In der Schule, hat man sicher mal was, von der "boston tea party" gehört, aber das war es dann auch schon. Das Buch schafft Abhilfe, und gibt einen gut lesbaren, kompakten Überblick, über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Verlauf, Akteure, was passierte, warum und man versteht auch etwas besser, woher das Selbstverständnis im Umgang mit Waffen und dieses Misstrauen gegen stattliche Institutionen in Amerika stammt. Die Sachbücher vom deutschen Militärhistoriker Klaus Jürgen Bremm, sind halt immer eine Empfehlung wert ( wenn ich das hier mal so sagen darf 🫣)

„We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.“
Der Beginn der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten vom 04. Juli 1776 ist neben der sog. Boston Tea Party das einzige, was ich noch aus meiner Schulzeit über die Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika wusste. Anlass genug, um sich mit dem Buch tiefer in das Geschehen der Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zu begeben. Wie komplex die vielen Auseinandersetzungen, Angriffe und Belagerungen zwischen den dreizehn Kolonien und der britischen Kolonialmacht innerhalb des acht Jahre währenden Kriegs waren, war mir nicht bewusst. Mit fortschreitender Lektüre entstehen dann auch vermehrt Parallelen zu anderen gleichzeitig stattfindenden gesellschaftlichen Ereignissen. Zudem erfährt man neben dem Kriegsgeschehen einiges über die wichtigsten Gründerväter der USA. Auf jeden Fall ist es geglückt, mehr über diese spannende Thematik und Amerikas Weg zur Unabhängigkeit zu erfahren. Dennoch war das Buch zugleich eine relativ anspruchsvolle Lektüre, insbesondere wenn man sich noch so gar nicht mit den Ereignissen auskennt. Gleich der Anfang hat mich überfordert, da mir die vielen Namen großteils noch überhaupt nichts gesagt haben und das Buch direkt ins Geschehen eingestiegen ist. Das soll nicht heißen, dass es kein gutes Buch war, ganz und gar nicht. Es ist bloß für Laien, wie ich es einer bin, bedingt zu empfehlen, da ein gewisses Vorwissen durchaus von Vorteil ist. Auch wenn das Buch mich wirklich gefordert hat, gibt es wahrscheinlich kein besseres und detailliertes Überblicksbuch über Amerikas Weg zur Unabhängigkeit, welches ergänzend noch einige Bilder der wichtigsten Ereignisse enthält.

