
Eigenwillig, anspruchsvoll, oft übertrieben, aber so gut🤩
Die vor 5 Jahren während eines Einsatzes erblindete Agentin Jenny Aaron steht nach den Ereignissen vor 4 Wochen (Band 1) trotz Handycap aufgrund ihrer herausragenden Fähigkeiten vor der Rückkehr in ihr altes Team, eine geheime Sonderabteilung innerhalb des BKA. Kurz vor dem Entschluss für die neue und alte Stelle erfährt Jenny, dass sie ein gigantisches Vermögen geerbt hat. Hinterlassen von ihrem Todfeind, auszuhändigen nur persönlich in einer Bank in Marrakesch. Aaron und dem BKA ist klar, dass es sich um eine Falle handeln muss und so erübrigen sich die Überlegungen und Jenny reist mit einem Teil des Teams. Auf die geplante Hölle vor Ort, die Rätsel und die weiteren teils bekannten Giganten der kriminellen Welt und Bekannten aus der Vergangenheit konnte man sich dann aber doch nicht vorbereiten. Der zweite Teil dieser Trilogie ist in meinen Kritiken eine Kopie von Band 1. Erneut actionreicher und rasanter, sehr eigenwilliger Schreibstil, eine komplizierte Story und anspruchsvolle Hintergründe, und doch so wahnsinnig gut. Das Setting einer geheimen Sondereinheit innerhalb des BKA, die international tätig ist, die sich als Familie sieht und diese über alles stellt, die vielen Kniffs und Tricks, all die verinnerlichten Gewohnheiten, die man wohl nie mehr ablegt und die weit über den Sitzplatz im Restaurant mit Blick zur Tür hinausgehen, fand ich erneut richtig genial. Die außergewöhnlichen Fähigkeiten der blinden Protagonistin Jenny Aaron sind extrem stark recherchiert, in den Kampfszenen teilweise übertrieben. Aber das nehme ich hier hin. Und eigentlich will ich das auch so bei so gut ausgebildeten Agenten😜🥷🏻. Die Reihe ist zwar schon ein paar Tage älter, bekommt für mich aber überraschend wenig Beachtung. Ich kann es kaum erwarten auch den letzten Band in die Finger zu bekommen🤩.









