzauberte Orient) durch die Länder gefahren ist. Wer sich für diese Länder interessiert, wird an diesem Buch Spaß haben. Wer noch in Vorurteile festgefahren ist, kann von dem Buch noch etwas lernen.
Margot Flügel-Anhalt erzählt wie sie mit ihrem alten Benz aus Nordhessen Richtung Laos aufbricht. Darüber, welche Abenteuer sie auf der Reise erlebt und welche Menschen sie trifft. Das Buch war ein schönes Reisetagebuch, welches mir eine Flucht aus dem Alltag ermöglicht hat. Ich kannte bereits den Film zur Reise und habe mich gefreut im Buch noch mehr über diese spannende Reise zu erfahren. Die Kapitel waren kurz, ähnlich eines Tagebucheintrages, aber nicht weniger spannend. Durch die Kürze der einzelnen Kapitel war das Buch sehr leicht zu lesen, vor allem weil man auch nur kurz mal reinlesen konnte.
Die Autorin beweist, dass Alter keine Grenze ist. In ihrem leicht zu lesenenden Buch erzählt sie von einer Reise voll Spontanität und der Suche nach Freiheit. Sie bringt dem Leser einige Länder mit ihrer Erzählung aus einer ganz anderen Sicht näher. Das schwierige Leben in einigen ihrer Ziele wird durch mitfühlende Geschichten dargebracht. Nach leichten Startschwierigkeiten war ich mit voll in der Reise dabei. Daumen hoch!!!
"Freiheit kennt keinen Ruhestand." Dieses Buch hat mich leider nicht so überzeugt, wie das erste Buch von Margot Flügel-Anhalt. Es gibt viele Wiederholungen und kaum einen roten Faden. Es ist eher ein Abdruck eines Reisetagebuchs mit zusammenhangslosen Kommentaren und Exkursionen. Man spürt das Interesse und den Respekt für Kultur und Menschen der durchreisten Länder, aber es geht hauptsächlich ums Fahren und Abarbeiten der Tour. Nicht falsch verstehen, es ist kein schlechtes Buch, aber mir fehlt das gewisse etwas. Ich finde es sind die falschen Sachen vordergründlich beschrieben, Dinge, die mich interessiert hätten, wurden leider oft nur kurz erwähnt. So richtig begeistert hat mich Margots Lebensfreude, Widerstandsfähigkeit und Liebe zum Menschen an sich. Diese Passagen lesen sich fast wie eine Liebeserklärung!




